FFF 2025 - Fantasy Filmfest

Ich hab’ nun erstmal „Angel’s Egg“, „Exit 8“, „L’accident de piano“, „Slanted“, „Nina“, den skandinavischen „The Home“ und „Dog Of God“ auf meiner Bingokarte / meinem Ticket-Wunschzettel notiert… wobei nur die ersten drei fest gesetzt sind, beim Rest überlege ich noch. Alles Andere interessiert mich (bis jetzt) nicht wirklich. Den (angeblich) ach so überraschend-grandiosen Twist von „Honey Bunch“ habe ich durch ein schwer spoiler-iges review (von ION Cinema, wer den Film noch sehen möchte, deren review also besser nicht (!!!) lesen) bereits erfahren, und fand den reichlich enttäuschend, und gerade auch in den letzten paar Jahren schon viel zu oft so und / oder ähnlich in anderen Filmen gesehen gehabt. Lass’ ich aus.

Hier noch ein paar Trailer und reviews - make whatcha want out of it:

1 „Gefällt mir“

Sind das jetzt alle Filme? Gibt’s keine shorties?

Hi Five find ich gut. Da spielt der Bösewicht aus Good Boy (K-Drama) mit.

Get Shorty kommt sicher noch … werden aber traditionell nicht von Filmstarts vorgestellt.

2 „Gefällt mir“

Von den letzten Ankündigungen kicken mich „Odyssey“ und „Man finds tape“ so richtig - alle anderen so überhaupt gar nicht, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Insgesamt komme ich bislang auf 11 Filme

  • Good Boy
  • Exit 8
  • Angel’s Egg
  • Bone Lake
  • The Home
  • The Home (Hemmett)
  • Man Finds Tape
  • No One Will Know
  • Odyssey
  • Other
  • We Bury The Dead

die mich interessier(t)en, von denen ich 2 allerdings kenne. Ich finde den Jahrgang insgesamt zwar sehr bunt und für jeden Geschmack was dabei, für meinen diesmal allerdings wenig (wobei das ein Trend ist seit einigen Jahren und 11 Filme keine schlechte Ausbeute sind). Gefreut hat mich die relativ große Zahl an Mystery/Thrillern.

Wo ich noch extrem unentschlossen bin ist „Crushed“, der mich eigentlich sehr interessiert, aber wegen den „Tierquälszenen“ (hab ich irgendwo gelesen?!) bin ich da wahrscheinlich raus.

Hoffentlich laufen meine Filme nicht im Nachtslot, sonst wird’s noch dünner. Naja, ne Menge Geld gespart dieses Jahr :smiley:

1 „Gefällt mir“

Auch wenn wir beide geschmacklich nicht 100% „deckungsgleich“ sind, geht es mir aber (leider) genau so. Natürlich werde ich niemals nicht mehr einen Film bewerten, ohne den vorher gesehen zu haben. Aber aufgrund von pers. Vorlieben (und vor allem Abneigungen!), Erfahrung, Bauchgefühl, Reviews und Trailern kann man sich nach 33 Jahren FFF halt schon ein Bild machen. Da ist unglaublich viel dabei was ich richtig öde finde. Auf der anderen Seite vermute ich aber auch viele kleine Mystery- und Thriller -„Perlen“. So Superheldenklamauk, billig anmutender Trash und der nunmehr dritte „Ich bin im falschen Körper- holt mich hier raus“ - Streifen interessieren mich dagegen Null. Drehen wir ein Remake zu „Grumpy Old Men“ ? Ich würde dann gerne die Rolle von Jack Lemon besetzen! :smiley:

3 „Gefällt mir“

Komme bis dato auf 10-11 Filme.

  • Angel’s Egg
  • Deathstalker
  • Exit 8
  • Marco
  • Nightmare Bugs
  • No One Will Know
  • Omniscient Reader: The Prophecy
  • Sword of Vengeance
  • The Toxic Avenger
  • Welcome Home Baby

Evtl. noch: Hi-Five

Der Rest interessiert mich nicht wirklich.

