Aktuelle Genrefilme

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Zach Cregger über seine Inspirationen zum Film (ohne Spoiler):

Über den Entstehungsprozess (mit Spoilern zu BARBARIAN):

Über nicht verfilmte Drehbuchideen für das Ende (Spoiler!):

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Du hast in deiner Review übrigens Jennifer Garner geschrieben, dabei spielt die Hauptrolle in dem Film ja Julia Garner.

Ich fand am besten an dem Film ja den Polizisten. Nachdem der Polizist den einen Junkie niederschlägt, geht er danach direkt zu seinem Chef und erzählt ihm die Sache. Hier dachte ich, der macht bestimmt jetzt irgendwas dummes, was direkt zu seinem Karriereende führt. Aber er hat sich her realistisch verhalten, wie ein richtiger erwachsener Mensch. Ein Mensch, der wohl mal kleine Ausraster hat, aber nichts unrealistisch wo man mit dem Kopf schütteln muss und sich fragt, was mit dem Regisseur oder Drehbuchautor nicht stimmt. Auch später dachte ich, der fährt jetzt bestimmt gleich den Junkie um oder prügelt ihn tot. So wie man es aus vielen anderen Filmen kennt. Aber hat ihm tatsächlich zugehört und ist der Sache nachgegangen.

Komisch fand ich, dass Julia Garners Haarsträhne nie zum Einsatz kam. Die Voodoo-Mutter hat ihr ja eine Strähne abgeschnitten. Aber Gladys setzt diese nie ein. Vielleicht hat sie es vergessen. Oder die Strähne ist runtergefallen und wurde vom Saugroboter aufgesaugt. Vielleicht sollte es auch einfach eine Traumszene sein. Oder der Regisseur wollte mit dem Abschneiden einfach nur erreichen, dass sich das Publikum fragt „warum hat die Mutter der Lehrerin eine Strähne abgeschnitten“

Anfangs habe ich mich auch gefragt, wann der Film spielt, da niemand Smartphones genutzt hat. Ich hasse zwar Smartphones in Filmen und Serien. Aber wenn sie komplett fehlen, kann ich nicht anders, als den Film als unrealistisch zu betrachten. Heute können so viele Leute nicht mehr ohne Smartphone laufen oder so. Jeden Tag sehe ich Leute, die beim Laufen auf’s Smartphone schauen, anstatt auf das, was vor ihnen ist.

Ups, danke :laughing: schon korrigiert!

Aber ja doch: Sie nutzt die Haare, um Marcus auf Justine anzusetzen, nachdem dieser seinen Partner erschlagen hat.

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Auf dem Obscura wird ein ganz ähnlicher Film laufen.

Hab jetzt viel gutes über Weapons gehört aber eben eine entscheidende negative Stimme. Laufzeit und dass es eher Drama Thriller sein soll schrecken mich ab.

Ja ich glaube, für Dich ist der eher zu slow und die heftigen Szenen zu rar gesät.

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Dann geb ich jetzt auch mal meinen Senf zu „Weapons“. Wie so oft bei Mystery-Thrillern hat mir der Film solange Spaß gemacht, wie man als Zuschauer im Dunkeln tapt und versucht herauszufinden, was da eigentlich abgeht. Die erste Hälfte ist grandios, hat mich fasziniert, Spaß gemacht. Besonders gefallen hat mir die Idee, zahlreiche Szenen aus unterschiedlichen Perspektiven zu zeigen. Der Film wirkt stellenweise fast wie von David Lynch, einige Szenen sind so krotesk das ich lachen musste, obwohl das vielleicht nicht die Intention des Regisseurs gewesen ist. Auch kommt es zu vielen wirklich düsteren, erschreckenden Momenten. Was mir weniger gefiel war dann die zweite Filmhälfte. Sobald die Katze aus dem Sack, und klar ist, was hier vor sich geht, fiel bei mir der Spannungsbogen doch ziemlich in den Keller. Auch ist die Erklärung oder „Auflösung“ nicht wirklich was neues, da hatte ich irgendwie mehr erwartet (auch wenn ich nicht weiß, was das hätte sein sollen). Aber zum Ende hin rutscht der anfänglich hochinteressante Film irgendwie in einen platten Horror ab der mich langweilte.

Die Hex ist tot, die Hex ist tot
Zu Ende ist nun unsere Not

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Doch, war es durchaus. Cregger hat einen Comedy-Background und in Interviews auch schon erzählt, dass er ein paar „zu witzige“ Szenen rausgeschnitten hat.

