Oh Mann, da merkt man mal wieder den eigenen blinden Fleck: DFB Pokalspiel natürlich! Und dann auch noch mit dem VfB, das hätt ich wohl wissen müssen. Egal, wird die genreaffinen Bayern wohl wenig jucken.
Öööh - das Pokalfinale findet aber nicht in der bayerischen Landeshauptstadt statt, sondern wird - wie üblich - im Olympiastadion von Berlin ausgetragen, ne? Oder hab’ ich Dich da jetzt irgendwie falsch verstanden(¹)? Aber wie auch immer - bis vorhin noch 4:0 für den VfB, nun auf einmal nur noch 4:2. Könnte ja doch nochmal spannend werden. Ich denke aber mal, wenn kein Wunder mehr geschieht, dann werden heute nacht in Schtuttgard wohl noch so einige Hektoliter Gerstensaft verköstigt werden, und bis in die Morgenstunden der Ausnahmezustand herrschen.
Edit-To-Add: Das Spiel ist aus, aus, aus !!! Congrats an die schwäbische Sieger-Mannschaft!
And now for something completely different - On-Topic: Da ja der Herr Metzelmeister heute job-bedingt leider ausfällt, bin ich mal gespannt, was @Michaela nach ihrer Rückkehr zum irischen Wollweiden-Paarhufer-Geschlachte, zum koreanischen Geistergeräusche-Mietshaus, zum japanisch-U.S.-amerikanischen Fischmenschen-Verbrüderungs-Triell, zum „la fout mal americaine“-Debakel und zuguterletzt zum Slasher-Spassmacher im Maisfeld zu sagen hat…
(¹): Ja, habe ich ganz offensichtlich, weil Du das ja mehr als allgemeines, nicht notwendiger Weise in München selbst stattfinden müssendes, sondern einfach ganz generell grosses Wochenend-Ereignis (analog zum ESC) gemeint hattest… Sorry, my bad!
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Berlin war Austragungsort, stimmt wohl, aber in Stuttgart (und womöglich auch Bielefeld) waren auf jeden Fall mal einige Leute nicht im Kino…
Doa isch jedschd de Höll losch, gelle?
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Kung Fu In Rom, der Pott in Schduddgard - und was war heut’ in München, dear @Michaela ?
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Glaub mir, so schrecklich viel hast du bei GIRL WITH CLOSED EYES wirklich nicht verpasst … falls du schon mal andere Korea-Thriller gesehen hast, und das hast du ![]()
So, die Iren hatten das Nachsehen. 12:00 war dann doch zu früh.
Unseren splatterchefe habe ich vermisst, jetzt weiß ich auch, warum du nicht da warst.
Rainer hat sein Versprechen gehalten und mir ein Programmheft mitgebracht - der Schatz. Ansonsten halt die rosebuddies anschreiben und um Zusendung bitten.
Apropos Saw, das würde ich gar nicht mit der Stepsister vergleichen, da sind die Intentionen völlig verschieden. Allerdings ist mir bei Locked Saw eingefallen, zwei alte kranke Männer, die einem drastisch den Sinn des Lebens beibringen wollen. Oder so ähnlich.
Los ging’s also heute mit Noise
Hat mir gut gefallen, war spannend erzählt, aber auch hier: Logiklöcher. Und das mit der Schwerhörigkeit war irgendwie ein Gimmick, das es so nicht gebraucht hätte. Ich denke, da hätte man mehr draus machen können.
Orang Ikan
Straight to the point, Gummimonster, aus Feinden werden Freunde, nicht neu, nicht spektakulär, hat aber das Herz auf dem rechten Fleck.
