FFF 2024 - Fantasy Filmfest

Ich mochte die ernüchternde Message dieses Kurzfilms und die süße Hauptdarstellerin, die bei uns in Frankfurt zu Gast war. Wollte es kaum glauben, da wir hier mit Gästen ja nun wirklich nicht sehr verwöhnt werden. Das war klasse.

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Da versteh ich immer eins nicht… Wie kann ein Regisseur seine Kunst an USA verscherbeln. Ich würde gar kein Remake zu lassen. Scheiss doch auf finanzielle Interessen :man_facepalming:

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Mein bisheriges FFF- Fazit fällt nicht sehr berauschend aus.

The Well 3,0/10
The Wasp 3,0/10
A Place Called Silence 4,0/10
Project Silence 4,5/10
Get Shorty 5,0/10
Skunk 7,0/10

Nur 1 sehr guter Film

Bin gespannt wie ernüchtert ich beim restlichen Programm im home cinema bin.

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Bei mir genau anders herum. Bin total geflashed, nachdem ich erst dachte das 2024 nicht so meins werden wird. Aber noch zu früh für ein „Fazit“. Aber trotzdem jetzt schon ein fettes „Danke“ an die Veranstalter.

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Heute gab es aus diversen Gründen nur 3 Filme, morgen nur 2, das restliche Programm dann vermutlich komplett. Fällt leider mal wieder mit einem eigenen Kurzfilmwettbewerb zusammen und da wir morgen Abend im Finale stehen und ich auch mit organisiere, muss da das FFF wieder ein bisschen weichen.

Das, was ich heute sah war allerdings vor allem für Ausgeschlafene.

Von SHE LOVES BLOSSOMS MORE hab ich etwas ganz anderes erwartet. Nachdem einige von so tollen Bildern sprachen, dachte ich, das wird ein visueller Rausch, sehr psychedelisch und viel bunter und wilder. In Wirklichkeit ist das ein eher ruhiger Film, die spektakulären Bilder bestehen eigentlich nur aus zwei Effekten, die allerdings wirklich gut gemacht sind. Die Story fand ich interessant und auch das Tümpel-Setting hatte was, aber insgesamt reicht es leider nicht für einen guten Film. Eine Gurke ist er aber auch nicht, ich sehe ihn bei knappen 5/10.

Es folgte THINGS WILL BE DIFFERENT und als großer Zeitreisen-Film-Fan hatte ich da schon etwas Hoffnungen, aber erneut gab es einen über weite Strecken sehr ruhigen Film, zum allergrößten Teil von nur 2 Schauspieler*innen getragen und so richtig folgen konnte ich der Story leider auch nicht. Insbesondere die (sehr coole Idee btw) Tonband-Dialoge waren nicht so gut verständlich. Gegen Ende wird er nochmal besser, aber auch hier reicht es nicht so richtig. Aber auch der ist keine Gurke, erneut krasses Mittelfeld. 5/5

Damit so ein Programm möglichst dynamisch bleibt folgte nach diesen beiden ruhigen Filmen die Action-Grana… naja gut ich brauch hier nichts erzählen. Wir schrauben das Tempo einfach noch weiter runter und landen mit HANDLING THE UNDEAD beim vermutlich ruhigsten Film des Festivals, der auch mal 20 Sekunden eine Haustür zeigt, nachdem diese bereits zugefallen ist. Trotz der Ruhe und Langsamkeit hat er seinen beiden zuvor gelaufenen Werken aber eines voraus: Richtig dichte Atmosphäre und besonders guten Soundtrack, der irgendwann in der zweiten Hälfte auch durchgängig bleibt und alles auch ruhig aber sehr passend untermalt. Das Wachbleiben fiel hier deutlich leichter und er bleibt auch von Anfang bis Ende interessant. Auch schauspielerisch fand ich ihn überzeugend. 7-7,5/10

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TAG 3 in Köln

Ein kürzerer Kinotag für mich - tut auch mal gut!

Die Sonne strahlt weiterhin um die Wette - klasse!

Wunderbar, dass Fredi mal bei uns zu Gast war und sich durch das Bahnchaos gekämpft hat! <3 Ihre Ansagen und Interviews hatten Gewicht und Fachwissen, waren knackig, nett, professionell und kompetent.

Und ja, es war die letzten Tage ziemlich warm im Kino, vielleicht ist die Anlage auf typischeres Septemberwetter eingestellt… Kann ich aber fast besser mit leben als wenn die Klimaanlage einen krank ballert. Heute ging’s aber schon gefühlt deutlich besser.

Prominenter und cooler Besuch (in Köln auch immer seltener!) von Koen Mortier - die „Ex Drummer“-Discs zum unterschreiben waren bereit von den meisten! Sehr netter, ruhiger, relaxter und ehrlicher Typ. Und äußerst trockener Humor.

