-lichst Willkommen im f3a-Forum, dear@smithy ! Ganz spontan hab’ ich mal gegoogled, und das Kino-Programm des „Black Box“-Kinos gefunden, welches quasi der angegliederte Kinosaal des Filmmuseums Düsseldorf ist - da laufen scheinbar ständig irgendwelche Klassiker - am 15.10. zum Beispiel Steven Spielbergs „Duel“ (Alter !!! Wie gerne würde ich den mal im Kino sehen… Spitzenfilm!!!), aber auch viele Godard-Filme, „La Jetée“ von Chris Marker, der ja die Vorlage für Gilliams „12 Monkeys“ war, usw. usf. Für eine aktuelle Programm-Übersicht siehe hier (<— Link / klick’ mich!) Für Köln scheint mir in Sachen Klassiker wohl das Filmforum NRW im Museum Ludwig am Vielversprechendsten (Programm siehe hier (<— Link / klick’ mich!) )… die zeigen immerhin Murnaus Stummfilm-Klassiker „Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens“, am nächsten Freitag, dem 04.10., um 19:00 Uhr. Sollte man sich, wenn man kein Problem mit Stummfilmen hat, durchaus mal in Kino angeschaut haben… Wir hatten das Glück, den hier in Hamburg Ende der 1990er mal in einer Kirche sehen zu können, mit Live-Musik. War ein echtes Erlebnis! Aber vermutlich kennst Du diesen beiden Kinos auch bereits schon… Ich wohne ja nicht bei Euch in der Gegend, kenne mich da also nicht so aus. Eventuell wissen ja @Leimbacher-Mario oder andere Foren-Mitglieder aus NRW besser Bescheid, was wann und wo bei Euch in der näheren Umgebung so läuft.
Hier in Hamburg sind wir Kino-Liebhaber:Innen und Genre-Fans sowieso total verwöhnt… haben hier ein Kommunales Kino namens „Metropolis“ (inclusive denkmalgeschütztem Kinosaal aus den 1950ern), wo quasi ständig Kino-Klassiker gezeigt werden, und tolle ältere Genre-Perlen nochmal über die grosse Leinwand flimmern… im Winterhalbjahr (Oktober bis April) gibt’s da dann auch immer eine Filmreihe namens „Bizarre Cinema“, wo alle zwei Wochen alle möglichen Horror-, SciFi- und anderen Klassiker und Obskuritäten des Phantastischen Films / Bahnhofskinos etc. pp., zur Wiederaufführung gelangen - fast ausschliesslich als 35mm-Kopien, meist mit deutschem Ton. Am kommenden Wochenende gibt’s da z.B. nochmal George A. Romeros „Zombie - Dawn Of The Dead“ von 1978 zu sehen. An Halloween schau’ ich dann noch Kubricks „The Shining“ und auch Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“ im Hamburger FFF-Kino „Savoy“ - die dann aber als DCPs, und englische Originalversionen.
Edit-To-Add: Angeblich läuft bei Euch in Köln vom 11.10.2024 bis 16.10.2024 „The Texas Chainsaw Massacre“ im Lichtspiele Kalk-Kino - siehe auch hier (<— Link / Klick’ mich!)… auf der website des Kinos selbst ist davon in der Programm-Übersicht allerdings nüscht zu finden. Dafür scheinen die dort aber alte Jodorowsky-Klassiker („El Topo“ und „Montana Sacre“) zu zeigen, und De Palmas „Blow Out“ sowie Roland Klicks „Supermarkt“ gibt’s auch noch zu sehen - und hey, ab dem 24.10. scheinbar auch „In A Violent Nature“ als OmU !!! Ist ja auch schon mal was… Ansonsten bei Interesse vielleicht einfach nochmal beim Kino selbst anklingeln und wegen „TCM“ nachfragen, ob der nun läuft, oder doch nicht.