Am meisten freue ich mich auf „Exit 8“ und absolut klasse, dass der 80er Jahre Anime „Angel’s Egg“ erscheint. Viel von gehört, bis dato nie gesehen. Nun endlich mal auf großer Kinoleinwand auf dem FFF 2025 im Herbst.

Kann es kaum erwarten.

1 „Gefällt mir“

Schön dass das Programm jetzt (bis auf die Shorties) voll ist :slight_smile: Immerhin zehn Tage vor Beginn des Einzelticketvorverkaufs - kommt mir trotzdem immer sehr knapp vor…

Kann mir aber auch egal sein, gucke mit DK ja eh alles (bis auf die Wenigen, die ich schon kenne).

„Angel’s Egg“ ist eine grandiose Wiederaufführung - aber den kenn ich schon. Trotzdem definitiv ein Tipp für alle, erst recht Animefans.

Allgemein toll, dass es wieder mehr Animation gibt - immer her damit für ein Kind der Turtles, von Darkwing Duck, Dragon Ball und der Galaxy Rangers!

Das Programm wirkt sehr bunt, international und abwechslungsreich - was natürlich besonders für DK’ler ein enormes Plus ist. Allerdings fehlen gefühlt doch schon wieder die ganz dicken Dinger. Vielleicht reicht dafür aber auch einfach das Kleingeld nicht mehr oder die Preise der Verleiher sind (wie bei so vielem) nach Corona nochmal enorm hochgeschossen…

Als Tierfreund bin ich besonders auf „Good Boy“ gespannt - obwohl ich minimalst dann vielleicht doch eher ein Katzenmensch bin. Aber nur minimal. „Exit 8“ kickt mich als Gamer und Mysteryfreund. „Piano Accident“ ist 'ne sichere Nummer wenn man sich bei Dupieux eh regelmäßig beömmelt. Bei „Creations of the Gods II“ gucke ich mir zeitnah auf jeden Fall noch den ersten Part an - selbst wenn ich so oder so überforderndes Übermegaasiaspektakel erwarte. „Crushed“ tut mir als Katzenfreund hoffentlich nicht zu sehr weh. „Deathstalker“ kann nur eine coole Retrobiersause werden. „Man Finds Tape“ macht richtig neugierig. „Marco“ wird eine überborderndes Indiafest - geil! Und dass wir endlich das Toxie-Remake sehen ist dann doch ein dickes Ding und Highlight. Dazu viele kleine Ü-Eier und Neugierigmacher. Insgesamt freue ich mich sehr auf die Woche! :heart_on_fire:

2 „Gefällt mir“

Hunde, Heime, Handgemaltes – das FFF 25 hat mal wieder ein wirklich buntes Programm und nach den ersten „naja“-Ankündigungen kamen zum Glück ja doch noch ein paar Kracher rein, zumindest für meinen Geschmack.

Mein Besuch des diesjährigen Hauptfests wird dennoch reduzierter ausfallen als üblich, da ich aufgrund der Rahmenbedingungen (feste Sitzreihen, laut Rosebud „mittig“, was nicht meine bevorzugte Platzierung ist) seit 26 Jahren (mit urlaubsbedingter Ausnahme 2013) zum ersten Mal ohne „Leeloo-Dallas-Multipass“ dabei sein werde.

Da ich ungern deutlich mehr Geld ausgeben möchte als mit Dauerkarte (d. h. „nur“ ca. 20 Filme), ist meine Auswahl dieses Mal etwas stringenter als sonst, was hoffentlich auch mit einem höheren Qualitätsdurchschnitt belohnt wird. Hier meine persönliche Programmeinschätzung.

+++ auf jeden Fall ++ wahrscheinlich + eher nicht - bestimmt nicht

L’ACCIDENT DE PIANO +++

Klar, der neue Dupieux ist ein Muss, immer wieder eine Wundertüte, schade nur, dass wir schon wieder einen (THE SECOND ACT) auslassen mussten.

ANGEL’S EGG -

Ich weiß, das wird viele begeistern, aber ich bin da raus. Ich kann wirklich nur mit wenigen Animes was anfangen und fand selbst erklärte Hits und Klassiker wie AKIRA, GHOST IN THE SHELL und auch einige Ghiblis nur so mittel.

