Die habe ich BEIDE unfreiwillig verpasst und bis heute keine Chance gehabt, sie nachzuholen. Interessieren mich beide wahnsinnig. Echt so schlimm ?
Genau, der wurde hier aus unerklärlichen Gründen nie vertrieben. Soll sich vorallem auf visueller Ebene abspielen, so, wie man jetzt hört, Mandy auch. Nic Cage beruft sich in dem Interview oben ja sogar auf den Film. Scheint wohl die Stärke des Regisseurs zu sein.
Seh das mit gemischten Gefühlen. Gibt es ja immer wieder mal. Sei es Under the Skin oder Holy Motors. Visuell können diese Filme wirklich auftrumpfen, wenn dabei aber das Narrative auf der Strecke bleibt, ist es für mich eher ein Kunstfilm, statt ein klassischer Spielfilm. Ist nicht schlimm, sollte man vorher nur wissen imo.
Noe geht da einen ähnlichen Weg, wenn auch nicht so ausgeprägt. Aber wenn man außerordentlich gut gemachten (!!!) Drogen-Trips in Form von minutenlangen Farb- und Soundcollagen ausgesetzt ist, dann steht das Visuelle doch im Vordergrund. Also, mein gut gemeinter Rat: Für Enter the Void Zeit nehmen und es mit den Drogen vorsichtig angehen lassen.
Wenn Dich Irreversible allerdings fast zu einem walk out bewogen hat, dann seh ich schwarz für the Void. Gaspar Noe bleibt sich in seinen Einstellungen und Farbexperimenten schon sehr treu. Ich mag das total und rechne ihm seinen eigens entwickelten Stil hoch an. Deshalb steht Climax auch ganz oben auf meiner Liste. 
Und “Beyond the Black Rainbow” wurde damals vom FFF abgelehnt.
Ich habe meine Probleme mit Noé, die sind aber sehr persönlicher Natur, und liegen auch nicht in seinem doch sehr eigenen Stilwillen, seiner Farbgebung oder Ähnlichem begründet - habe im Verlaufe der letzten halben Stunde dreimal versucht, eine Antwort zu tippen, das Geschriebene aber immer wieder verworfen - es würde hier in diesem thread glaube ich auch allzusehr off topic führen… eventuell mache ich dann dazu irgendwann nochmal einen eigenen thread auf, dazu müsste ich mir dann aber zumindest “Irréversible” und “Enter the Void” wohl vorher nochmal anschauen, und gerade bei ersterem weiss ich nicht, ob ich das (jemals wieder) tun möchte.
Aber zurück zum FFF '18 : Nach dem Lesen des doch auch sehr zwiegespaltenen Reviews zu “Mandy” drüben bei Torsten Dewi (vor Spoilern wird gewarnt !) bin ich jetzt gleich umso gespannter auf dem Film, und will den am besten so schnell wie möglich sehen - scheint sich, genau wie “Irréversible” auch, wirklich sehr in Richtung “Spalter” zu entwickeln, und ich finde das gut… Eine äusserst mutige Entscheidung von den Rosebuddies, mal wieder einen etwas kontroverseren Film für die Opening Night auszuwählen, gerade auch nach den “Schluffi”-Streifen der letzten paar Jahre…
Gar nicht, die haben beide was.
ETV ist ein sehr beeindruckender Bilderreigen und hat eine ganz eigene Poesie. IRREVERSIBLE ist halt ein Thriller mit krassen Gewaltszenen und interessantem Erzählstil. Gemacht finde ich beide sehr gut. Aber sie verlangen dem Zuschauer beide einiges ab.
Ich freu mIch auf CLIMAX.
Habe BEYOND THE BLACK RAINBOW erst kürzlich gesehen, hier meine Kurzreview dazu. Deckt sich mit dem Drogenthema, das oben bereits angesprochen wurde
. Aufgrund der spannenden Optik von RAINBOW bin ich dennoch gespannt auf MANDY, auch wenn ich mir da keinen herkömmlichen Film erwarte. So mit Handlung und so.
Gar nicht, die haben beide was.
ETV ist ein sehr beeindruckender Bilderreigen und hat eine ganz eigene Poesie.
