Aktuelle Genrefilme

Das sieht wirklich aus, als hätte sich der NEON DEMON in der Unterwelt von ONLY GOD FORGIVES verirrt. Mit Musik von Pino Donaggio! Traumhaft!

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Wer zweieinhalb Minuten Tom Cruise Werbeblock durchhält, wird mit einem First Look auf Alejandro G. Iñárritu wohl abgefahrensten Film bisher belohnt:

Hier noch ein kurzer, ebensowenig aussagekräftiger Teaser:

Lady Jessica: „He’s not the Messiah, he’s a very naughty boy!“ :wink: (Nein, das ist leider nicht mir eingefallen… das ist einer der, bzw. der beste, youtube-Kommentar(e) unter dem Video)

…immer noch (viiiiiel) zu wenig Alia - But well, that’s just me!

Review zu EVIL DEAD BURN (2/4 Roger Ebert)

„Sebastian Vanicek’s consistently vicious gorefest has a few undeniably clever set pieces, they’re surrounded by some deeply incompetent filmmaking. A washed-out visual palette, clunky editing, awful score, and seriously dodgy third-act VFX hold back a film that also too often mistakes brutality for personality, resulting in the first film in this impossible-to-kill franchise that is for completists only.“

Full Review:

Evil Dead Burn review: Vicious sequel gets lost in the woods

War wohl so zu erwarten…wobei ich schon die letzten verzichtbar bis überflüssig fand.

Empire UK: 3/5

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:smiley:

Die einen sagen so, die anderen sagen so. Nächste Woche sag ich Euch, wie‘s wirklich ist. :laughing:





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…damit hat er wahrscheinlich jetzt schon mehr Aufmerksamkeit bekommen als verdient… :slight_smile:
Schaun mer mal - bzw. wohl eher nicht…

Erst „Evil Dead Scheiss“, nun „Evil Dead Bore“… Was wohl als Nächstes kommen mag? Oh right, natürlich - Ach ja, Alles klar: „Evil Dead Dumb And Dumber“, was auch sonst? :wink: :zany_face: :grinning_face_with_smiling_eyes:

For more unqualifizierte Kommentare to come sooner than you’d wish, just watch this space…

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Evil Dead Burn
Evil Dead BORE

Eine viel zu lange und unnötig verkomplizierte Einleitung lässt den erwartungsvollen Zuschauer unruhig auf seinem Platz herumrutschen und legt die Messlatte für die letzten 60 Minuten deutlich höher, als sie vom Film schließlich eingelöst werden kann. Zwar sind alle Zutaten für das Schlachtfest angerichtet, leider werden sie aber nur unbefriedigend und irgendwie lieblos zu einem Flickenteppich von kleinen Gemeinheiten und etwas Ekel zusammengeschustert.

Evil Dead Burn wirkt in weiten Teilen schablonenhaft und generisch, und scheint sich bei einem jungen Publikum anbiedern zu wollen, denen die alten Filme wahrscheinlich nur noch aus den Erzählungen der Großeltern bekannt sein dürften. Der neue „Evil Dead“ bietet absolut nichts neues, vor allem nicht für Kenner und Liebhaber guter Horrorfilme. Selbst die Kills sind größtenteils eher harmlos und seltsam blutleer, und unterlaufen total die vollmundigen, übertriebenen Ankündigungen auf die man wirklich keinen Pfifferling geben sollte. Streckenweise war ich sogar gelangweilt und schaute auf die Uhr. Das hätte mir 1981 mal einer sagen sollen …

Zugegeben, es gibt ein paar „Gemeinheiten“ und der Vergleich mit Filmen wie „High Tension“ eines Kritikers drängt sich zwangsläufig auf. Macht das aus dem Ding einen guten „Evil Dead“ ? Eher nicht. Genau so gut könnte man es hier mit einem neuen Eintrag im „Hellraiser“ oder „Silent Hill“ Franchise zu tun haben, denn selbst die Optik erinnert an die letzten Filme dieser Reihen. Noch dazu gibt es ein paar unfreiwillig komische Szenen, und wenn einer der Protagonisten von einem Dämon wie in einem Bud Spencer – Film quer durchs Haus geprügelt wird und das ganze mit einer vollkommen unpassenden und viel zu lauten Brachialmusik unterlegt ist, muss man eher schmunzeln als das Gruselstimmung aufkäme.