Zeit ist gerade wirklich etwas knapp, bin am Packen für Sitges und renne jetzt gleich noch ins Kino zu NEVER LET GO, aber zumindest in Kurzform: Ich finde schon, dass man MEGALOPOLIS zumindest einmal gesehen haben sollte. Insbesondere, wenn man ein so filmverrückter Mensch wie du (und wohl wir alle hier) ist. Allein schon, weil man so etwas vermutlich so schnell nicht wieder auf der Leinwand geboten bekommen wird. Und die Leinwand braucht dieser filmgewordene Größenwahn unbedingt. Ich meine … wann seit BEN HUR hat man noch mal ein Pferderennen im Coliseum bewundern können? Wann minutenlange Dialoge in friggin‘ LATEIN? Wann das Rezitieren vollständiger Shakespeare-Strophen?
Das heißt (natürlich) nicht, dass MEGALOPOLIS ein guter, gar wichtiger Film wäre. Er nimmt sich fremdschämend ernst, er erstickt an seiner eigenen produktionsdesigntechnischen wie narrativen Dekadenz, mit der er die von ihm empfundene Dekadenz der heutigen USA am Beispiel von New York erfahrbar machen möchte. Er ist dabei fast gleichzeitig aber immer wieder auch unglaublich plump, insbesondere in seinen Kommentaren auf Trump - und seiner verkitschten Wahlempfehlung für Kamala Harris (als die man die Schlusssequenz fast ausschließlich beschreiben kann).
Er hat aber auch tatsächlich atemberaubende Bilder zu bieten, teils famose Darstellerleistungen (bei denen leider die sonst geschätzte Aubrey Plaza ein wenig abfällt, sie wirkt nicht wie die Richtige für diese Rolle - und der nominelle Hauptdarsteller Adam Driver bleibt ohnehin durchgängig erstaunlich blass), und am Ende einfach ein Gefühl von Exzess an allen Ecken und Enden, was ihn zu einem irgendwo komplett einzigartigen Erlebnis macht.
Deshalb: doch, sollte man (im Kino!) sehen. Wird man aber nicht unbedingt lieben.
Einmal die Woche schnell die Programme der entsprechenden Kinos abzugrasen dauert doch nicht lange. Bookmarks setzen und das ist binnen weniger Minuten erledigt.
Also ich poste regelmäßig im Dirty Pictures Forum Sondervorstellungen, die in Kölner Kinos laufen. Hier mal einen Link dazu: Sondervorstellungen im Kino - dirty-pictures.de . Das ging um 2023 los, da habe ich dazu mal einen Thread eröffnet, der eigentlich für alle User gedacht war. Jedenfalls poste ich dort recht häufig Sondervorstellungen in Kinos aus Köln, aber nur Filme, die mich wirklich interessieren bzw. ich klasse finde. Sehr häufig sind dort Sondervorstellungen in Kinos wie Lichtspiele Kalk, 813 Kino (glaub einziges Kino in Köln was noch über einen Filmprojektor verfügt und 35 mm Filme zeigt, sowie Dirty Pictures seit mehreren Jahren dort involviert in der Sparte Italo Western), Japanisches Kulturinstitut, Filmhaus und Kino im Museum Ludwig vertreten. Warum? Weil ich das Kino liebe und alte Klassiker immer wieder gerne auf großer Leinwand sehen möchte. Der ganze Streamingkram kann mir gestohlen bleiben.
Heilige Hölle - „Possession“ in Kino ??? Geht da überhaupt noch jemand von den Kino-Besucher:Innen geistig gesund nach Haus, oder müssen die dann nach Vorstellungs-Ende Alle von den Männern in Weiss abgeholt werden? Nein, aber im Ernst: Viel Spass kann ich Euch dabei ja nicht wünschen, aber meine Güte, ich wünschte, ich könnte dabei sein, egal, was auch immer das für mein psychisches Wohlbefinden bedeuten würde - in Gedanken bin ich’s…
Possession von Andrzej Zulawski rockt in der Tat. Ein wahrer Klassiker und Meilenstein der Filmgeschichte. Das Meisterwerk gibt es übrigens am 02.10.24 / 22:30 Uhr im Lichtspiele Kalk Kino in Köln zu sehen.
Übrigens von Bildstörung auf BD/DVD erschienen. Schrieb dazu mal ein paar kurze Zeilen nieder.