June and John
Das ist so einer der Filme, der mich zwar gut unterhalten hat, aber auch einfach nur heiße Luft ist. Sobald sie ihre Perücke auszieht, ist klar wohin die Reise geht, totkranke Frau, die nocheinmal leben will
Ich kann mit Figuren wie June nicht soviel anfangen, das ist mir zu überdreht. Auch das Abdriften ins Kriminelle ohne an die Konsequenzen zu denken, oder Konsequenzen ausgesetzt zu sein (stimmt in ihrem Fall nicht so ganz) find ich bedenklich. Diese absolute Freiheit, die einem da so vorgegaukelt wird, frei nach dem Motto: scheiß auf’s Establishment, kann so nicht richtig sein.
Entsetzlich finde ich diese „Zeltstädte“, die sich am Straßenrand bilden, wie man auch im Film sieht.
Danach gab’s eine Episode aus „Scary Stories to tell in the dark“ nämlich Clown in a cornfield
(Das sag ich jetzt einfach so, weil ein solcher Titel eben in den Schauergeschichten enthalten sein könnte)
Wobei das Schockierendste bei diesem Film war, dass der erste Film des Regisseurs „Tucker and Dale“ vor 15 - FÜNFZEHN!!! - Jahren auf dem FFF gezeigt wurde, wie Rainer in seiner Ansprache erwähnt hat. Kinners, die Zeit vergeht.
War durchaus unterhaltsam und es gab Applaus. Und Kevin Durand zum zweiten. Zum ersten in Mermaid. Außerdem sah er Elon Musk irgendwie verdammt ähnlich. Gruselig. Genial die Szene mit dem Telefon. ![]()
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Joa und zum Abschluss The Gesuidouz
Liebenswert, lustige bzw. eher skurrile Szenen über eine aufstrebende Punk(?)Band. Ich denke, es ist auch irgendwo ein coming of age Film, der sich in drei Abschnitte einteilen lässt, beim ersten Stück sinnloses Gekreische (man weiß noch nicht wer man ist), wird sich dann sicherer und beim dritten Lied hat man dann, sozusagen, sich gefunden.
Das erste Lied hat mich an ein Video erinnert, mit John Lennon, Chuck Berry und Yoko Ono, in dem Chuck sichtlich genervt ist von Yokos „Kunst“. Beim zweiten Lied dachte ich noch, Mensch Mädel, du kannst nicht wirklich singen bis zur Wandlung am Schluss. Fand das Lied „Smells like a zombie“ richtig gut.
Ich kann’s nicht erklären, aber Hanako hat mich irgendwie an das Mädel aus „I’m a Cyborg, but that’s ok“ erinnert.
Heute war das Kino relativ gut besucht, Luft nach oben ist natürlich immer, Stimmung find ich gut, auch wenn einige der üblichen Verdächtigen nicht da sind.
Und morgen dann schon Abschlusstag, bin noch nicht sicher, ob ich’s zum Weekend schaffe. 12:30 und dann doch fast 120 Minuten sprechen eher dagegen. Mal sehen.
Hihi, zu The Weekend hab ich es tatsächlich nicht geschafft, zuviel Zeit vertrödelt ![]()
Wie ein Freund von mir zu sagen pflegte: „Procrastinators - The Leaders of tomorrow!“
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Aber hey, es ist Sonntag!!! Von daher: Besser gut ausgeruht und frisch gestärkt mit Brötchen, Frühstücks-Ei und heissem Kaffee in den Tag starten, und dafür aufnahmefähig und fit sein, und somit auch mehr von den noch verbleibenden Filmen haben, als unausgeschlafen, schlecht ernährt und zerknittert im Kinosaal zu sitzen, ständig in den Sekundenschlaf wegzudämmern, und dann von zwar mehr Streifen weitaus weniger mitzubekommen! Von daher hast Du da bestimmt Alles richtig gemacht, und vermutlich bei „The Weekend“ jetzt sooo wahnsinnig viel auch nicht verpasst. Wobei ich gerade solche ungewöhnlichen kleineren Filme aus hier in der northwestern hemisphere eher vernachlässigten Nationen / Film-Industrien ja selbst immer gerne sehe, weil die sonst schwerlich im Kino laufen / oft nie wieder irgendwo zu sehen sind.
