Aktuelle Genrefilme

Sehe den Post jetzt erst - leider fand ich IT ENDS etwas enttäuschend (lief letztes Jahr in Sitges). Hatte mir wirklich viel davon versprochen, aber es passiert hier leider zu wenig, was das Interesse aufrechterhalten könnte. Sehenswert trotzdem, aber kein „Gamechanger“ für mich.

Mein Kurzreview:

Vier Freunde Mitte/Ende 20 steigen ins Auto und machen sich auf einen letzten gemeinsamen Trip, kommen allerdings niemals irgendwo an. Stattdessen landen sie auf einem Highway, der in einer anderen Dimension beheimatet zu sein scheint, aus der es kein Entkommen gibt. Während das Set-up ein wenig an die TWILIGHT ZONE oder auch eine Art DEAD END für die Gen Z erinnert, ist der Subtext überdeutlich: IT ENDS ist ein Film übers Erwachsenwerden und die Frage, ob man aufgibt und sich im Hamsterrad einreiht oder weiter versucht, seinen Träumen und Hoffnungen zu folgen. Dabei sind seine Figuren zur Abwechslung mal nicht blöd, stellen die richtigen Überlegungen an, versuchen alles Denkbare - finden aber trotzdem keine Erklärung oder gar einen Ausweg. Kein Film für Leute, die Antworten erwarten. Oder auch viel Action. Für alle anderen definitiv sehenswert.

2 „Gefällt mir“

In the meantime, you might wanna stick with this…

Den habe ich vorhin gerade erst geschaut und war überraschend angetan, insgesamt. Okay, das Ende … naja. Aber davon abgesehen: Fantastisches Storytelling. Beeindruckende Visuals. Ein paar wenige überraschend brutale Szenen. Kaum überflüssige Elemente, stattdessen fast durchgängig Konzentration auf das Wesentliche. Erfreulich unterhaltsam!

4 „Gefällt mir“

Bin gerade im Baumarkt und überlege, ob ich mich für die Zweitsichtung von THE ODYSSEY am Donnerstag im IMAX noch angemessen ausrüsten sollte.

3 „Gefällt mir“

Redest du da von End of Oak Street?

War da doch etwas enttäuscht. Dinos waren ok, war ganz nett, wie die durch die Gegend gehoppelt sind. Brachiosaurus mit Fell war eine nette Idee. Gab ein, zwei jump scares. Ansonsten war es eher ein Familiendrama, was ich etwas nervig fand. Und sehr unlogische und dämliche Entscheidungen. Das Ende war dann einfach zu schnell da.

Außerdem hätte ich bei irgendwelchen komischen Anzeichen draußen meinen Hund sofort ins Haus geholt. :roll_eyes:

Da es sich ja auch um eine Zeitreise handelt, und der Vater am Ende wieder da war, hätten die da nicht doppelt da sein müssen?

2 „Gefällt mir“

Da stimme ich Dir allerdings voll zu. Ich weiß ja nicht, aber wenn plötzlich Dinosaurier durch meinen Garten stapfen und meinen Nachbar fressen würden, dann hätte ich glaub ich andere Sorgen, als meinem Partner/meiner Partnerin vorzuwerfen, er/sie seien schlechte Elternteile und würden zuviel saufen. :smiley:

Insgesamt fühlt sich der Film an, wie ein Steven Spielberg aus den 80ern. BMX Räder, 80er Musik und Suburbia moods, sogar Dinosaurier, alles da. Auch nette Details, wie z.B. der Dino, der den Ice Cream - Truck ausschleckt. :smiley: Es fehlte nur irgendwie dieser letzte Funken Genialität.

3 „Gefällt mir“

Das wir das noch erleben dürfen - Wolle M. Schmitt und @Alexander sind (zumindest teilweise) einer Meinung!!! Ist das vielleicht der Beginn einer unverbrüchlichen Männerfreundschaft? :grinning_face_with_smiling_eyes: :wink:

1 „Gefällt mir“

Nach der bereits am Dienstag vergangener Woche erfolgten Zweitsichtung von Sandra Wollnys „Everytime“ habe ich meine Meinung bezüglich der (verfrüht gemachten) Behauptung, der Streifen habe kleinere Mängel und Drehbuch-begründete narrative Defizite, revidieren müssen. Und war ich am Mittwoch schon drauf dran, hier zu schreiben, dass es am Jahresende dann wohl noch ein heisses Kopf-an-Kopf-Rennen, und heftiger Kampf um den Titel als mein Film des Jahres 2026 zwischen dieser schlicht-erhabenen Elegie und Kristen Stewarts revolutionär-kunstfertigem Arthouse-Bio Pic „The Chronology Of Water“ werden dürfte… Nur, um dann am Donnerstag morgen, als ich im Bus auf dem Weg zur Arbeit ein Interview mit Wollny las, dabei (nicht ganz so) verwundert feststellen zu dürfen, dass Wollnys Ausnahme-Werk diesen battle doch aber längst schon gewonnen hatte. Und in meiner persönlichen Gunst nunmehr ganz oben steht, was die filmischen Wunder dieses an filmischen Wundern nun wirklich nicht gerade armen Kinojahres anbelangt. Ich habe ja hier (<— Link / Klick’ mich!) schon ein wenig zu dem Film getippselt, und hatte für heute abend eigentlich entweder eine Drittsichtung, oder aber das Schreiben (m)eines längst überfälligen reviews ins Auge gefasst. Beides muss nun aber leider ausfallen, da letzte Nacht nur drei Stunden Schlaf, und demzufolge reichlich unfit, und mental nicht gerade auf der Höhe, weder zum (anteilnehmend-aufmerksamen) Filmeschauen, noch zur (wenigstens halbwegs) reflektiert-umfangreichen Textarbeit. Dennoch wollte ich hiermit allen Foren-Mitgliedern, und f3a-net-User:Innen, welche (auch nur halbwegs) so sehr wie ich selbst, im letzten Jahr von Mascha Schilinskis „In die Sonne schauen“ angetan waren, namentlich besonders @GrouchoMarx , @Herr_Kees , plus last but by no means least @splattercheffe , einen Kino-Besuch der Aufführung dieses Films, welcher sich nicht nur gewisse Thematiken und Motive mit dem letztjährigen Film gewordenen Jahrhundert-Ereignis teilt, sondern teilweise auch eine ähnliche Herangehensweise hat, und verwandte Perspektive einnimmt, ein letztes Mal allerwärmestens ans Herz legen. Bei mir wäre wohl Alles noch auf eine Drittsichtung hinaus gelaufen, und hätte ich den Streifen dann erst so wirklich, in seiner Gänze und Komplexität, und unbeschwert wahr- und in mich aufnehmen, und „geniessen“ können. Aber leider hat mein Lieblings-Kino „3001“ „Everytime“ nach zwei Wochen Spielzeit wieder aus dem Programm genommen. Was ich zwar jammerschade finde, aber nicht zu ändern ist. Wie auch immer: Geht da um Himmels Willen bloss noch rein, und lasst Euch nicht von der eingangs etwas spröde und nüchtern wirkenden, semi-dokumentarisch bloss beobachtenden Erzählweise abschrecken.

Derweil hatte ich dann am letzten Freitag abend auch das Vergnügen, David Robert Mitchells suburbane Saurier-Sause "The End Of Oak Street“ im heimischen Provinzkino sehen zu dürfen. Auch hier steht ein review noch aus, das kommt hoffentlich aber spätestens morgen abend / nacht noch (denn am Mittwoch steht ja mit Jane Schoenbruns queer-radikaler Slasher-Meta-Dekonstruktion „Teenage Sex And Death At Camp Miasma“ schon der nächste Genre-Sommer-Hit an). Vorerst nur diese paar hastig hingeworfenen Zeilen, und Text-Brocken: Der Film war… okay. Ein „klassischer“ Steven Spielberg-Film, wie ihn Steven Spielberg heutzutage nicht mehr hinbekommt, und nur ganz vielleicht ja aber auch gar nicht mehr hinbekommen will. Ein Freund, der mit im Kino war, meinte, der sei ihm in vielen Szenen so dermaßen skurril vorgekommen, dass er oftmals lauthals habe lachen müssen (und ja, das hat er dann auch). Inclusive wollig-haariger, befiederter Dinos, die auch gerne mal im doggy style kopulieren (was vermutlich hanebüchenster Unsinn ist, aber egal). Hätte von mir aus gut und gerne auch noch ein Gutteil schwarzhumorig-bitterböser, hintersinnig-hundsgemeiner sein können (in etwa à la „Jurassic Park“ goes „Gremlins“), war aber auch so schon ganz unterhaltsam. Kann mensch machen, und gucken, aber besser auch nicht all zu viel, und mehr als solides und routiniertes Familien-Entertainment erwarten. Ganz nette oldskoolige Popcorn- und eiskalte Coca Cola-Unterhaltung. Und ja, ich kann die weiter oben von @Michaela und @Alexander geäusserte Kritik durchaus nachvollziehen, und in Teilen auch teilen. Mehr dazu dann im kompletten Text.