Exzellenter Experimentalfim unter der Regie von Andrzej Zulawski, der auch das Drehbuch verfasste. „Possession“ war vor Jahren meine erste Erfahrung mit Zulawski. Nach mehreren Sichtungen bleibt das Werk immer noch ein zeitloser Klassiker, das selbst heute nichts an seiner Kraft und Ausdrucksstärke verloren hat. Bei Erstsichtung hat der Film mich sofort komplett umgehauen. „Possession“ ist ein äußerst verstörender Film, ein Frontalangriff auf die Sinne. Der mit Abstand bizarrste Film, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Eine surreale Auseinandersetzung von Spaltung, Zusammenbruch und Wahnsinn. Der Schauplatz ist West Berlin im Schatten der Mauer, ein Symbol, das teilt, was früher zusammengehörte, genau wie die Charaktere im Film, einem zerstrittenes Paar, dessen Ehe vor dem Zerfall steht und dessen Schicksal ihren Lauf nimmt. So weit, so gut. Wie Zulawski die Geschichte nun erzählt ist absolut herausragend, der Film hat viele seltsame Untertöne, die Handlung ist recht komplex bis kompliziert und Symbolismen kommen ebenfalls nicht zu kurz. Die Besetzung ist absolut fantastisch, das Paar wird von Sam Neill und Isabelle Adjani gespielt. Sowohl Sam Neill als auch Isabelle Adjani haben den Auftritt ihres Lebens. Beide liefern eine unvergessliche Leistung ab. Isabelle Adjani trägt den Film, sie ist brillant darin, den Zusammenbruch ihrer Figur darzustellen. Eine wirklich beeindruckende Leistung von ihr, in meinen Augen die beste ihrer gesamten Karriere. In jedem Fall eines der intensivsten Erfahrungen mit ihr, die ich jemals auf Leinwand sehen konnte. Hervorragend auch Heinz Bennent in seiner Nebenrolle. Die Rollen waren sicherlich nicht einfach zu spielen, unvorstellbar was die Schauspieler für Strapazen am Set durchmachen mussten. Als Regisseur muss man es erst mal schaffen, seinen Schauspielern solche Darbietungen abzugewinnen. Jedenfalls ist ein absolutes Highlight des Films die Fehlgeburtssequenz in der U-Bahn, in der Isabelle Adjani völlig ausrastet und an Intensität und Ausdruckskraft an ihre Grenze kommt. Und das sehr glaubwürdig rübergebracht. Neben seiner stilistischen und darstellerischen Größe hat „Possession“ noch viele andere faszinierende Aspekte. Schnitt und Kameraführung sind absolut atemberaubend. Die Kinematographie einfach nur herausragend. „Possession“ ist extrem seltsam, verwirrend, befremdend, manisch, hysterisch, hyperaktiv, bizarr, wahnsinnig und noch viel mehr als das. Es ist ein Film voller faszinierender Bilder. Es wird nie eintönig. Der Film besitzt viele seltsame Untertöne, verknüpft mit Symbolismen, von denen manche nicht leicht zu deuten sind. Jedenfalls liebe ich jede herzzerreißende, hysterische und chaotische Minute von „Possession“. Nicht alles im Leben passt eben in ein ordentliches Paket oder ergibt rational einen Sinn. „Possession“ ist ein wunderbar skurriler Experimentalfilm, der wirklich seinesgleichen sucht. Auf die berüchtigte Video Nasty List Großbritanniens hat „Possession“ es tatsächlich auch geschafft. Fans des bizarren und surrealen Kinos werden definitiv nicht enttäuscht werden. Ein unvergessliches Filmerlebnis. Wahrlich ein Meisterwerk. 10/10
Wer Possession noch nicht kennt oder schon kennt, sollte sich dieses Meisterwerk im Kino nicht entgehen lassen.