Euch Allen in der schönen Stadt an der Isar jedenfalls noch viel Vergnügen am letzten Tag, und einen netten FFN-Ausklang! Und lasst ruhig noch was von Euch lesen, und möge es auch noch so kurz und knapp sein. Ach ja, Grüsse an den (vielleicht ja auch heute noch vor Ort seienden) Herrn Rainer Stefan, und sagt ihm doch bei eventueller Gelegenheit auch in meinem Namen nochmal ganz lieben Dank dafür, dass wir Alle das Glück hatten, so eine unschätzbar kostbare Perle wie „The Ugly Stepsister“ im Original auf der GROSSEN Leinwand erleben zu dürfen.
Das letzte Aufbäumen aus München (bevor @Michaela abschließt)…
Ich kann wieder mal nicht meckern über meine Filmauswahl. Entweder hab ich das Glück der Doofen oder ein gutes Gespür
.
Und heute sogar noch mal ein Highlight!
MEMOIR OF A SNAIL
Okay, Knetmasse is meins. Und MARY & MAX mochte ich auch schon sehr.
Aber MEMOIR ist nochmal 'ne Klasse besser. Ich finde, auch wenn ich mich manchmal meiner Höchstwertungen schäme, einfach nichts zu meckern oder auszusetzen oder auch nur besser zu machen an diesem Film.
Er ist durchwegs bezaubernd, witzig, treffsicher, liebevoll bis ins kleinste Detail, hat das Herz auf dem rechten Fleck und ich hab spätestens die letzte halbe Stunde durchgeheult (hab noch versucht, das leise zu tun, wobei mir @Michaela versicherte, ich sei nicht der einzige gewesen). So sind wir, die alten Metzelmeister des FFF - da kommt so eine ergreifende, traurige Animation daher, schon fließen Sturzbäche die geröteten Wangen hinab.
Unbedingte Empfehlung für jedes Alter und jeden Filmgeschmack. Das meine ich Ernst. 10/10
REDUX REDUX
Eigentlich schwer, nach dem Schnecken-MEMOIR in eine andere Welt abzutauchen.
Wie sich herausstellte, war REDUX dafür aber sogar gut geeignet, weil die Gebrüder McManus von Anfang an keine Gefangenen machen, mit treibendem Score aufs Gaspedal drücken und die nette Grundidee trotz des Multiverse-Ansatzes nicht unnötig verkomplizieren. Eine schöne Überraschung, zum Ende hin auch wieder mit einem leichten Logik-Loch, aber das ließ sich in diesem Fall übersehen, dafür macht REDUX einfach zuviel Spaß. Ein klassischer Genre-Film mit B-Movie-Touch, aber erstklassig gespielt vor allem von Schwesterherz Michaela McManus! 7,5/10
THE DAMNED
…beschließt meine heurigen Nights, leider wartet morgen schon wieder der Wecker um Fünf.
Da hatte ich auch über die Wochen hinweg jenseits von Spoilern aufgeschnappt, dass der nicht allzu gut ankam bei euch. Möglicherweise hat mir das aber gutgetan, denn ich war dann doch recht gefesselt über die recht kurze Laufzeit, hab ihm die Auflösung gar nicht übel genommen, fand sie sogar aufgrund des realistischen Ansatzes passend; die Aufnahmen, der Schnitt, das hat mich alles absolut überzeugt. Knackpunkt ist tatsächlich, ob man nicht mehr draus hätte machen können oder müssen - und ja, hätte man, das denke ich auch. Trotzdem fand ich mich wohlwollend und zufrieden aus dem Kino stapfen. Mag aber sein, dass sich meine Stimmung dank der bezaubernden Schnecken günstig ausgewirkt hat. 6,5/10
Und insgesamt bleibt für mich halt trotz einer, wie ich den zahlreichen Debatten entnehme, diskutablen Filmauswahl, dem FFF wieder für zwei Meisterwerke zu danken:
THE UGLY STEPSISTER und MEMOIR OF A SNAIL werden meine Jahresbestenlisten an prominenter Stelle füllen, das ist gewiss.