BAMBOO REVENGE +

Jetzt fangen die Franzosen auch noch an mit diesen „eine Handvoll Leute erwacht in einer Location und muss irgendetwas über sich selbst rausfinden“ Filmen. Das Setting mit dem schnell wachsenden Bambus als Bedrohung klingt schon mal reichlich dämlich, der Regisseur hat sich bislang auch nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Da muss schon noch eine richtig gute Kritik erscheinen, um mir den schmackhaft zu machen.

BONE LAKE +

Ach Gott, schon wieder ein AirBnB-Film. Das Beste am Trailer sind die eingeblendeten Presse-„Blurbs“ – bis man sich die zitierten Quellen (Mama’s Geekly, A Movie Guy) anschaut :flushed_face:. Brian Tallerico schreibt auf rogerebert. com „Bone Lake doesn’t go exactly where you think it will“, was hoffen lässt. Denke trotzdem, dass der im Heimkino reicht.

CODE 3 -

Puh, also beim Trailer musste ich genau so oft lachen, wie bei dem zum NAKED GUN-Reboot, nämlich genau null Mal. Das ist sicher eine angenehme Abwechslung für die Dauergucker, wenn man zwischendrin mal die Anspannung loswerden kann, aber ich glaube, so viel Alkohol kann ich gar nicht trinken, um mich hier zu amüsieren. Fehlt eigentlich nur noch Kevin Hart.

CREATION OF THE GODS II -

Männer, die auf Drachen reiten. Da bin ich nicht in der Zielgruppe. Wird bestimmt allen Asiafantasyfans gefallen, auch wenn der Trailer eher nach Studio-Greenscreen als nach Neuseeland aussieht (soviel zum Thema LORD OF THE RINGS-Vergleiche). Aber wenn sowas, dann im Kino und auf dem FFF!

CRUSHED +

Von Simon Rumley fand ich bislang nur RED WHITE & BLUE so richtig gut, das Thema klingt mal wieder superdüster. Bei seiner bevorzugten schäbigen Optik muss das wahrscheinlich auch eher nicht auf der großen Leinwand sein. Und ich hoffe, die Katze überlebt.

DEATHSTALKER +

Wenn der Macher von PSYCHO GORMAN (den ich auch nur im Festivalumfeld erträglich fand) ein CONAN-Ripoff-Reboot macht, fliegen bestimmt die Fetzen, aber ich glaube, dafür bin ich zu lange aus der Pubertät draußen.

DOG OF GOD +++

Nennt mich pervers, aber der spricht mich an. Hier hab ich schon beim Trailer ein paar Mal mehr gelacht, als bei dem von CODE 3 :laughing:. Hoffe nur, dass sie den nicht in den Nachtslot packen.

EXIT 8 +++

Centerpiece ist ohnehin must-see. Zudem klingt diese „Videospielverfilmung“ wunderbar nach Hitoshi Matsumotos weird-durchgeknalltem SYMBOL, eins meiner Festivalhighlights 2009. Ich bin gespannt!

GOOD BOY +++

Hatte ich eh auf meiner Watchlist, klingt hübsch ungewöhnlich mit der POV-Experience und auch wenn ich eine Cat Person bin, ein must-see. Noch dazu angenehm kurz mit 71 Minuten – der wahrscheinlich kürzeste FFF-Opener aller Zeiten!

HER WILL BE DONE -

Auf der IMDb als reines Drama getaggt, auf Letterboxd schreibt jemand „Another drama-horror trying to blend coming-of-age with folklore“, was meine zugegebenermaßen bestehenden und von Rosebud mehrmals im Jahr aufs Neue verstärkten Vorurteile bestätigt. Eher nichts für mich.

HI-FIVE ++

Mein erster Gedanke beim Sichten des Trailers war: Haben sie das in den Kulissen von SQUID GAME gedreht? Das mag ja in Korea mal wieder ein Blockbuster sein, aber Entschuldigung, die Story von den Losern, die plötzlich Superkräfte haben, ist doch jetzt wirklich durch alle Länder durch, nein? Wenn das nicht der Abschlussfilm wäre, würde ich ihn ja auslassen, aber so…

HONEY BUNCH ++

Ich mochte den Vorgänger des Regie- und Autorenduos, VIOLATION, im Gegensatz zu vielen anderen (IMDb 5,3/10) sehr, weil er im Rape-and-Revenge-Genre mal etwas wirklich Neues zeigte. Auch wenn die Handlung hier etwas wirr erscheint, vertraue ich den beiden und lasse mich gerne überraschen.