Als „reiner“ Horrorfilm betrachtet nicht richtig schlecht, aber leider auch nicht so wirklich gut. Diesen bislang wohl unnötigsten Beitrag zum Franchise braucht einfach kein Mensch. „I swallow your soul“ ? Schluck erst mal diesen Film.

5.5/10

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…as expected also… hab ja nicht mal mitgekriegt dass der auch bei uns schon läuft…lediglich gestern die ersten internationalen Reviews gesehen…passt aber! Wird eh ausgelassen…

Tscha, ich weiss schon, warum mir bereits nach dem Anschauen des ersten teaser trailers klar war, dass ich den wohlweislich würde auslassen können… Dafür hab’ ich gestern abend dann nochmal den allerersten „Evil Dead“ mir angeschaut - Und war wieder mal hin und weg, so, als wäre es wieder 1981, und würde ich anlässlich der Premiere von Sam Raimis Meisterwerk im altehrwürdigen Redford Theatre in Detroit sitzen. Mehr dazu, und warum für mich persönlich die franchise bereits mit, und nach „Army Of Darkness“ beendet war, dann wohl irgendwann heute abend / nacht, oder, falls mich anderes Dämonen-Gesplatter (<— Link / Klick’ mich!) davon abhalten sollte, sonst spätestens im Laufe des morgigen Tages in aller Ausführlichkeit.

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Torsten Dewi zeigt sich auch nicht wirklich angetan vom neuesten Streich der Bösen Toten:

Zitate: " Der Film weiß sehr genau, welche Zutaten ein „Evil Dead“-Film angeblich braucht – [D]as Necronomicon, Besessenheit, literweise Blut, groteske Body-Horror-Effekte, Kettensägen, kreischende Dämonen und eine Kamera, die wie ein tollwütiger Dackel durchs Gebüsch rast. Also wirft er alles gleichzeitig in den Mixer, drückt auf „Max“ und hofft das Beste… Das Ergebnis ist leider kein „best of“ der Franchise, sondern stückige[s] Püree. Dabei wäre es unfair, dem Film jegliche Qualitäten abzusprechen. Immer wieder gelingen Regie und Kamera Szenen von beeindruckender Intensität. Einige Einstellungen sind wunderbar boshaft komponiert, manche Gewaltspitzen angenehm kreativ, und zwischendurch blitzt tatsächlich jener anarchische Spaß auf, der Sam Raimis Originale einst so besonders machte. Einzelne Sequenzen funktionieren für sich genommen hervorragend und erinnern daran, warum diese Reihe bis heute überlebt hat. Nur ergeben ein paar starke Szenen noch keinen guten Film – und schon gar keinen guten „Evil Dead“-Film. Das größte Problem von „Evil Dead Burn“ ist seine völlige Ziellosigkeit. Statt einen eigenen Mythos aufzubauen oder die bestehende Welt sinnvoll weiter zu entwickeln, wirkt der Film wie eine KI, die mit dem Prompt „Mach einen „Evil Dead“-Film“ gefüttert wurde. Es fehlt jede innere Logik. Jede Entwicklung scheint lediglich deshalb stattzufinden, weil sie gerade einen netten Schock oder eine blutige Pointe ermöglicht. Die Geschichte stolpert von Setpiece zu Setpiece, ohne jemals einen erzählerischen Sog zu entwickeln. Vielleicht ist das letztlich das Urteil über „Evil Dead Burn“ : [T]echnisch kompetent, gelegentlich sogar inspirierend, aber emotional vollkommen leer. Der Film kennt sämtliche Markenzeichen der Reihe, versteht aber offenbar nicht, warum sie einmal funktioniert haben. Er reproduziert die Oberfläche eines „Evil Dead“-Films, ohne dessen anarchische Energie, seinen schwarzen Humor oder seine erzählerische Konsequenz zu erreichen."