Ich freue ich aufs große Festival - da dann aber endlich mit Urlaub! ![]()
EDIT:
Fast hätte ich’s vergessen:
Bei MEMOIR OF A SNAIL war’s um meine Objektivität spätestens nach dem Gastauftritt von NICK CAVE himself - mit Originalstimme!! - sowieso geschehen…
Und jetzt kommt meine Wenigkeit noch daher mit den Eindrücken vom heutigen Tag.
Memoirs of a Snail
Ich war ja schon durch euch vorgewarnt, dass es traurig wird an manchen Stellen. Und bei manchen Szenen bin ich dann auch nicht zu tief eingestiegen. Ich hätte wahrscheinlich sonst das Kino geflutet. Ich glaube, es wurden einige Tränchen vergossen.
Was für ein schöner Einstieg in den Kinosonntag. Liebevolle Kleinarbeit, manchmal hätte ich gerne Standbilder gehabt, um alle Bilddetails aufnehmen zu können. Eine berührende und herzerwärmende Lebensgeschichte einer Schnecke. Mit witzigen Sprüchen ein wenig aufgelockert. Und die message, im Leben nach vorne zu schauen und nicht in der Vergangenheit verharren.
Danach gab es Redux Redux - völlig konträr zur Schnecke, was gut war. Man wird gleich mal in die story reingeschmissen, ohne große Erklärung. Der Film ist erstmal schnell, brutal und erst nach und nach klärt sich auf, um was es geht. Der Film lässt mich ein wenig ratlos zurück, ist er einfach nur eine
Rachegeschichte, in der tatsächlich mit einer tardisartigen Maschine durch Parallelwelten gedüst wird, oder ist er die Reise einer Mutter vom Verlust ihrer Tochter bis hin zur Akzeptanz. Wahrscheinlich ist er aber nicht so tiefgründig
Dann ging’s ins eiskalte Island mit The Damned
Hat mir gut gefallen, war gut gespielt und die Landschaft trägt ihren Teil bei. Ich mag das Karge, ich fand Eva sehr gut dargestellt. Das Ende hinterlässt bei mir jedoch ein paar ???
Und zum Schluss The Rule of Jenny Pen
Großartig gespielt von Geoffrey Rush und John Lithgow. Ich hatte allerdings eher was in Richtung „Bubba Ho-Tep“ erwartet. War teilweise echt fies. Und es hat mir nichts geholfen, dass ich bei Großaufnahmen dieser hässlichen Puppe das Ringelreierlied aus Squid Game im Ohr hatte.
Wir hatten ja weiter oben von Härte im Film gesprochen. Ich finde ein Film wie Jenny Pen ist auf seine Weise auch ziemlich hart, weil er einem vor Augen führt, wie das Leben enden kann.
Rainer hat uns nach der Schnecke verlassen ohne etwas zum großen FFF zu sagen. Es hätte ihn ein Leo vertreten sollen, der aber keine Ansagen machte.
Ich war ja wegen der hier eher verhaltenen Meinungen etwas skeptisch bezüglich der Filmauswahl. Aber ich wurde gut unterhalten und fand das Programm sehr abwechslungsreich. Highlights waren das Schnecklein und die Stiefschwester. Die 2 Koreaner fand ich spannend, auch wenn vielleicht die jeweilige story nicht ganz überzeugte. Locked war überraschend gut, vor allem gefiel mir hier der Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten. The Gesuidouz und Orang Ikan waren kleine Filme, die aber ihren eigenen Charme versprühten. Den Clown im Cornfeld fand ich sehr unterhaltsam. Von Redux Redux hatte ich mehr erwartet, June and John war dann letztenendes zu generisch.