THE HOME (US) -

Pete Davidson kann ich nicht wirklich leiden und der Film hat bereits jetzt einen unterirdischen IMDb-Score von 39/100 (Kritiker) und 5.6/10 (Publikum). Vielleicht irgendwann mal im Stream.

THE HOME (HEMMET) ++

Dieser Heimthriller sieht schon deutlich interessanter aus, ein schwedischer Slow Burner wäre genau der richtige Einstieg in den Festivaltag. Trotz der lustigen Letterboxd-Bemerkung „Forgot to escalate in the third act.“. Lässt bei mir THE KINGDOM Vibes aufkommen. Und wer’s gerne etwas hektischer mag, kann sich ja HELDIN anschauen.

MAN FINDS TAPE ++

Ich gebe es zu: Ich stehe auf Found Footage. Da ich mir in dem Subgenre auch den größten Schotter (wie z. B. FROGMAN) ansehe, ist der hier Pflicht, denn die bisherigen Kritiken sind ganz vielversprechend. Ich bin nur noch nicht sicher, ob es dafür die große Leinwand braucht.

MARCO +++

Da ich eine absolute Schwäche für indische Filme habe, auch wenn sie nicht gerade mal wieder die härtesten aller Zeiten sind, ist das hier ein must see für mich. Trailer knallt aber auch.

NIGHTMARE BUGS -

Siehe oben, sieht hübsch aus, aber Animes laufen meist ohne mich.

NINA +

Rachegeschichte in Westernikonografie, almodovarhaftes Female Empowerment. Sieht visuell ganz interessant aus, eine spanische Gazette schreibt „this wonderful trailer, which promisingly invites the viewer to see the film, is in this case clearly superior to the product it advertises, which is quite disheartening“, andere sind sehr angetan. Da entscheiden dann wohl Vorab-Reviews und Zeitplaner.

NO ONE WILL KNOW ++

Erst mal herzlichen Glückwunsch an die internationale Titelschmiede, die aus dem französischen „Sonnenkönig“ einen dieser austauschbaren Thriller-Allerweltstitel gemacht hat. Bei Handlung und Trailer dachte ich gleich mal an Iglésias’ unterhaltsamen EL BAR vom FFF 2017. Könnte interessant werden.

ODYSSEY +

„Morally Dubious Character Study Explodes into Ultra-Violent Thriller“ schreibt Bloody Disgusting. Einen Trailer gibt’s noch nicht, einen Clip kann man hier sehen, der sieht nach okayem düsterem britischem Unterwelt-Thriller aus. Aber eher was fürs Heimkino.

OMNISCIENT READER: THE PROPHECY ++

Warum brauchen die Koreaner so oft solche Bandwurmtitel? Der Trailer sieht mir eigentlich viel zu fantasylastig und zu kindisch aus, aber so was kann auf dem FFF auch Spaß machen. Eine Animeversion ist schon in Planung, klar.

OTHER ++

Trailer, Regisseur und Hauptdarstellerin machen mich an, die bisherigen Bewertungen (5.2/10 auf der IMDb, immerhin 3/5 auf Letterboxed) nicht ganz so. Mache ich mal vom Slot abhängig.

ROQIA +

Ein Genrefilm aus Algerien hat natürlich den Exotenbonus, aber die Story klingt schon verdächtig danach, als würde uns hier der x-te Aufguss von CARNIVAL OF SOULS erwarten.

SLANTED ++

Amy Wangs THE BROTHERS SUN auf Netflix habe ich nicht länger als bis zur zweiten Episode durchgehalten, aber thematisch finde ich ihren neuen Film interessant. Auch hier wäre ein Trailer hilfreich, um die Tonalität des Films einschätzen zu können. Die BROTHERS waren mir jedenfalls deutlich zu plakativ.