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Oh, jetzt schrieb ich versehentlich statt hier im anderen Thread („Letzter Film, den ich gesehen habe“), dass ihr euch BRING HER BACK unbedingt ganz dringend ansehen müsst! Falls ihr ihn verkraftet :smiling_face:

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Die Warnung schlag ich in den Wind, Ticket ist schon gekauft! :smile:

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Ich glaube übrigens, die „Filmfressen“ stimmen mir zu. Bin mir nicht ganz sicher, da ich mir ihr Video nicht bis zum Ende ansehen konnte … denn, unpopular opinion: FILMKRITIKEN AUF YOUTUBE SIND DIE GRÖSSTE GEISSEL DER MENSCHHEIT UND GEHÖREN AUSNAHMSLOS VERBOTEN, ganz egal, von wem sie stammen :face_with_steam_from_nose::laughing:

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Das ist ja ein wilder Horror Monat.

TOGETHER fand ich recht gut, hätte mir als Kurzfilm allerdings wohl besser gefallen und irgendwie fand ich das Ende im Kontext des zuvor geschehenen etwas… merkwürdig.

WEAPONS schwebt so schön durch die Genres, echt cool! Der Trailer war auch ein Geniestreich, fängt er eigentlich nur die Stimmung der ersten 10 Minuten ein. Dann passiert so viel, einiges lustig, anderes schauderbar. Es ist ein schönes Abenteuer. Freut mich, dass der am Boxoffice momentan gut Kasse macht. Mehr von solchen Filmen.

BRING HER BACK hat mich gestern eiskalt erwischt. TALK TO ME hat mir schon gut gefallen aber der hat noch ne Schippe drauf gelegt. Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu und es gibt keine Verschnaufpause mehr, wow. Sally Hawkins (aber auch die anderen DarstellerInnen) ist eine Wucht. Einfach klasse!

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Ja, der Horrorsommer ist natürlich super für uns, aber es ist fast ein bisschen schade, dass die Starttermine nicht besser verteilt wurden, zudem läuft ja für die Teenie-Crowd auch noch I KNOW WHAT YOU DID, der den ernsthafteren Genrefilmen ggf. auch noch Publikum wegnimmt.

Meinst Du das jetzt ernst, kritisch, spaßig oder ironisch ? :slight_smile:

Mich auch. Der Film ist der Hammer! Hat mich emotional extrem berührt, was bei mir leider nur selten vorkommt. Der Film tut beinahe körperlich weh. Eine sehr intensive Erfahrung, ganz bitteres Kino. Wäre mein Favorit auf dem diesjährigen FFF gewesen. 8.5 Punkte von mir. Und interessanterweise gibt es thematisch hier eine ganz klare Parallele zu „Weapons“, sogar mit der Haarlocke. Da fragt man sich schon ob das Zufall ist und wer hier von wem die Idee geklaut hat

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Auch, wenn Du das ja (hoffentlich) eher spaßig-ironisch, und augenzwinkernd gemeint hattest, aber mich haben diese Deine Worte heute morgen in aller Hergottsfrüh schon richtig böse getriggered, und heftig auf die Palme gebracht. Es mag vermutlich nicht in Deiner Absicht gelegen haben (obwohl, vielleicht ja doch, wer weiss? :wink: :smile:), aber damit haste mir mal eben so schon um 06:30 Uhr ganz gehörig den Tag verdorben… Nur gut, dass ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Kaffee intus hatte, sonst wäre mein Magensäure-Level wohl auf gesundheitlich vielleicht nicht gerade unbedenkliche und schwindelerregende Höhen geklettert. Und ja, selbstschreibend ist das in erster Linie mein Problem, aber dennoch hat mich das ganz gehörig umgetrieben, und war ich schwerst angefressen davon. Nicht nur, dass ich Ton und Inhalt Deiner Schmähung - obwohl ich Dir in gefühlt 80 bis 90 % der mir bekannten Fälle teilweise ja sogar zustimmen würde, dass die allermeisten youtube-Film-reviews (von „Kritiken“ mag ich da in der überwiegenden Mehrzahl ja gar nicht sprechen) nicht gerade von einer auch nur ansatzweise vorhandenen Filmkenntnis zeugen, geschweige denn einem irgend informativen review-Inhalt und / oder, dass dieselben in einigermaßen ansprechender Form dargebracht würden, und oftmals weit mehr über die Verfasser:Innen der Videos, als über die von ihnen besprochenen Filme aussagen - und auch allem spaßig gemeinten tongue in cheek approach zum Trotz dennoch irgendwie als anmaßend, vermessen und mehr als nur leicht überheblich empfinde, so gibt es zum Einen doch durchaus auch vereinzelte youtuber:Innen, deren Video-reviews und kritisch-stichhaltige Analysen ich überaus gerne und mit großem auch inhaltichen Gewinnn anschaue (Maggie Rejino’s reflektierte Ausführungen in Deep Focus Lens und Wolfgang Wolle M. Schmitt mit seiner tiefgründig-stichhaltigen Filmanalyse wären hier als Erste zu nennen), und blieb mir zum Anderen vor Allem auch aufgrund der Tatsache, dass es mittlerweile ja auch nicht wenige Vertreter:Innen von (nicht nur) gewissen politischen Parteien gibt, welche Denk- und andere Verbote ernsthaft in Erwägung ziehen, sollten sie jemals in politisch-gesellschftliche Entscheider:Innen-Positionen gelangen, und die Einschränkung von Meinungs-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit, sowie die Unabhängigkeit von Rechtsprechung und Strafverfolgung lieber gestern als morgen in die Tat umgesetzt sähen, dann aber doch das Lachen ganz gehörig im Halse stecken. Und, obwohl mein Zorn inzwischen weitestgehend verraucht ist, war und ist das immer noch mein Aufreger des Tages - und wird es wohl auch bleiben… es sei denn, Donald Trump kommt im Laufe des heutigen Tages doch noch auf die wahnwitzige Idee, Putin aus reinem good will mal eben so Alaska „zurück“ zu schenken. :wink: :smile:

No offence, und bitte nicht persönlich nehmen, aber das musste dann doch mal raus.

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Man beachte die Smileys am Ende meines Posts, hm? :wink:

Das war in diesem Moment schlicht ein Rant, weil die Herren in ihrem Video einfach nicht zu Potte kommen…

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Das ging irgendwie voll nach hinten los, aber ich bin Dir unendlich DANKBAR! Ich bin meistens zu ungeduldig für die (leider meistens) so unendlich langen, langweiligen und häufig auch so unterirdisch arrogant-selbsgefälligen (Wolle) „Kritiken“ das ich die mir so gut wie nie ansehe. Aber weil DU es gepostest hast UND mich der Film sowieso schon etwas interessierte, hab ichs mir reingezogen und fand die „quasi review“ der beiden Herren erfrischend anders, unterhaltsam und gut. Ich hatte nur Angst das sie spoilern würden, aber sie umgehen dies trotz der relativ langen (16 Minuten?) Besprechung. Mir hat das gefallen, auch wenn hier manche anderer Meinung sein dürften. Das youtube video hält einen bei der Stange, kommt nicht auf den Punkt, aber genau DAS mag ich. Dieses neuzeitliche „Fasse Dich kurz!“ ist ja schon fast pathologisch und nervt mich ohne Ende. Keiner nimmt sich mehr Zeit. Weder zum reden noch zum zuhören. Nacherzählungen jedoch braucht kein Mensch, da sollte man Unterschiede machen, was mir bereits vor 43 Jahren meine Deutschlehrerin beigebracht hat, deshalb mochte ich dieses um den heißen Brei lawieren der beiden Kumpels. Die „Filmfressen“ (Was für ein Name) stehen seit gestern jedenfalls auf meiner „to watch“ Liste. Nochmal danke, auch wenn Du es nicht wohl gemeint hattest :smiley:

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Ich kenne die beiden „Fressen“ ja sogar persönlich und habe absolut nichts gegen sie … nur diese Filmbesprechung ist wirklich nicht meins :smile:

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Achja, was ich bei meiner Mini-Review zu „Weapons“ vergessen hatte (shame on me) ist das der Film mit einem meiner Lieblingslieder einer meiner absoluten LIEBLINGSBANDS anfängt, nämlich mit „Beware of Darkness“, von Concrete Blonde, was so richtig kickt, auch wenn der song vom (glaube ich?) original Komponisten George Harrison intoniert wird (wobei ich die Version von der L.A. Punk-, Rock- und Gothic - Göre, Johnette Napolitano, immer noch besser finde!).

Es sind manchmal diese kleinen Details die darüber entscheiden ob ein guter Film einfach nur gut ist oder wirklich großartig rüberkommt. Hier wurden bei mir halt einfach alle richtigen Knöpfe gedrückt. (Aber „Bring Her Back“ war dennoch besser)

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Großartige Band, hab’ die Anfang der 1990er ein paarmal live erleben dürfen. Der von „Interview with a Vampire“ inspirierte Song „Bloodletting (The Vampire Song)“ ist aber auch super… und natürlich die traurige Ballade „Joey“. Napolitano war echt 'ne klasse Bassistin.

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