Jenny Pen, fand ich, war als Abschlussfilm nicht so geeignet.
Freu mich jetzt auf’s große FFF. Bis dahin viel Spaß im Kino und gut’s Nächtli.
Schön, dass es dir gefallen hat Michaela! Ich finde auch dass „Locked“ hier ganz schön inflationär einen auf den Deckel bekommen hat. Der Film ist im soliden Mittelfeld, da gab es ganz andere Kandidaten über die man schimpfen kann. Der Film muss sich auch nicht vor seinem Original verstecken, im Gegenteil.
Ich war nur beim Clown im Kornfeld am Start ![]()
„Ein Clown im Kornfeld / Ja, der dreht völlig frei
Denn es ist Sommer / Und was ist schon dabei?
Die Motorsäge / Teilt Dich mitten entzwei
Wenn er Dich tötet“
Und jetzt Alle:
„Ein Clown im Kornfeld / Ja, der killt Dich brutal
Es ist unfassbar / Der Bodycount phänomenal
Alle diese Teenies / Schlachtet er ab
Zu uns’rer Freude“
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Nein, aber mal im Ernst, und um mich abermals selbst zu zitieren:
Kleine Niggeligkeit am Rande: Es heisst zwar „Ein Bett im Kornfeld“, aber auch: „Ein Clown im Maisfeld“!
Denn, wie schon unsere herzallerliebsten 1990er-MTV-Chaos-High-School-Oberflachpfeifen wussten:
Ansonsten weiss ich ja auch, dass Du nur beim Clown in-was-für-'nem-Feld-jetzt-auch-immer mit von der Partie warst… hatte ich Dir ja auch schon in der PN geschrieben, dass ich direkt vor der Vorstellung noch Ausschau nach Dir gehalten hatte, um das mit den „M.I.: Part 8“-Tickets abzuklären.
Überhaupt: Wie war „M.I.: The Final Reckoning“ denn so? Abgesehen davon, dass Thomas Kreuzer wohl mal wieder seinen gestählten Oberkörper zur Schau gestellt hat. ![]()
Da es leicht den Rahmen sprengt, nur kurz: Ich fand den neuen M:I Film zu lang, besonders die erste Stunde mit den etlichen Rückblicken, war ziemlich mieses TV Niveau (what happened last season), dann wurde es wieder ein M:I Film, wie man es gewohnt ist, over the top und ein paar mal weit darüber aber sehr unterhaltsam.
Die Idee, eine KI als Bösewicht zu nehmen war einfach nicht gut. MI 8 fand ich schlechter als den Vorgänger. Zu viel Fanservice obendrein. Und, da bin ich aber wohl in der Minderheit, kein Stunt hat mich so geflasht wie die Szene im Vorgänger, wo Cruise mit dem Moped von der Klippe springt.
Wie war „M.I.: The Final Reckoning“ denn so?
Habe jetzt einige Podcasts und Artikel intus und so gut wie alle Reviewer sind sich einig, dass der Film zu viel zu oft erklärt und zu pathetisch und emotional geraten ist. Allerdings sind sich auch die meisten einig, dass die letzte Stunde mit ihren beiden großen Action-Setpieces eine absolute Kino-Masterclass darstellt. Meine spoilerfreie Review hier.
Die „Lilo & Stitch“-Diskussion (und auch dieser post hier) sollte vielleicht in den „Letzter Film, den ich gesehen habe“-thread ausgegliedert werden, weil massiv off-topic und so…
Meine Review dazu hier bzw. im „Aktuelle Genrefilme“ Thread.
Meine Review [zum neuen „Lilo & Stitch“ siehe] hier bzw. im „Aktuelle Genrefilme“ Thread.