Für mich immer noch einer der, wenn nicht der beste FFF Film ever!
Muss auch nicht jedem gefallen, das wäre eher kontraproduktiv, aber wenn man so etwas mag, dann ist der Film die absolute cineastische Erfüllung!
Hoffe immer noch, dass Rosebud irgendwan auch Mal FFF.Klassiker erneut ins Programm nimmt. Oldboy, The Descent oder eben ETV etc. noch Mal auf dem Filmfest sehen zu können, wäre einfach klasse!
Für alle Hamburger_Innen bzw. in der Nähe Lebende, welche kein Ticket mehr für das FFF-Screening vom ja doch sehr sehr schnell ausverkauften “Mandy” mehr ergattern konnten, oder ihn nach dem Festival doch glatt nochmal ansehen möchten, gibt es am 24. September um 20:30 Uhr nochmal die Gelegenheit, den in der OV sehen zu können - das Savoy Kino veranstaltet noch ein Extra-Screening, siehe dazu auch hier (hoffe, der Link funzt, hab’ das bislang noch nie probiert, direkt zum Saalplan zu verlinken)…
…ich geh’ mich jetzt dem Raubvogel-Kampf (= Falken gegen Adler) widmen. Guts Nächtle vorerst, und den Berliner_Innen morgen einen schönen dritten Festival-Tag…
Das wäre eine super Idee! Hoffen wir mal, dass sie solche und andere Ideen/Vorschläge (Tageskarte, 10er Karte auch aufgreifen und zumindest diskutieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie hier mitlesen.
Da die Berliner entweder noch schlafen oder keine Lust haben uns hungriges Volk mit Infos über den gestrigen FFF-Tag zu versorgen, schreib ich hier kurz noch etwas über die Filme, denen ich bisher noch kein Review spendiert habe:
Boarding School und In Darkness bewegen sich im soliden Mittelfeld. Beide kann man sich ansehen ohne sich ärgern zu müssen und bei beiden verpasst man auch nicht viel, wenn man sie nicht gesehen hat.
Obwohl ich mir durchaus vorstellen könnte, dass Boarding School bei vielen hier schon ins Gurkenglas rutschen könnte.
Aber welcher Film definitv aber sowas von in dieses Glas gehört ist Desolation. Hier frag ich mich wirklich, was Rosebud dazu gebracht hat, diesen völlig belanglosen Film ins Programm zu nehmen. Gab es den gratis dazu? Wer in seinem Leben schon mal einen Survival-Horror gesehen hat, dem kann Desolation nichts bieten, was er schon etliche Male gesehen hat. Nicht ein Funken Kreativität oder Spannung. Der Film dümpelt einfach nur so vor sich hin. Das einzig Positive: er geht nur 76 Minuten
Boarding School könnte ggfs. ein Spalter werden…ich fand ihn super und er macht und vermischt ein paar Sachen, die man so nicht jeden Tag sieht…Nicht alles klappt, ist aber ambitioniert und anders…kleiner Tipp
Ja, war ein mittelmäßiger Tag gestern, komplett nur Lückenfüller. Das war der Vorteil damals mit den Parallelslots, man konnte sich immer noch den anderen anschauen, das geht jetzt nicht mehr.
Das Frightfest hat mittlerweile 5 Leinwände gleichzeitig und dort sind (Horror)filme ausverkauft wo bei uns nur 15 Leute kommen würden.
In Darkness war mir zu wirr. Im Endeffekt ein Krimi wie er im ZDF laufen könnte. Eine gute Szene gab es, die im Minivan und kurz danach.
Beverly Luff Lynn war ne reine Komödie, die haben immer das Problem dass sie meist nicht vorankommen, so auch hier. Eine Sache aus der Realität haben sie aber gut abgebildet:
Die Frau nutzt Colleen nur aus, er ist in der Friend Zone. In Wirklichkeit steht sie auf den harten Beverly, aber trotzdem tut Collen alles für sie um sie endlich rumzukriegen. Das klappt auch nur im Film, im echten Leben werden solche Typen verachtet, verletzt und weiter ausgenutzt.