Isabelle Adjani hat danach ja auch zu Protokoll gegeben, dass sie nie wieder mit Zulawski würde arbeiten wollen, so sehr hat sie diese Arbeit an die Grenzen ihrer Selbst geführt - und vermutlich noch um Einiges darüber hinaus. Auf jeden Fall einer der mit himmelweitem Abstand verstörendsten und geisteskrankesten Filme, die ich jemals gesehen habe. Schwer erträgliche Kost, nicht für jedermensch gemacht. Aber ein absolut grandioser Psycho-Trip. Im Kino muss das der absolute Wahnsinn sein (wortwörtlich). Lief hier in Hamburg vor ein paar Jahren auch mal im Kommunalen Kino (@Frank war damals, glaube ich, da drin), ich hab’ den aber leider verpasst gehabt. Naja, irgendwie, irgendwo, irgendwann vielleicht nochmal. Bis dahin reicht auch die Blu Ray von Bildstörung. Allein schon dieses vollkommen verunsichernde Schlussbild.
Hatte vor eurer Konversation nichts von dem Film Possession gehört (Bildungslücke? ), habe mir aber jetzt mal Karten geholt für heute Abend und bin gespannt. War eine schwere Entscheidung zwischen Joker, dem vermutlich epischen Flop Megalopolis (bevor er aus den Kinos verschwindet) und Possession.
Naja, ob „Bildungslücke“ oder nicht, ist ja eh’ immer so ‚ne Sache - ich sach‘ mal so: Wenn Du filmische Extrem-Erfahrungen nicht scheust (so Sachen wie Gaspar Noés „Irréversible“, Gregg Arakis „Mysterious Skin“ oder Koen Mortiers „Ex Drummer“) und von einem Film nicht / nicht nur erwartest, dass er Dich gefälligst „unterhalten“ soll, sondern gerne auch mal Dein gesamtes Weltbild / Realitäts-Verständnis nachhaltigst und tiefgründig in Frage stellen kann und darf, dann ist das Anschauen von „Possession“ eigentlich Pflicht. Auch, wenn er Dich dann unter Umständen völlig fertig und als psychisches Wrack zurücklassen sollte. Neben Ruggero Deodatos „Cannibal Holocaust“ und (dem von mir immer noch ungesehenen) „Salò o le 120 giornate di Sodoma“ von Pier Paolo Pasolini wohl eines der verstörendsten und grenzwertigsten Film-Erlebnisse überhaupt… but so effing worth it!!!
Ja, kannst ja gerne mal von Deinen Erfahrungen im und mit dem Film berichten, wenn’s magst. Würd’ mich schon interessieren, wie Du als noch „Unbeleckte:r“ den so wahrgenommen hast.
Ich denke (und hoffe) mal, Du hast Dich richtig entschieden… weil: „Joker: Folie à Deux“ kannst Du ja immer noch schauen, und „Megalopolis“ vermutlich ja auch, bzw. falls nicht, dann isses IMHO wohl auch kein allzu grosser Verlust - aber „Possession“ im Kino, das ist ein absolut einzigartiges Film-Erlebnis, wie man es wohl nur alle paar Jubeljahre, wenn überhaupt, mitmachen und erfahren kann. Ich freu’ mich für Euch in Kölle, dass Ihr den so schauen könnt.
Ich hab’s ja weiter oben schon geschrieben: Im Geiste werd’ ich bei Euch sein - aber nicht nur das: Werd’ mir den Film heute abend auch mal wieder (tatsächlich erst zum zweiten Mal) geben - wollte den eh’ seit ein, zwei Monaten mal wieder sichten, da bietet sich das ja quasi an.
Endlich? Der ist tatsächlich schon anno 2015 bei Bildstörung erschienen… siehe dazu auch hier in der ofdb (<— Link / Klick’ mich!). Ist eine wirklich schöne Veröffentlichung, inclusive wirklich informativem Booklet und toller bonus features. Gab’s vor ein paar Jahren mal für recht wenig Geld beim südamerikanischen Regenwaldgebiet, ist mittlerweile aber leider vergriffen.