Vieles davon liesse sich IMHO auch fast Eins zu Eins auf den doofen „A L I E N : Romulus“ übertragen, und sagen. Na denn - Schablonenhafter Rohrkrepierer ohne Sinn und Verstand, eine weitere franchise, die gnadenlos zu Tode geritten wird, und deren verwesender und zum Himmel zur Hölle stinkender Kadaver unbarmherzig über die Runden geschleift wird, ohne dass ihm noch irgendeine tiefere Bedeutung innewohnen würde. Just rest in peace, you Evil Dead.

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Das ließe sich meiner Meinung auch auf dutzende andere Filme sog. „Franchises“ übertragen, sei es nun deren Fortsetzung, Remakes, Re-launches oder wie auch immer wir das nennen wollen. Es gibt immer mehr Filme die irgendwie „seelenlos“ zu sein scheinen, und irgendwelchen ominösen Produzenten-Gesetzen Folge leisten mögen, nach denen ein Film nicht mutig oder originell sein muss, um eine möglichst große Zielgruppe und deren gemeinsamsten, kleinsten Nenner zu erreichen. Den Vergleich mit einer „KI“ finde ich hier sehr passend und die von Wortvogel kritisierten Punkte hab ich schon in unzähligen anderen Filmen so gesehen.

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Soooo… Hier dann noch zwei Video-technische Kommentare und Meinungen zum neuesten "Evil Dead", ähem, will meinen „Feeble Dead“. Einmal die "schnellbabbelnde Schnattertante“ (Zitat © @Alexander ) a.k.a. Maggie Rejino, a.k.a. DeepFocusLens. Und zum Anderen erklärt Mark Kermode, allerknuffigster britischer Brille tragender hardcore movie buff und Vollzeit-Cineast, seinem partner in (video review) crime Simon Mayo die „Evil Dead“-(Nach-)Welt:

„It’s almost a good movie. It had a lot of things in it, that I liked, but ultimately, it just felt hollow at the center of it. As it goes, the conceit of the premise starts to wear thin, because we haven’t built a solid foundation there, psychologically, within the family. The seeds just aren’t planted there motivationally. There’s no twist, there’s no big reveals, no additional obstacles. So the mechanics, they distract from the lack of emotional binding for a while. But when you don’t build the tension, the whole thing just feels kind of like a drag. I want more internal confidence for this thing to sing. And also, this film is just ugly. So much of the colour is drained out of this movie. So it feels like another drab, dry 2020s movie. It is another instance of Sam Raimi flavours without the real kind of rebellious nature behind it.“

„So, the tag lines: „Every family has it’s demons“, and also „Family is the root of all evil“. Good tag lines, shame about the rest of it! […] It’s noisy, loud, and - I really regret having to say this - I thought it was depressing. It was as if my long standing love of horror had been taken away from me, and had the life snuffed out of it. It ups the nastiness, but it lacks any of the slapstick fun that has always been the strongest card of the series. There’s way too much plot, there’s way too many characters, there’s way too little air of celebration. The main problem is that the palette of the film is ugly. It’s ugly and grimy. […] I found myself getting bored, and I found myself increasingly annoyed that it wasn’t entertaining me. The original was terrifying and hilarious, and this is neither!“

Auch schön zu hören, dass Mr. Kermode ebenfalls meiner Meinung ist, dass die franchise bereits mit und nach „Army Of Darkness“ hätte beendet sein müssen. Und damit hätten wir dann wohl so ziemlich alle relevanten Ansichten, Meinungen und Perspektiven zum Thema zusammen… fehlt eigentlich nur noch @Herr_Kees ’ fachmännisch bewanderte, focussiert reflektierte Expertise, um endgültig den (Sarg-)Deckel drauf zu machen, und die franchise zu beerdigen… bis, ja bis sie dann irgendwann mit „Evil Dead Wrath“ erneut von den filmischen Untoten auferstehen wird. Mal schauen schnüffeln, ob ihr Kadaver dann immer noch so stinkt.