Durch das leider zur Gewohnheit gewordene freitägliche Verkehrschaos rund um Köln etwas zu spät gekommen. Daher kann ich zum Vorfilm „A Monster Called Love“ nicht zu viel sagen. Das was ich von ihm gesehen habe machte allerdings auch überhaupt keine Lust auf mehr oder einen Nachholtermin…

Ein sehr langsamer und anstrengender Tag im Grunde, kann man nicht anders sagen. War froh persönliche Pausen und früh Feierabend gehabt zu haben. Gutes Sitzfleisch und vorzeigbare Geduld von allen, die das komplett durchgezogen haben!

SHE LOVED BLOSSOMS MORE
4/10
Griechische Hippie-Kommune trifft Bodyhorror-Mandala. Mamasöhnchen auf Abwegen. Kein neuer „Die Fliege“. Ganz und gar nicht. Visuell immerhin nicht übel. Haptisch, nerdig, schöne Props. Interessantes Gürkchen. Etwas eingebildet. Griechisch-unorthodox. Weirder Regisseur. Kann man sich nicht schön koksen. Insgesamt ein lahmer Trip.

THINGS WILL BE DIFFERENT
4,5/10
Zeitreisen und -schleifen gehen eigentlich bei mir immer. Ob lustig-sonnig wie in „Palm Springs“ oder hochtheoretisch wie in „Primer“. Aber das hier war einfach öde. Verkopft, geschwätzig und irgendwie auch eine Mogelpackung. Mageres Mysterium. Heuchlerische Heimlichtuerei. Was waren das noch für Zeiten als solche geheimtippigen Gehirnfürze noch abgingen wie „Cube“, „Predestination“ oder „Triangle“. Ich weiß nicht, ob ich noch mehr Leute aus dem Moorhead/Benson-Dunstkreis im Filmgeschäft brauche… Ist mir zu wenig, zu trocken, zu abgespeckt. Und dabei bin ich riesiger Twilight Zone-Fan…

HANDLING THE UNDEAD
7/10
Den kannte ich schon. Extrem entschleunigt, extrem emotional… Kann er sein. Wirkte er auf mich vor paar Wochen daheim. Aber ich könnte mir vorstellen, dass er der Mehrzahl im Kino dann doch zu behäbig und falsch angepriesen wurde laut Programmheft. Ein Spalter. Kein Festivalfilm für mich, da geht er etwas baden. Erst recht nach zwei auch schon langsamen Filmen davor. Dennoch richtig gut in seinen menschlichen und existenziellen Ansätzen für mein noch nicht ganz untotes Herzchen.

SKUNK
8,5/10
Der größte Downer eines ohnehin nicht downerarmen Festivals? Joa, aber auch nicht ohne Hoffnung und Befreiung. Koen Mortier setzt uns mal wieder harte Sozialdramakost vor. Realistisch und rau. Ziemlich grandios. Hätte auch verdient gehabt Center Piece zu sein. Hat mich angefasst wie nur wenig über die Jahre auf dem FFF… Muss man aber natürlich nicht jede Woche sehen.

PROJECT SILENCE
5/10
Den kannte ich auch schon. Trashiger und chaotischer als man vor Monaten bei der Ankündigung noch meinen hätte können oder von den Koreanern erwartet. Aber auch nicht komplett spassbefreit. Wenn er einen nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Ist eben auch nicht alles Gold was koreanisch glänzt.

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Ja war heute definitiv etwas angenehmer temperiert, und doppel ja, lieber warm als zu kalt im Saal!

Trägst du ihn noch nach? :slight_smile:

Ich nehme an, du hast persönlich noch keine 5 Trilliarden Euro in ein Filmprojekt versenkt, das dir (und im Idealfall auch einer ganzen Reihe Filmliebhaber) zwar wirklich viel bedeutet, dir aber trotzdem kein Brot auf den Tisch bringt, oder? :slight_smile: :wink:

Die Hauptdarstellerin hatte ein gewisses Maß an Charisma, das stimmt – aber das reichte m.M. absolut nicht, um diesem Versuch eines Filmwerks etwas zu geben, das in Erinnerung bleibt. Typischer Studentenfilm: Etwas unbeholfen, äußerst prätentiös, leider sogar ohne jedes erkennbare visuelle Konzept. Aber ja, es war schön, gleich noch mal einen Gast in Frankfurt am Start zu haben.

