Meine Wenigkeit interessieren tatsächlich alle Wortmeldungen / Meinungen hier - egal, ob die nun mit der meinigen konform gehen, oder eher nicht… Insofern: Immer her damit, ganz gleich, von welcher Seite nun…
…und ja, das schliesst (gerade) auch ein zu meinem Sichtungserleben vollkommen konträres review wie dasjenige von @Alexander zu „The Ugly Stepsister“ mit ein! Wir Beide haben da wohl nicht denselben Film gesehen, bzw. eigentlich ja doch, aber ihn scheinbar ganz anders wahrgenommen (und der angeführte Grund für Deine drei „Gnadenpunkte“ offenbart mir zumindest in Teilen auch, warum…). Ich freue mich ja immer vor Allem auch über (gut und nachvollziehbar begründete) gegenteilige Ansichten, weil: Meine eigene(n) kenne ich ja schon!
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Wie auch immer: Damit hier nun nicht wieder nur einsame Steppenläufer-Büschel durch die trostlose hamburgische Wüste / FFN-Einöde kullern, zumindest ein paar kurze Wasserstands-Meldungen aus der schönen Hansestadt an der ollen Elbe - die Laaaangtexte sowie noch ein paar mehr oder minder nette Anekdötchen folgen dann in der Nacht von morgen auf Montag:
Ich hatte heute sowohl mit „Una Ballena“ / „A Whale“ (dessen lakonisch-atmosphärische Erzählweise mir nach ersten Einfindungs-Schwierigkeiten doch sehr zugesagt hat, und ich in der Hinsicht auch weitgehend mit den reviews von @Herr_Kees und @todaystomorrow d’accord gehen würde) als auch „Orang Ikan“ (der wieder einer dieser kleinen, feinen Filme ist, die nichts, aber auch gar nichts irgendwie neu oder anders machen als ihre großen Vorbilder, denen sie in keiner einzigen Einstellung auch nur ansatzweise das Wasser reichen können (was sie ja aber auch gar nicht wollen), die aber einfach nur Spaß machen, wenn man ein Herz für diese Art von 1950s-creature feature hat … und ja, das habe ich (ein sehr GROSSES sogar
)) viel Freude, und eine rundum gute Zeit im Kinosaal. Kann beide Filme nur empfehlen.
Und: Heuer habe ich mal wieder eine Premiere zu feiern… Tusch Tusch Hurrah!!! Ich bin nun seit anno 1993 beim FFF mit dabei (wenn ich zwischendrin auch fünf Jahrgänge ausgelassen habe), insgesamt also 32 Jahre (minus 5 macht immer noch 27), aber mit Luc Bessons „June And John“ habe ich heute den mit himmellichtjahreweitem Abstand allerallerallerschlechtesten Film schauen dürfen, denn ich je auf dem FantasyFilmFest gesehen habe !!! Juchuuuh !!!
Gegen diese filmische Zumutung ist ja sogar der grottenschlechte „Wasting Away“ ein Oscar-Anwärter, wirkt ein übles Machwerk wie „Feed“ wie der beste Film der letzten 30 Jahre, erscheint ein affektiert-affiges Poser-movie wie „Strange Darling“ als philosophisch prägender filmischer Diskurs, und muten Rohrkrepierer im Stil von „Freaks“ und „I See You“ als cineastischer Hochgenuss an… This movie is not only an insult to every human being with a brain that’s still functioning, in fact, it’s an insult to the human species as a whole! ![]()
Soviel erstmal für heute abend. Weitere Details und genaue Berichte folgen die Tage dann noch. Ich geh’ nun wieder 'nen Happen essen (und, just for the record: Ich habe absolut gar keine Probleme damit, bei der Nahrungsaufnahme an wurmartige Darm-Parasiten zu denken…
), und werde danach dann vielleicht noch eine oder zwei Missionen in „DOOM: The Dark Ages“ spielen. Gut’s Nächtle allerseits, and rip and tear, until it is done!
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