"The Name's Max. Mad Max" - George Millers Endzeit-Filme


Nichts, und zwar absolut wirklich NICHTS, geht über den Moment, wo die Kamera in MadMax II aus der Dunkelheit des Turbo-Ansaugstutzens des „Pursuit Special“ Ford Falcon V8 herausgleitet. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich mir die ersten 10 Minuten ansehe. Unvergessen, unvergleichlich. Miller hatte seine Chance und die Kohle, den Fans mit den „Fortsetzungen“ das zu geben was sie wollten, und er hat es grandios versaut.

Und wer jetzt vielleicht denkt, ich hab ein Problem mit weiblichen Hauptrollen in der MadMax-Welt : NOPE. Ich fand auch Tom Hardy scheisse. Mel Gibson wäre so viel grandioser gewesen, gealtert, gereift, hätte gepasst.

Genau so wie „Alien“ Fans keine aufgeblasene „Wir sind alle Sternenkinder“ Story sehen wollten, brauchten echte hardcore MadMax Fans halt keine Zeitgeist-Alibi-Frauendramastory, die mit Max so gar nichts mehr zu tun hat, auch wenn sie als eigenständige Geschichte funktionieren mag.

Merke : Wer auf „Freitag der 13.“ steht will halt immer nur die Axt und viel Blut sehen. Und keine Weichzeichnung der Erfinder des Werkzeugs.(und erst recht keine bekifften, vollkommen lächerlichen Zottelböcke mit kleinen Stofftieren am Ranzen, die aussehen, als wären sie vom Casting eines „Big Lebowski“ in zweiter Reihe aussortiert worden.)

PS: Das es noch Fortsetzungen gibt, die einen absolut begeistern können, hat „Terrifier 3“ jetzt grandios bewiesen. DANKE für diesen riesengroßen auf wirklich ALLES scheissenden Mittelfinger in Richtung was man heute noch „darf“. So geil und konsequent. Und SHAME on Rosebud, das dieser Film nicht auf dem Filmfest gelaufen ist. Der beste Horrorfilm der letzten 40 Jahre. Enough said.