SWEETNESS ++

„Gen-Z MISERY“ und laut Eye for Film „One of the strongest films presented at this year’s South by Southwest“, das lässt aufhorchen, wobei das Setting wahrscheinlich auch gut im Heimkino funktioniert, wo der Film bestimmt auch bald landen wird. Mal noch einen Trailer abwarten.

SWORD OF VENGEANCE -

„Mad Max meets Highlander“, schreit uns der Trailer an. „Laientheater meets Balkan-Schlachtplatte“ rufe ich zurück. Der Ostblock-Endzeit-Fanfilm sieht tatsächlich unterirdisch mies aus, dabei hätte es für mich gar keinen Trailer gebraucht. Nach den ersten Sätzen der Inhaltsbeschreibung „In a post-apocalyptic world…“ war ich raus.

THE THINGS YOU KILL +++

Der iranisch-türkische Thriller hat bereits einen IMDb Metascore (!) von 78 (!) und wird auf Letterboxd u. a. so beschrieben: „seems like a strong anti-patriarchy moral thriller,…but halfway through it becomes more than that, elegantly sliding into wtf dream logic, as if (it) suddenly became laced with a strong dash of Lost Highway.“. Gehört dieses Jahr für mich definitiv zu „the things you watch“!

TOXIC AVENGER ++

Zwei Jahre im Giftschrank, weil er „unvermarktbar“ ist? Ich bitte Euch! Heutzutage gibt es doch für jeden Mist einen Markt, noch dazu, wenn er mit Peter Dinklage, Elijah Wood und Kevion Bacon besetzt ist und von Jeremy Saulnier-Spezi Macon Blair kommt. Sein I DON’T FEEL AT HOME IN THIS WORLD ANYMORE auf Netflix ist durchaus einen Blick wert. Und die bisherigen (sehr wenigen) Kritiken sind durchaus angetan: „even as some viewers will undoubtedly start to jump ship, the film’s immersive commitment to being a filthy Saturday morning cartoon impresses.“ (discussingfilm .net), “The Toxic Avenger isn’t as off-puttingly funny as Ari Aster’s Beau Is Afraid — nor is it as funny as it means to be — but the two aren’t as dissimilar as you’d expect.“ (Variety). Werde ich mir wohl schon geben, zumal mit der Festivalcrowd.

WE BURY THE DEAD +

Daisy Ridley vs. Zombies? Wenn ich „meditative zombie drama“, „mood piece“ und „another familiar exploration of grief“ lese, bekreuzige ich mich inzwischen schnell drei Mal und mache, dass ich fortkomme. Da steckt mir doch HANDLING THE UNDEAD vom letzten Jahr noch zu sehr in den müden Knochen – obwohl ich THESE FINAL HOURS vom selben Regisseur ganz gut fand.

WELCOME HOME BABY +

Andreas Prochaska hat DAS FINSTERE TAL und IN 3 TAGEN BIST DU TOT (inkl. Fortsetzung) gemacht, über die sich jeweils sagen lässt, dass es ganz okaye Genrefilme sind – für Österreich. Das ist mir – trotz interessanter Besetzung mit Maria Hofstätter und Gerti Drassl – ein bisserl zu wenig für eine Kinokarte. Kommt eh im ZDF.

4 „Gefällt mir“

„Das Finstere Tal“ ist eine deutsch-österreichische Co-Produktion, ein wirklich gelungener Rachewestern, der bei mir mit zu den besten Western aller Zeiten zählt. Liegt bei mir um 9-10/10.

Schrieb dazu auch mal ein paar Zeilen in einem anderen Filmforum nieder…

Das finstere Tal (2014)