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Bin zeitlich gerade echt etwas überfordert, darum zu heute nur so viel: Tag 3 des FFFs in Frankfurt, und der ultimative Tiefpunkt ist schon erreicht! Denn peinlicher, blöder, ärgerlicher als PROJECT SILENCE kann es einfach nicht mehr werden. Jeder, der sich gerne mal lautstark darüber aufregt, das Festival sei inzwischen viel zu „Arthouse-verseucht“, trete bitte mal einen großen Schritt zurück und frage sich, ob er stattdessen wirklich lieber so etwas „bei uns“ sehen möchte. Solchen puren manipulativen, klischeeüberladenen, kitschigen, dummen MAINSTREAM-DRECK. Da lobe ich mir jedes schwermütige skandinavische Drama, das etwas zu erzählen hat. Für Hollywood-Gülle brauchen wir doch kein FFF, oder?

Mein (in Anbetracht dieser Worte mit 4 von 10 Punkten noch erstaunlich positiv wertendes) Review dazu:

SHE LOVED BLOSSOMS MORE war das hundertprozentige Gegenstück dazu. Und ich fand es zunächst überhaupt nicht erfreulich – je länger der Film lief, desto mehr hat er mich dann aber gefangen genommen. Knappe 7 Punkte.

SKUNK war kein zweiter EX DRUMMER. Aber das finsterste Stück Kino seit sehr langer Zeit. 7,5 Punkte.

Mehr schaffe ich heute leider nicht.

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Okay, first things first, und sorry für off-topic, aber das muss dann halt doch mal sein:

Happy Birthday dear @Leimbacher-Mario !!! :partying_face: :birthday: :tada: :gift: :clinking_glasses:

Auch in diesem Jahr wieder Alles Alles Liebe zu Deinem Wiegenfest-Jubiläum (das ich nie vergessen kann, weil Du ja am selben Monats-Tag Geburtstag hast, wie der Großmeister des modernen Horrors aus dem schönen U.S.-Bundesstaat Maine :wink: ), die alleraller :heart: lichsten Glückwünsche, und Glück, Gesundheit, Gelassenheit, Gleichmut (und hoffentlich auch ein paar Gaben und Geschenke - wobei: das grösste und schönste Geschenk sind dann ja doch die Menschen, die Du liebst und die Dich lieben, und dass es ihnen allen hoffentlich gut geht) fürs neue Lebensjahr !!! Ob Du den heutigen Tag nun (teilweise) auch im Kinosaal beim FFF verbringst, oder aber Dir eine kleine Auszeit vom Festivaltrubel nimmst, um mit Freund:Innen, Verwadnten und Bekannten anzustossen, und Dich ein bisschen feiern und hochleben zu lassen… ich hoffe, Du hast einen ganz wunderbaren Ehrentag und kannst ihn geniessen. Best wishes nach Kölle, in jedem Fall! Und bleib’ so, wie Du bist (also Gold, Platin, whatever :wink: ) !!!

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Ich hatte das gleiche Problem. Kenne ich sonst nur von australischen Filmen, mit deren slang ich schon immer Verständnisprobleme hatte. Es machte einen sehr guten, aber anstrengenden Film leider NOCH anstrengender. Am liebsten würde ich ihn mir ja gleich noch mal ansehen, so wie sie das auch auf dem Filmplakat proklamieren :smiley:

Ich sag es ja nur ungern, aber ich habs Euch gesagt! Und schon vor Wochen. Habe eben noch die Review von Herrn Kees gelesen und musste so lachen, das ich meinen Kaffee verschüttet habe. So hat diese „Hundekuchengrütze“ wenigstens ihre Berechtigung uns hier mit den Reviews zu amüsieren. Ist doch auch was.

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Wenn‘s hilft, die Grütze im Nachhinein erträglicher zu machen, immer gerne :laughing:.

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Die Incheon-Brücke hat auch ein schönes Museum direkt neben der Brücke.

Aber ich merke gerade, dass ich kaum Fotos gemacht habe.

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Nur zur Einordnung: Das ist dann wohl die Brücke, um die es in „Project Silence“ geht, oder? Ah okay, hab’s grad’ selbst schon gegoogled, isses… kann man ja aber nicht so ohne Weiteres wissen, wenn man selbst den Film (noch?) gar nicht gesehen hat.

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Jaaaaaaaaa.

Also lieber das als Arthouse aber noch lieber wären mir hochwertige Horror und Actionfilme.

Ich dachte, ich hätte es mal in einem Trailer gesehen. Wird aber auch in Herr_Kees’ Review erwähnt.

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Kann man auch in der Synopsis gleich im ersten Satz erfahren. :face_with_peeking_eye:

Dichter Nebel überfällt Seouls gigantische Incheon-Brücke und verursacht eine Massenkarambolage samt Explosion.

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—> Mangels Interesse am Film gar nicht erst gelesen… :wink: :smile:

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Stimmt, vermutlich habe ich es da auch schon vorher gesehen. Ich glaube, ich habe erst den Plot hier gesehen, war verwundert, und habe dann den Trailer gesehen, wo von 공항대교 die Rede ist.