Auch wieder und auch immer noch off topic (ich hatte es ja weiter oben schon angemerkt), aber scheinbar kratzt es hier in diesem thread wohl Keine:n (oder aber @todi hatte in jüngster Vergangenheit genug mit meinem dementsprechenden „Sündenregister“ zu tun, und jetzt langsam aber sicher die Schnauze voll vom ständigen posts-Verschieben-Müssen…
), und auch wenn’s schon ein wenig arg spät ist - Ich würde auch gerne, wenn ich noch darf:
Siehe hier im „Aktuelle Genrefilme“-thread (<— Link / Klick’ mich!)
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Diese Clownfield Kritik von FB muss ich einfach teilen:
Clown in a Cornfield – Der Horror liegt im Drehbuch
Selten habe ich einen Film gesehen, der sich so sehr wie ein Unfall in Zeitlupe anfühlt
– man sieht, was passiert, man weiß, wie es endet, aber man kann einfach nicht weggucken
, weil man sich fragt: Wie schlecht kann es noch werden?
Und Clown in a Cornfield liefert die Antwort auf dem Silbertablett
: Viel schlechter. Unfassbar viel schlechter.
Die Drehbuchautoren
scheinen sich ernsthaft vorgenommen zu haben, sämtliche Horrorfilm-Klischees der letzten 100 Jahre
in einen einzigen, erschreckend einfallslosen Film zu pressen.
Dumm rumschreiende Teenager
, die sich benehmen wie NPCs mit defekter Programmierung
, hetzen durch Maisfelder
, stolpern über jedes denkbare Klischee
und wirken dabei so realistisch wie ein Werbespot aus den 90ern
.
Wer Freude daran hat, jungen Menschen zuzusehen, die entweder nicht wissen, wie man ein Auto mit Gangschaltung fährt
oder zu dumm sind, ein Telefon mit Wählscheibe zu bedienen
, ist hier genau richtig.
Für alle anderen: Fluchtreflex vorprogrammiert
.
Die Logik bleibt konsequent auf der Strecke
– und das nicht nur in den großen Momenten, sondern in jeder kleinsten Szene
. Es wirkt fast schon wie Absicht.
Das Schauspiel? Amateurtheater-Niveau
– aber nicht das gute, ambitionierte. Nein, eher das peinliche
, bei dem selbst die Darsteller hoffen, dass keiner ihrer Freunde im Publikum sitzt
.
Die Figuren sind wandelnde Stereotypen
aus dem Horrorfilm-Baukasten
.
Die Sprüche? Direkt aus der untersten Schublade gezogen
.
Man kann kaum glauben, dass so etwas 2025 noch geschrieben – geschweige denn gedreht – wird
.
Nicht einmal die Splatter-Szenen
, sonst oft das letzte Rettungsboot bei Trash-Horror
, bieten hier irgendeinen Nervenkitzel
.
Blutig, teilweise – aber weder kreativ noch spannend
. Nur belanglos.
Und dann kommt dieser „Twist“
nach zwei Dritteln des Films, der so müde und ideenlos daherkommt
, dass man sich ernsthaft fragt, ob die Autoren ihn während einer Kaffeepause
aufs Papier gekritzelt haben.
Nach langer Zeit war das wieder ein Film, bei dem ich am liebsten mitten in der Vorstellung aufgestanden und gegangen wäre
.
Ich bin definitiv zu alt für amerikanische Billigproduktionen
mit untalentierten Teenie-Darstellern
und Dialogen, die selbst einem Groschenroman peinlich wären
.
Fazit: Clown in a Cornfield ist keine Hommage
, kein Trash-Kult
, kein guilty pleasure
.
Es ist einfach nur ein riesiger, stinkender Misthaufen
von einem Film.
0 von 10 Punkten. Und das ist noch großzügig.
Ich finde, dieses absolut professionelle und echtes Wissen ausstrahlende Review hat eindeutig zu wenige Emojis ![]()
Ansonsten: naja, wenn man keine Slasher mag, sollte man sich vielleicht einfach keine Slasher ansehen. Simple as that.