Grandios! Hätte niemals für möglich gehalten, dass eine deutsch-österreichische Co-Produktion so einen tollen Rachewestern, der in den Alpen gegen Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, auf die Reihe kriegen. Das Werk sticht nicht nur wegen seiner atemberaubenden Schnee- und Winterlandschaften in den Alpen hervor, sondern punktet mit einer wirklich interessanten Story und seiner exzellenten Besetzung, deren schauspielerische Leistung bis in die kleinste Nebenrolle absolut fantastisch ist. Allen voran Sam Riley in der Rolle des seltsamen Fremdlings. Allgemein ist das Wek recht wortkarg gestaltet. Es gibt nur wenige und kurze Dialoge des Protagonisten, was ihn umso interessanter macht und ich in Western der Art zu schätzen weiß. Es gibt auch keinerlei Humor in diesem Film. Alles ist rau, hart, bitter und ernst. Das langsame Tempo des Films passt perfekt zur düsteren ja fast schon melancholischen Stimmung. Obwohl die Geschichte recht langsam beginnt, entwickelt sie sich zu einem hochwertigen Rachefilm der etwas anderen Art. Es wird nie langweilig, die zugrunde liegende Handlung wird langsam enthüllt. Mich hat „Das finstere Tal“ von Anfang an in den Bann gezogen. Auch visuell ist der Film meisterhaft gemacht. Die Kinematographie ist vom Feinsten. Das liegt an der hervorragenden Kameraführung von Thomas W. Kiennast. Absolut vorbildlich, unfassbar gut der Mann. Wer hätte das gedacht, dass ausgerechnet ein Alpen Western der Extraklasse aus Deutschland und Österreich das Licht der Welt erblickt. Ich bin wahrlich immer noch positiv überrascht, meine Erwartungshaltung wurde bei weitem übertroffen. „Das finstere Tal“ von Andreas Prochaska darf in keiner anständigen Western Sammlung fehlen. Absolute Empfehlung. 9-10/10

Das Werk von Andreas Prochaska kann ich jedem nur ans Herz legen. Ein wirklich gelungener Rachewestern aus Deutschland und Österreich.

1 „Gefällt mir“

Eigentlich ist der koreanische Titel einfach nur die koreanische Bezeichnung für den Allwissenden Erzähler aus der Literaturwissenschaft, aber „Erzähler“ ausgetauscht gegen „Leser“. Im Englischen ist der allwissende Erzähler halt der Omniscient Narrator.

1 „Gefällt mir“

Ok, danke, dann darf man sich an den internationalen Titelerfindern bedanken.

Im Englischen heißt die zugrundeliegende Web Novel offiziell sogar noch etwas komplizierter: „Omniscient Reader’s Viewpoint“.

Das „The Prophecy“ als Anhängsel des Filmtitels kommt schließlich dazu, weil es sich hier nur um den ersten Teil der Reihe handelt (die angeblich am Ende fünf Teile umfassen soll).

Zu ROQIA:

Wie genau kommst du darauf? :thinking:

1 „Gefällt mir“

Wenn Du mal die Plots der beiden Filme vergleichst, liegen die Parallelen auf der Hand:

ROQUIA: After a crash, amnesiac Ahmed returns home bandaged. His child fears him, and nightly visitors speak in strange tongues. His neighbor makes him uncomfortable, leaving him questioning everything. (IMDb)

CARNIVAL OF SOULS: Its plot follows Mary Henry, a young woman whose life is disturbed after a car accident. She relocates to a new city, where she finds herself unable to assimilate with the locals… (Wikipedia)

Natürlich kann der Film auch in eine ganz andere Richtung gehen mit dem Exorzismusthema. Aber irgendwie hatte ich da so Vibes und Erinnerungen an einen ich glaube iranischen Film vom FFF, bei dem eine Familie nachts auf der Flucht in einer Stadt alptraumhafte Begegnungen hat, der war ähnlich aufgelöst wie CARNIVAL OF SOULS. Nenn es cineastische Intuition oder die Voreingenommenheit des Vielsehers :laughing:.

Jo, aber so richtig viel verloren hat diese ausführliche Review zu einem 11 Jahre alten Film jetzt in dem Thread hier nichts, oder?

2 „Gefällt mir“

Das war nochmals ein Statement von mir, dass Andreas Prochaska als Regisseur tatsächlich etwas drauf hat. Natürlich im Bezug zu seinem neuen Film „Welcome Home Baby“, den ich mir auf Grund dessen in jedem Fall ansehen werde. Mal ganz abgesehen davon, dass ich unbedingt deine Aussage " …dass es ganz okaye Genrefilme sind – für Österreich" korrigieren musste. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

4 „Gefällt mir“

„Das Finstere Tal“ hat auch mir ziemlich gut gefallen. Der neue Film interessiert mich aufgrund der Thematik jetzt etwas weniger, oder wie Herr Kees sagen würde, den kann ich mir in ein paar Monaten sicherlich auch bequemer im „Heimkino“ (im ZDF ? :slight_smile: ) ansehen, wenn ich ihn auf dem FFF auslasse.