Hat jetzt einen deutschen Kinostart am 12.11.26 :heart:.

2 „Gefällt mir“

Und noch ein spinnerter Film im Stil von VERMINES und STING:

2 „Gefällt mir“

Ich war von THE END OF OAK STREET absolut begeistert, für mich der beste Blockbuster des Jahres. In meiner Vorstellung war auch eine Familie mit zwei Kindern, die soweit ich das beurteilen kann noch weit unter dem Freigabealter von 12 Jahren waren. Wenn diese Kids nicht vorher schon total abgebrüht waren, vermute ich spätestens jetzt eine Traumatisierung. Junge, ist der Film heftig. Der hat mich mehr mitgenommen als alle Horrorfilme, die ich dieses Jahr gesehen habe, 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE eingeschlossen. Wer also mal wieder Lust hat auf Geisterbahn meets Achterbahn: reingehen, so lange er noch läuft!

2 „Gefällt mir“

Einer von uns sollte seine Medikamente neu einstellen lassen. :smiley:

Aber im Ernst : Ich fand den einfach viel zu LUSTIG und zu „verquasselt“ um ihn als hart, brutal, heftig oder gruselig empfinden zu können, von ein paar wenigen „Dino frisst Menschen“ Szenen mal abgesehen, die aber bereits im allerersten Jurassic Park heftiger kamen. Spannend okay, das ist der Film ganz bestimmt.

1 „Gefällt mir“

KREISCH!!! Sieht das gut aus. Danke für den Trailer. Wirkt auf mich deutlicher böser und ekliger als die letzten Spinnenfilme die wir „genießen“ durften.

1 „Gefällt mir“

Da ich keine Medikamente nehme, kannst nur Du das sein :wink:.

Wenn Dich da mal Deine Erinnerung nicht täuscht. Die „kamen“ vielleicht heftiger für Dich, aber Ausweidungen, das Abtrennen von Gliedmaßen und spritzendes Blut kamen in dem JURASSIC PARK, den ich gesehen habe (einmal im Kino, später nochmal auf DVD) nicht vor.

1 „Gefällt mir“

Abgetrennte Gliedmaßen gab es ja wohl schon in genug Filmen. Die wenigsten davon konnten mich begeistern.

Jetzt mach mir doch nicht den Gag kaputt :smiley: Scheisse sind wir weit auseinander. Merke ich immer wieder.

Einer davon, der mich nicht begeistern konnte: „Saw“ !!! :foot: :carpentry_saw: :drop_of_blood: SCNR :wink: :grinning_face_with_smiling_eyes:

Also, bei Euer beider Art und Weise, schmeichelhaft-herzerwärmende, flauschig-kuschelige Komplimente auszutauschen, komm’ ich mittlerweile aber auch nicht mehr mit, muss ich ganz ehrlich gestehen. Aber machts Ihr nur mal. Wir wissen ja Alle: „Was sich neckt…“, usw., usf. :wink:

UND WIEDER F A L S C H !!! „Saw“ war einer der besten Filme die ich jemals auf dem FFF gesehen habe. Genau wegen solchen Filmen sind wir damals hingegangen. Einer der besten „Horrorfilme“ die ich auf dem FFF sehen durfte. Keine Kunstarschigkeit, keine aufgesetzte „Message“, keine seltsamen, verque(e)ren Zeitgeistdogmas und vor allem keine von anderen Filmen akgebupferten Ideen. Einmalig, innovativ, neu, spannend und vor allem unterhaltsam. Aber wenn solche Filme nicht mehr gemacht werden, kann man sie auf dem FFF halt auch kaum mehr bringen. Die Resterampe ist, bis auf ein paar Ausreißer, einfach nur noch langweilig.

1 „Gefällt mir“

Spoilerblur, please?