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Ich auch, hab das Buch angefangen. :joy: (Klara and the Sun)

Evil Dead Burn

Joah, fand ich schlecht. Vielleicht weil ich von der ganzen Reihe nur Army of Darkness kenne. Vielleicht, weil kein Bruce Campbell mitspielt. (Hatte aber ein kleines Cameo und Anspielung auf Kettensäge war dabei).

Etwas losgelöst der, relativ lange, Vorspann mit den beiden Anglern, was ja dann mit der eigentlichen Geschichte nichts mehr zu tun hatte.

Naja.

WHAT? Die absolut besten und wichtigsten Filme sind aber gerade die ersten beiden. „Army of Darkness“ hat mir damals überhaupt nicht gefallen, war ja eigentlich nur ein lustiger Nachklapp als Fortsetzung zum 2. Teil. Aber das Remake aus 2013 fand ich sehr gelungen.

Dann sag ich auch mal was zu Evil Dead Burn (EDB), wie du schon sagtest: Krawallhorror, genau mein Ding. Könnte sogar eine 5 von 5 sein. Ich fand es gerade gut dass man einen normalen fiesen Horrorfilm mit nur ein paar Anleihen gemacht hat, als die ganze Geschichte mit dem Necronomicon wieder aufzudröseln.

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Das wundert mich bei Dir auch nicht wirklich. Aus ähnlichen Gründen hat ja auch mir z.B. der hier allseits unbeliebte „Alien Romulus“ so gut gefallen. Nur den neuen Evil Dead fand ich halt irgendwie langweilig.

Leider bin ich seit Sonntag wieder mal gesundheitlich stark angeschlagen, und von daher zur Zeit leider ziemlich gehandicapped… Sonst hätt’ ich längst schon was zum Herrn C.N. aus U.K. geschrieben, und auch meine Sichtungs-Impressionen vom Donnerstag abendlichem „The Evil Dead“-Video BluRay-Abend zum Besten gegeben. Naja. Hoffentlich alsbald dann noch. Um aber mal an meinen Beitrag von vor zwei Jahren (<— Link / Klick’ mich!) anzuknüpfen, hier noch ein brandaktuelles Video von „Kino+“, in welchem Daniel Schröckert und Antje Wessels im Hamburger FFF-Stammkino „Savoy“ abermals einen Blick hinter die Kulissen werfen, und sich von den (regelmässigen FFF-HH-Gänger:Innen wohl bestens bekannten) Mitarbeitern Philip (Nachname unbekannt) und Chef-Vorführer Achim Orlia die speziellen Feinheiten der analogen 70mm-Projektion anhand von Schnarchlappen Christopher Nolans neuestem Anöd-Schinken „The Odyssey“ (ab morgen abend im Kino Ihrer Wahl zu sehen, um sich davon sodann in den cineastischen Tiefschlaf wegdröhnen lassen…) erklären und zeigen lassen:

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Falls noch jemand meine unmaßgebliche Meinung braucht: ich war von EVIL DEAD BURN auch recht enttäuscht, ist aus meiner Sicht der schwächste Film der gesamten Reihe. Hatte mir unmittelbar davor noch mal EVIL DEAD RISE angesehen, und der spielt in einer anderen Liga. Am meisten gestört hat mich der Soundtrack und der merkwürdige Comic-Relief-Versuch.

Für sich betrachtet ist der Film m.M. okay, aber er bekommt einfach nicht die richtige Stimmung hin, die zu EVIL DEAD gehört.

Mein in etwas angetrunkener Stunde verfasstes Kurzreview auf Letterboxd:

It’s a little hard to admit, but I‘m actually somewhat disappointed with this latest entry to the franchise. You see, to me the original EVIL DEAD is one of the most important films in my life. It was probably the first „extreme“ horror movie I ever watched, it fascinated me endlessly and it practically single-handedly made me fall totally in love with the genre. I adore all three original films, I like the TV series a lot, and I really didn’t love the remake. Yeah, that one is bloodshed like never before, but it didn’t quite grasp the essence of what EVIL DEAD is all about. Thankfully Lee Cronin managed to bring the franchise back on track: RISE is scary, cynical, cold as f*** and emits a feeling of pure hopelessness and desperation. Now, BURN is not a bad film, of course. It has a few moments of strong suspense, it displays great cinematography, it features some really fresh, creative ideas … but it doesn’t really feel like it’s a true EVIL DEAD film (even though storywise it’s directly connected to RISE). There are so many elements in this film that have no semblance to anything the franchise‘s narrative has ever been about (e.g. the ugly Terminator thing near the end). There is so much focus on the messed-up family dynamics and so little on the demonic threat. There is so much comic relief that centers on a poor old lady’s dementia. And it takes a really long time for the movie to indulge in the explicit gore that this franchise has always been about. And what was that lame-ass HipHop/RnB soundtrack all about? Thus … it’s a good film if considered stand-alone. But if watched directly after RISE, it feels pretty weak. Sadly, this is the poorest entry in the franchise so far. At least to me personally.

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ROFL - Und das, wo „Evil Dead Scheiss“ den bar doch schon so dermaßen low gesetzt hatte.

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Ja, nee. Den hatte ich mir ja extra noch mal angesehen. Und der hat genug, was man kritisieren kann. Aber er bekommt zumindest das „Evil Dead Feeling“ wirklich gut hin. Dieses komplette Verlorensein in einem Sturm außerweltlichen Bösens, das keine Grenzen kennt (wie es SLAYER schon mal benannt hatten). Diese Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in der Konfrontation mit einem gnadenlosen Übersinnlichen. Natürlich fehlt der Charme eines Ash, und ich kann jede:n verstehen, der:die das Geschehen hier zu steril oder auch im Vergleich mit dem Original zu aufwendig gestaltet findet. Aber: hier wurde der Tonfall getroffen. Und genau das ist der Unterschied zu BURN.

