Über Geld redet man nicht, das hat man entweder oder nicht (und ja, ich hab’ jetzt deutlich weniger davon, als noch heute morgen…
)…
Aber Spass beiseite - ich hab’ sogar noch etwas mehr ausgegeben als die von Dir genannte Summe, da ich ja extrem Sitzplatz-bitchy bin und immer einen (teureren) Logenplatz haben möchte…
…was auch einer der Hauptgründe dafür ist, dass ich Einzelkarten einer Dauerkarte vorziehe - die DKler-Innen werden hier ja auf die letzten beiden Parkett-Reihen verfrachtet, da mag ich aber nicht sitzen, brauche für meinen Sehkomfort schon die Loge… und ausserdem mag ich auch gar nicht den lieben langen Tag von mittags bis spätnachts im Kino hocken, 10 Tage am Stück. Ich hatte überhaupt erst einmal eine Dauerkarte für’s FFF - das war anno 1996. Zu der Zeit hab’ ich noch im Röntgenarchiv des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg-Boberg gejobbt. Frühmorgens auf der Arbeit sein, den halben Tag lang Akten wegsortieren, und einmal pro Arbeitstag in die Radiologie-Abteilung, Röntgenbilder kopieren - dazu musste man in eine Art Dunkelkammer, da stand ein Fotokopierer, aus dem kam blutrotes Licht (kein Scherz !). Wenn man drin war, musste man die Tür von innen verriegeln, damit nicht aus Versehen jemand reinkam, während man kopierte - sonst wären die Kopien nix geworden. Da steht man dann also in dieser Dunkelkammer, reichlich übernächtigt, und muss Schädel, Brustkörbe, Skeletthände und dergleichen kopieren, zu blutroter Schummerbeleuchtung. Jede Menge Kaffee trinken, am frühen Nachmittag Dienstende, dann mit dem Bus und Zug ab ins Kino, bis spätnachts Horrorfilme gucken (damals war das Festival ja noch deutlich horror-lastiger…), dann heimfahren, gen Bettstatt wanken, schlafen, und am nächsten Tag alles wieder von vorne. Nach einer guten halben Woche hatte ich krasseste Alpträume
… und ich bin nun weissgott nicht zartbesaitet. Ausserdem bin ich da auch immer im Kinosaal bei den schlechten Filmen eingeschlafen - “Hellraiser IV - Bloodline” hab’ ich komplett verpennt (wie ich später bei einer TV-Sichtung feststellen durfte, hab’ ich da rein garnix verpasst gehabt), und von “Sometimes they come back again” hab ich auch nur ein gutes Viertel gesehen, und bin dann immer mal wieder eingenickt.
Nee, nee, ist schon okay so, wie es ist - 21 Filme sind IMHO auch schon beinahe mehr als genug.