1 „Gefällt mir“

So, ich habe auch mal eine Liste gemacht, mit Filmen, die ich mir vielleicht ansehen werde. Muss mich ja irgendwie sortieren.

Bin dabei :sunglasses::

  • Good Boy
  • Exit 8
  • Hi-Five
  • Omniscient Reader

Bin vielleicht dabei :thinking::

  • Angel’s Egg: Positiv: Von Mamoru Oshii und nur 71 Minuten lang. Aber, habe vorher noch nie was von gehört.
  • No One Will Know: Wirkt irgendwie wie der hochwertigste Film des Festivals.
  • Man Finds Tape: Klingt von der Beschreibung her ganz cool. Muss vielleicht mal was tun, was ich sonst nicht tue: Mir einen Trailer ansehen!
  • Sweetness: Irgendwie schreiben alle, der Film sei wie Misery. Aber den kenn ich nicht, die Handlungsbeschreibung erinnert mich jedoch an Black Snake Moan.
  • Crushed: Handlung klingt interessant.
  • Bamboo Revenge: Klingt nach einer kreativen Idee. Aber auch unnötig aufwendig.
  • We Bury The Dead: Zombies um etwas Sicherheit in die Filmauswahl zu bringen.
  • Slanted: Wird als Body Horror beschreiben. Eines der schlimmsten Genres! Und dann auch noch Vergleiche mit The Substance. Es gibt soviel, was gegen den Film spricht, aber vielleicht gebe ich ihm dennoch eine Chance.
  • The Things You Kill: Sieht von den Kritiken her gut aus und ich fand die riesengroße Atatürk-Fahne im Trailer lustig.
  • The Piano Accident: Immer wird hier so positiv von diesem Dupieux gesprochen, deshalb bin ich vielleicht dabei.
  • Odyssey: Die Handlungsbeschreibung wirkt so koreanisch. Muss vielleicht auch hier mal einen Trailer sehen, um eine Entscheidung zu treffen.

Jetzt kommt alles auf die Zeiten an und meine Last-Minute-Gedankengänge, die letztlich die Entscheidung treffen werden. Hätte mich auch gerne mehr auf Letterboxd-Bewertungen verlassen, aber irgendwie kommt mir die Seite immer suspekter vor. Komplett weltfremde, hysterische und dämliche Reviews. Letterboxd wirkt mittlerweile fast genauso schlimm wie Reddit, TikTok oder Youtube.

3 „Gefällt mir“

Das bleibt abzuwarten. „Carnival of Souls“ ist jedenfalls eine Ultra Low Budget Perle vom Feinsten. Natürlich nur das Original mit Candace Hilligoss in der Hauptrolle der verzweifelten Mary, die immer mehr ihr kausales Weltbild zu verlieren scheint. Man kann den Film als Vorreiter der Mindfuck Filme betrachten. George A. Romero und David Lynch haben „Carnival of Souls“ als wichtige Inspirationsquelle für ihre Werke bezeichnet. An den Kinokassen bzw. in den Autokinos floppte der Film total, mittlerweile besitzt „Carnival of Souls“ zu recht Kultstatus. Übrigens der einzige Spielfilm von Herk Harvey, leider! Ein Review zum Film spare ich mir hier mal. Ausnahmsweise.

Der gehört definitiv zu den intressantesten Filmen des FFF nach dem Trailer zu beurteilen. Ein Black Comedy Thriller Drama vom Feinsten. Allein das Statement eines Hauptdarstellers im Film: „The Ticket, Motherfucker!“ hat was.

NB: Den Filmbeschreibungen ist zu entnehmen, dass es mal wieder vor einigen Filmen Kurzfilme zu erleben gibt.

3 „Gefällt mir“