Das ging bei mir Jahre lang genau so. Habe mich Jahrzehnte lang gesträubt Ruggero Deodatos Werk zu sichten, da ich nie Fan von Mondo bzw. Kannibalen Filmen gewesen bin, falls man Cannibal Holocaust überhaupt dem Genre zuordnen kann. Das Werk ist viel mehr als das. Ein Exploitation Film ist Cannibal Holocaust allemal. Jedenfalls ergab sich vor Jahrzehnten mal eine Gelegenheit den Film im 813 Kino zu sichten. Uncut. Durch reinen Zufall war ich dort, hatte nicht viel vor und mir mal ein Ticket besorgt. Mich traf es mit voller Wucht. Das Werk ist ebenfalls einzigartig und hebt sich mit Abstand von allen anderen Filmen der Art ab. Wahrlich ein Unikat. Absolute Empfehlung meinerseits. Du wirst überrascht sein wie gut Cannibal Holocaust in Wirklichkeit ist.
Ne ne, da haste mich wohl missverstanden - „Cannibal Holocaust“ hab’ ich schon gesehen, das war im Herbst 2015, nachdem ich den auch einige Jahre lang vor mir "hergeschoben " hatte. Musste mir allerdings während der Erstsichtung schwer einen antrinken, weil ich die sonst nicht überstanden hätte… Welchen Film ich noch nicht gesehen habe, und mich da schon seit Jahr und Tag nicht richtig rantraue, das ist Pasolinis „Salò o le 120 giornate di Sodoma“ (deutscher Titel: „Die 120 Tage von Sodom“). Hab’ da wirklich ‚nen Megabammel vor, alldieweil ich mittlerweile auch ziemlich genau weiss, was in dem Film „passiert“ / gezeigt wird… aber naja, eventuell werd‘ ich den am Wochenende nochmal anzugehen versuchen.
„Cannibal Holocaust“ ist natürlich absolut grandios, sowohl in Sachen Medienkritik, als nordwestlichem Konsum(ismus)verhalten. Mich selbst haben auch die vielen Tiersnuff-Szenen nicht allzusehr gestört - und das trotz der Tatsache, dass ich mich nun schon seit fast 23 Jahren rein vegetarisch ernähre…
Just finished (re-)watching „Possession“ for the second time… and damn, still gives me the creeps more than almost any other movie I happen to know (probably even more so than while first watching it). Mal sehen, ich hoffe, ich schaffe es morgen vormittag / mittag noch, mich ein bisschen eingehender darüber zu äussern, bevor ich mich auf den Weg nach Hamburg zum „Joker“-double feature mache… Bis dahin hier erstmal noch drei überaus empfehlenswerte Texte dazu - einer von der wunderbaren Silvia Syzmanski auf Hard Sensations, ein weiterer von einem meiner Lieblings-Film-Blogger, dem ebenfalls sehr tollen Oliver Nöding (der leider vor gut vier Jahren aufgehört hat, über Film(e) zu schreiben…dessen Blog „Remember it for later“ aber auch weiterhin eine wahre Fundgrube für Filmfreund:Innen und Kino-Liebhaber:Innen darstellt, und ich allen hier Mitlesenden nur wärmstens empfehlen kann - ebenso wie das mit Marcos Ewert gemeinsam betriebene, dialogische Projekt „Sauft Benzin, Ihr Himmelhunde“, in welchem die Zwei die Actionfilme der 1970er und 1980er besprochen haben), und einen kurzen Artikel von Thomas Groh aus der „taz“… Bis dahin allerseits „Gut’s Nächtle!“
Joker 1&2 Double Feature im Savoy Hamburg. Teil eins war wie ich ihn in Erinnerung hatte, Teil zwei fand ich sehr grottig. Aber toll dass es Kinos gibt, die Double Features anbieten und dann noch in OV!
Teil 1 wurde übrigens als 70mm Analogkopie gezeigt. Mein letzter klassischer Film ist sicherlich 6 Jahre her, aber mir fällt jedesmal auf, dass ich da nichts vermisse. Ständig Kratzer im Bild, unruhiger und wackliger Gesamteindruck. Und ich bilde mir ein, dass man als digitales Sehen gewöhnter die 24 fps schon deutlich als flackernd wahrnimmt. Früher war nicht alles besser.