Not in my book (of the dead). :wink:

Tscha, und schon bekommst Du die Retour-Kutsche zu Deinem Anwurf an @Alexander :

Hast du gerade ernsthaft einen Song der one and only Slayer in einem Atemzug mit so einem debilen Stuss wie „Evil Dead Scheiss“ genannt? :joy:

Da wurde nicht nur der Tonfall nicht getroffen, da wurde gar nichts getroffen. Hell, da wurde nicht mal durchgeladen, entsichert und angelegt! Aber hab’ ich ja vor etwas mehr als ‚nem halben Jahr andernorts (<— Link / Klick‘ mich!) schon mal geschrieben, was ich von dem halte. Für mich selbst macht tatsächlich aber auch noch ganz was Anderes den Tonfall von „Evil Dead“ aus, und halt beileibe nicht nur, oder zumindest nicht zuvorderst, ein hoffnungsloses Ausgeliefertsein an eine abgrundtief böse ausserweltliche und übersinnlich-dämonische Macht. Aber mehr dazu dann wohl am Wochenende in meinem review zum allerersten „Evil Dead“.

Ich für meinen Teil halte es da so wie Aaron Douglas, der Darsteller des „Chief“ Galen Tyrol aus der „Battlestar Galactica“-Neuauflage, welcher dereinst auf der FedCon sagte: „I love all three „Star Wars“ movies!“ Und kann deshalb hier und jetzt für meine eigene Person also auch nur feststellen, und guten Gewissens verkünden: „I love all three „Evil Dead“ movies!“ :wink: :winking_face_with_tongue: :laughing:

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Okay… aber… ich hab jetzt gerade keinen Nerv, mich durch eine alte Kritik zu wühlen, daher die Frage: Könntest du ganz kurz zusammenfassen, warum aus deiner Sicht RISE nicht „Evil Dead-würdig“ ist? (Falls nicht, und du dafür zurecht auf deinen alten Post verweist, okay, kann ich verstehen.)

PS: Klar werfe ich hier SLAYER rein. Die langsamen Zuspätkommer, die. Nachdem DEATH, damals noch als MANTAS, schließlich schon auf ihrem ersten Demo 1983 den wegbereitenden Song EVIL DEAD hatten … :wink:

So lang ist das gar nicht, was ich dazu geschrieben habe (weil der Film es mir auch gar nicht wert war). Das sind nur ein paar Zeilen, kannste Dir Alles bequem innert drei, vier Minuten durchlesen. Aber, ich zitiere mich mal kurz eben selbst: " Ein bisschen unentschlossenes und nie weit genug gehendes Gesplatter, kein bisschen Spannung, und atmosphärisch sowieso ein Rohrkrepierer. Das halbwegs ordentliche Zitieren von so ziemlich jedwedem Besessenheits-Klischee und -zig anderen Horror-Klassikern der letzten 50 Jahre (im Finale dann ja sogar noch die legendäre Fahrstuhl-Szene aus Kubricks „The Shining“, plus der monstrous creature body horror aus Carpenters „The Thing“ meets den Rat King aus „The Last Of Us Part 2“, gekreuzt mit einem x-beliebigen Boss aus einem der „Souls“-Videospiele von From Soft) macht eben noch lange keinen guten Film aus."

Der Film macht zum Einen überhaupt gar keinen Spass, splattert auch nicht genug, und sieht on top of all that allein vom look her auch noch total Scheisse aus. Und ja, ich glaube gern, dass „Evil Dead Bore“ das Alles noch weit unterbieten kann… das alleine macht aber aus „Rise“ noch lange keinen besseren Film. Sondern eben nur einen weniger beschissenen.

P.S.: Chuck Schuldiners (R.I.P.) „Evil Dead“ wird in meinem review zum 1981er „The Evil Dead“ selbstschreibend auch noch zitiert werden. Dennoch: Ein blasphemisches Sakrileg, und häretische Ikonen-Schändung, Slayer mit so einem krampfigen Murks wie „Evil Dead Rise“ in Verbindung zu bringen. Ansonsten nur noch dieses Eine zu einer meiner :heart: - allerliebsten Thrash Metal-Kapellen: If you show no mercy, kill and kill again, practice black magic, obey the final command given by the spirit in black, let your enemies die by the sword and spill their blood upon the altar of sacrifice, then hell awaits, and you will be reborn as the antichrist, and reign in blood forever, while you spend your life’s remaining seasons in the abyss… :sign_of_the_horns: :wink:

…also wenn du das schon sagst/schreibst… :slight_smile:

Besser als BURN ist er aber sowas von :wink:

5 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Unsere musikalischen Vorlieben

Nö - Nur weniger schlecht: Was eben nicht das Selbe ist… :zany_face:

Stimmt, das hat mich mal wieder extrem gestört, hatte ich in meiner Review ganz vergessen zu erwähnen. Demenz als komische Schrulle zu verharmlosen ist immer die einfachste und platteste Art, mit dieser Krankheit umzugehen und ein Schlag ins Gesicht aller Angehörigen, die diese Erfahrung mit einem geliebten Menschen durchmachen müssen. Klar gibt es da auch mal heitere Momente, aber der Zustand ist alles andere als witzig.

Schön, dass Du die T2-Hommage auch angesprochen hast, fand ich sehr auffällig, hab das aber bisher noch nirgends sonst gelesen.

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:zany_face: what’s going on here? ein selbstreferenzierender Beitrag? :smiley:

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Das ist dann wohl quasi die @Herr_Kees 'sche Foren-post-Entsprechung zu den nervig-über-umständlich erzählten Traum-Ebenen aus und in „Inception“… Wo bleibt der Brummkreisel?

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