And, just becuz I can, hier noch Maggie’s review zu Olivia Wildes „The Invite“ (von dem ich noch nicht weiss, ob ich ihn mir im Kino geben will, kann und werde, alldieweil ich eigentlich zuvor gerne erst nochmal das spanische Original namens „Sentimental“ sehen möchte) :

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Ich werde langsam noch zu einem Maggie-Fan

„It’s almost a good movie. It had a lot of things in it, that I liked, but ultimately, it just felt hollow at the center of it. […] As it goes, the conceit of the premise starts to wear thin, because we haven’t built a solid foundation there, psychologically, within the family. The seeds just aren’t planted there motivationally."

Oh wow. Da weiß man doch gleich wieder wo einem der eigene Wortschatz Grenzen setzen dürfte, würde man in L.A. leben und diesen Film auf englisch reviewen. Klasse.

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Notorisch-Nolanscher Langweiler langweilt die Zuschauer:Innen, indem er auf langweilige Art und Weise über langweilige Dinge spricht. Was ausnehmend langweilig ist. Mehr zu diesem Herrn, meiner (reichlich langweiligen) Meinung zu ihm, und seinem neuesten (vermutlich auch überaus langweiligen) Machwerk, dann wohl irgendwann im Laufe der nächsten Woche noch.

Also das einzig „langweilige“ das ich bislang bemängeln kann, weil es mir bereits in den Trailern und Bildern aufgefallen ist, ist dieses für Nolan leider sehr typische „blasse“ Set-Design, dieser optisch unterkühlte Minimalismus, einer modernen Theaterbühne gleichend. Das hat mich bereits in seinen „Batman“ Filmen, aber auch bei „Tenet“ und „Interstellar“ irgendwie gestört. Ich mag seine Geschichten, nicht aber die Optik seiner Filme. Auf Odyssey bin ich trotzdem gespannt.

„Mother Nature wants a fight!?!“ Nimmt nun doch so langsam Konturen an, die Sache… und deucht mir, als würde Iñárritu im Stil von Terry Gilliam eine Wes Anderson-Ökothriller-Variation von Kubricks „Dr. Strangelove“ verfilmen… Nicht die allerschlechtesten Voraussetzungen für einen Film, if you ask me… Für mich ja sowieso klares must-see, weil: Sandra fucking Hüller!

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Talking about bad timing: Ist jemand nach COMPANION, OBSESSION und dem M3GAN 2.0 Flop noch an diesem Film interessiert? Wenigstens werben sie gleich mit „Watch at Home“ :grinning_face_with_smiling_eyes:. Vielleicht wäre aber „Stream it now for free“ besser gewesen.

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Auf vielfachen Wunsch eines Einzelnen kommt hier mein mittelscharfer Senf zum neuen EVIL DEAD.

Das Klima scheint günstig für Horror im Kino. Aber wird sich die Masse, die gerade von ein paar jungen Youtubern ein doppeltes Horror-High verpasst bekommen hat, auch noch einen Fix Boomersplatter holen wollen?

Die von mir besuchte Vorstellung mit 7 Personen im 220 Sitze starken Kinosaal (gut, es war Montag) und das erste Box Office Wochenende, das nur die Hälfte des erwarteten Einspielergebnisses brachte, sagen: eher nein.

Edit to add: Nach meiner spoilerfreien Review hier noch zwei deep dives mit massiven Spoilern für die letzten beiden EVIL DEADs beim Nerdist-Artikel.

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