Hab mich danach mit jemanden unterhalten und er hat mir viele Details erzählt die ich allesamt im PickUp gelernt habe. Scheint also was dran zu sein.
Bei Cleaning Lady dauert es lange bis es losgeht, der einzige Film mit Spannung und Horror an dem Tag. Ein kleiner Lichtblick.
Desolation, ja der hatte nichts, immerhin konnte man ihn gut folgen und verstehen, daher bekam er noch eine mittelmäßige Bewertung von mir. Es gibt allerdings viel bessere “Leute sind im Wald und werden verfolgt” Filme. Sah aus wie eine Lernübung.
Beyond the Black Rainbow kam 2011 raus, damals vor der großen Arthouse Welle, als das Programm noch gut war. Heute würde er wohl eher reinpassen.
So wie es aussieht ist der Tilman Singer auch in Köln vor Ort und die Stuttgarter bekommen als eine der wenigen dieses Jahr auch Besuch! Zum Special „Filmakademie Baden-Württemberg goes Fantasy Filmfest“ kommen die Regisseure.
Juhuu, die Kurzfilmregisseure der Filmakademie besuchen uns! (Sorry, ein wenig Sarkasmus sei angesichts der Lage in Stuttgart erlaubt.)
Hell is where the home is - Heutiger Höhepunkt, ein spannender Home Invasion Thriller mit ein paar Wendungen und Gore.
The Golem hat Ähnlichkeiten mit Crucifixion vom Setting und Aufbau her.
Elizabeth Harvest ist dagegen sehr wie Ex Machina aber weniger langweilig und auch nicht so kahl.
Climax ist mal wieder ein netter Drogenrauschtrip über Leute die die Nacht durchtanzen und alles außer Kontrolle gerät. Auf die Idee einen kompletten Film fast nur in einer öden Halle zu drehen und das ganze unterhaltsam hinzukriegen muss man auch erst mal kommen.
DANKE das wir beide mal einer Meinung sind ! Am schrecklichsten an dem Film fand ich die vollkommen unlogischen und abnorm unrealistischen Handlungen der Hauptdarsteller. Ich meine, ihre beste Freundin wurde gerade auf das übelste misshandelt und getötet und sie trällert mit ihrem Sohn durch den Wald, als wären sie auf Pilzsuche. Und dann der schrägste Satz des Festivals „Es fängt bald an zu REGNEN! Wir könne nicht weitergehen!“ LOOOL. Ja ne is klar, ein perverser Killer ist ihnen auf den Fersen, und sie legen sich zum schlafen hin, WEIL ES REGNET!!! Der dümmste Film den ich im LEBEN gesehen hab!
Desolation war auch für mich ein einziges Ärgernis und völlig belanglos von der ersten bis zur letzten Minute.
Aber beim Inhalt bist du etwas durcheinander gekommen. Eine Tochter ist in dem Film gar nicht vorhanden. Eine Mutter geht mit ihrem Sohn und ihrer besten Freundin auf diesen Trip.
Aber mach dir nix draus, nicht mal Rosebud scheint den Film besonders aufmerksam gesehen zu haben, denn auch deren Inhaltsangabe ist falsch. Laut Programmheft ist der Verstorbene nämlich nicht der Ehemann, sondern der Vater 
Sorry, meinte natürlich die „beste Freundin“ wobei das hinsichtlich der dämlichen Handlung vollkommen nebensächlich ist. Wie man so einen Müll auf das FFF bringen kann ist mir ein Rätsel.
PS: Die Kritik von „Wortvogel“ ist göttlich, unbedingt lesen! Zitat : „Ich habe selten einen Film gesehen, der sämtliche Standards des „kleine Gruppe im Wald wird von Killer verfolgt“-Subgenres so lustlos und nach Checkliste abhakt. Selbst die wenigen Spannungsmomente sind aus dem Rumpelkeller der Dramaturgie…“
Berlin… Du hast das größte Kino, das längste Programm, die meisten Gäste, darfst als erster starten… und wie immer kommen aus Berlin die wenigstens Reviews
Oder sind die noch in der pipeline ?
Alexander, genau das wollte ich auch bereits schreiben.
Berlin ist die Vorzeige FFF Stadt, aber hier ist es erstaunlich ruhig.