Sollte vielleicht einfach jede:r für sich selbst entdecken
In jedem Fall ist es spannend, dass beim FFF dieses Jahr schon wieder eine Reihe von Filmen laufen, die bei anderen großen Festivals erst später gezeigt werden. Sitges zum Beispiel hat bisher erst einen Teil seines Programms veröffentlicht, aber ANGEL’S EGG, DEATHSTALKER, DOG OF GOD, GOOD BOY, beide THE HOMEs, NIGHTMARE BUGS und ROQIA gehören schon mal dazu.
Naja gut, würde ich jetzt aber auch ebendieser Deiner obigen Logik folgen, dann bräuchte ich nach dem Besuch der in Bälde stattfindenden Hamburger FFF-Aufführungen ja auch gar keine reviews mehr schreiben, bzw. posten… und da würden sich dann aber bestimmt wieder einige Foren-User:Innen aus anderen, „nachgeordneten“ Städten beschweren, warum da jetzt aus HH so wenig / gar nichts kommt (wobei, in meinem Falle und bei meinen schwafelig-doofen „Vom Hundersten-ins-Tausendste“-Endlos-Texten wären vermutlich Viele vielleicht sogar noch froh darüber… )… Insofern verstehe ich da Deine „Logik“ nicht, bzw. steckt da für mich auch gar keine solche (=Logik) dahinter. Oder hab’ ich da jetzt irgendwas völlig falsch verstanden?
In jedem Falle fand’ und find’ ich’s schade, dass Du Deine Texte jetzt einfach so gelöscht hast. Weil ich sie nämlich gut, lesenswert und als zusätzliche Informationsquelle interessant und nützlich fand. Mehr hatte ich damit eigentlich auch gar nicht zum Ausdruck bringen wollen.
Den Trailer hab ich mir noch gegeben -
…aber das wird in über 30 Jahren der erste Opener sein, den ich sausen lassen muss. Ich mochte den Trailer! Aber gleichzeitig ist mir vollkommen klar, dass der bei mir gar nicht geht, obwohl ich die Kürze des Films schätze und er wirklich interessant aussieht. Ich hatte schon bei den wenigen Szenen Herzklopfen und Mitleid und fand den Hund wahnsinnig süß. Nicht schwer zu erraten, welche Knöpfe die Regie da bei mir noch drücken müsste. Sehr schade!
Ansonsten werden es bei mir doch wieder um die 18 Filme, schön verteilt. Obwohl ihr Recht habt: die absoluten Super-Knaller sind gefühlt auch für mich nicht dabei, dafür aber auch nur wenige, die mich so gar nicht interessieren. Mir scheint es allgemein recht Thriller-lastig zu sein, nichts dagegen. Und vielleicht bin ich - wäre nicht das erste Mal - hinterher doch wieder mit drei, vier Masterpieces versorgt worden, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Meine voraussichtlichen Highlights könnten sein…
THE PIANO ACCIDENT Dupieux ist Pflicht. Eh klar.
ANGEL’S EGG Viel davon gehört, und jetzt auf der großen Leinwand? Super! Zumal ich in den letzten Jahren mein Anime-Herz entdeckt hab.
DEATHSTALKER
Ich glaube, ich komme so allmählich wieder in die Pubertät rein. Zeit ist zyklisch. Und Gummimonster muss ich immer sehen.
DOG OF GOD Siehe oben. Und lettisch noch dazu? FLOW fand ich großartig, also muss der auch sein.
EXIT 8 Centerpiece. Nothing more to say. Und wie @Herr_Kees sagt, wenn er nur die Hälfte der Klasse von SYMBOL hat…
MARCO Die spinnen, die Inder. Aber sehr unterhaltsam.
NIGHTMARE BUGS Ich wiederhole mich. Egal, allein die Screenshots holen mich schon ab.
TOXIC AVENGER Ja mei. Eines meiner großen guilty pleasures der 80er, als das alles noch neu für mich war. Troma-Zeiten! Bin gespannt, ob er die Klasse des Originals antupfen kann.
Ja, denke auch bei Tieren hört bei mir der Spass auf.
Hab mich gerade durch „Dog of God“ gequält, immerhin mit doppelter Geschwindigkeit ist der nach 46 Minuten vorbei. Spitz mich, ja ja, wird sehr viel gevögelt und auch etwas deutsch gesprochen. Sehr eigenartig, visuell schön aber sehr langsam, denn durch das schnellere abspielen wirkt der vom Bild her fast normal, nur das Gesprochene ist super schnell.
Ich bin immer noch arg betrübt, dass mein fave im Vorfeld, der niederländische „Reedland“, nun leider gar nicht gezeigt wird… hätte ich aber mal sowas von Bock darauf gehabt. Wirklich jammerschade. Naja. It is what it is. Mit viel Glück vielleicht ja noch auf dem Filmfest Hamburg.
Ja genau. Ich hoffe sehr schwer, dass dem Hund nix passiert. War bei DogMan auch so, dass ich mir um die Hundis Sorgen machte, aber da ist den Hundis auch nix passiert.
Der Hund „Indy“ im Film gehört im wahren Leben dem Regisseur Ben Leonberg, der den Film inszeniert hat. Von daher kann man eigentlich weniger Bedenken haben. Wobei ein Film in Spielfilmlänge mit einen Hund als Hauptdarsteller könnte für das Tier durchaus eine Tortur gewesen sein. Wollen wir es mal nicht hoffen.
Laut IMDb hat der Dreh insgesamt 400 Kameratage in Anspruch genommen, die aber über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt waren. Das klingt für mich so, als hätte es ausreichend Zeit für Erholungsphasen gegeben. Da es eben zudem, wie von dir erwähnt, der Hund des Regisseurs ist, gehe ich auch davon aus, dass er darauf geachtet hat, ihn nicht zu überfordern.
Echt 400 Drehtage? Das empfinde ich schon als heftig. Bin eher von 40 ausgegangen. Also 400 Drehtage trotz Verteilung auf 3 Jahre ist schon intensiv. Hoffentlich hat Indy keinen seelischen Schaden davongetragen.
Noch nicht besucht, aber ich hörte davon…
Würde nur meine sensitiven Neuronen nicht beruhigen, da ich in dieser Hinsicht wirklich ein so unfassbares Weichei bin, dass ich schon bei für andere völlig harmlosen Szenen Wochen traumatischer Bilder aufsammele. Ich leide einfach dermaßen mit, sobald Vierbeiner vom Schicksal getriezt werden, dass ich dann kaum noch fähig bin, den Film objektiv wahrzunehmen. Die Szenen müssten schon so abstrahiert oder getrickst rüberkommen, dass ich in der Lage wäre, das auszublenden. Und im Setting von GOOD BOY ist ja schon angelegt, dass der Hund in Fisimatenten verwickelt wird.
Ich hab, was die Mitwirkung von Tieren in Filmen betrifft, wirklich auch ein ganz grundsätzliches philosophisches und moralisches Problem.
Aber das wäre fast ein Thema für einen eigenen Thread, ich belasse es dabei.