Aktuelle Genrefilme

Nette „Chuck“-Promotion übrigens, gesehen im WC des Gloria Stuttgart.

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Lustig, die Dinger hingen im Kölner Off Broadway auch aus. Vllt. eine Marketingaktion vom Verleih?

Würde ich stark von ausgehen, dass das eine Promo-Aktion ist. Ihr könntet ja mal den QR Code abscannen.

Hat schon jemand den neuen Krieg der Welten, das Amazon-Original, gesehen? Das Jahr ist zwar noch nicht rum, aber ich denke, dass sollte der nervigste Film des Jahres sein. Vielleicht kommen noch schlechtere, aber so nervig wie der Film ist bestimmt kein anderer mehr.

Es gab ja schon die Found-Footage-Alien-Invasion Cloverfield. Hier haben die den Stoff jetzt als Desktop-Film umgesetzt. Aber bei dem Film konnte ich die ganze Zeit nur mit dem Kopf schütteln. Werde vielleicht nachher nochmal durch den Film skippen und meine „Lieblingszitate“ raussuchen.

Der Film scheint außerdem Werbung vor allem für massiven Arbeitszeitbetrug sowie für Amazon zu sein. Denn der Herr Eiswürfel nutzt alles, was die Regierung ihm zur Verfügung stellt, um seine eigene Familie während der Arbeitszeit zu überwachen. Aber vielleicht bin ich auch der einzige der sich daran stört. Es wurde irgendwie als sehr selbstverständlich dargestellt.

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He he he - normaler Weise würde ich mir solchen Quatsch wie das jetzt folgende Video (also nicht den Film selbst, sondern die youtube-Kritik dazu) gar nicht erst antun - hier habe ich aber eine Ausnahme gemacht, und es scheint nicht nur so schlimm zu sein, wie von Dir beschrieben, sondern sogar noch weitaus schlimmer - sieht aus wie das allermieseste train wreck von Film, was man sich überhaupt nur vorstellen kann. Wer von Euch also 17 Minuten Zeit hat, kann sich das hier gerne mal geben, und sich dabei ein ums andere Mal verwundert und konsterniert am Kopf kratzen, bis die Birne blutüberströmt ist, wie irgendjemand sowas hat drehen können, bzw. das Ganze auch nur für ‚ne irgend gute Idee hielt. Ich fass‘ es wirklich nicht… headdesk !!!

Finales Verdikt: „Das ist Anti-Filmemachen!“ Ich wäre, auch ohne eigene Sichtung (welche mir wohl einen längeren Aufenthalt in der Cineast:Innen-Klapsmühle einbringen würde, weshalb ich (nicht ganz so) schweren Herzens davon absehen werde), wohl geneigt, dem zuzustimmen…

Mit „found footage“ à la dem tollen „Cloverfield“ hat das Ganze übrigens null komma nix zu tun… das ist nochmal ein ganz anderes stilistisches „Genre“. Und zudem auch -zig Millionen Klassen über so einem debil-gehirnerweichendem Quark wie dem hier. Hätte vielleicht fast der schlechteste Film des Jahres werden können - wenn, ja wenn „June And John“ nicht wäre.

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Ja, ich habe die Sachen, die der Kritiker da erwähnt, auch schnell herausgefunden, weil mich halt nach dem Film so viel gewundert hat. Ich habe mich auch gefragt, wie sowas passieren kann. 2020 gedreht, jetzt veröffentlicht. Und durch den Namen auch „erfolgreich“. Der Film wahr halt lange auf Platz 1 der Amazon-Charts. Obwohl der Film Amazon selbst vermutlich peinlich ist.

Ich habe halt zufällig gesehen, dass der da ist, und dachte mir, wird schon irgendwie unterhaltsam sein. Man merkt dann natürlich direkt am Anfang, dass es ein Desktop-Film ist (was der Kritiker als „Single-Location-Film“ bezeichnet). Ist halt noch ein junges Genre, weshalb man sich wohl mit der Bezeichnung nicht einig ist. Da dachte ich mir schon, ziemlich gewagt. Aber ich dachte auch, funktioniert vielleicht, wie bei Cloverfield.

Allerdings bin ich auch kein Freund der Desktop-Filme. Searching ist vermutlich der beste bisher, und auch den fand ich nur gut. Die können aber schon Spaß machen, Unfriended oder so, fand ich auch unterhaltsam.

Aber hier geht so viel schief. Der Kritiker sagt zwar, dass Ice Cube den ganzen Film nur dasitzt, aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Er versucht tatsächlich in der Mitte des Films, raus zu kommen. Merkt aber, dass die Türen verschlossen sind. Den Grund habe ich vergessen. Ist halt aber auch ein ziemlich dummer Plotpoint. Man musste halt irgendwie dafür sorgen, dass der Protagonist mit Familie während der Alien-Invasion ganz alleine in seinem Zimmer hockt.

Der Film tut mir halt auch leid für die Beteiligten. Der Regisseur hat vorher nur Musikvideos gedreht. Der ist bestimmt ein Fan von Desktop-Filmen und hat sich gesagt: „Sowas kann ich doch auch“. Und ist dann motiviert rangegangen, nur um wahrscheinlich zu merken, dass ein Langfilm doch eine richtig erzählt Handlung braucht, nicht wie ein Musikvideo, wo dass Video ein Add-on zur Musik ist.

Und ich weiß halt auch nicht, wie viel Schuld man den Schauspielern geben sollte. Weil das Skript schon mies sein muss. Während viele moderne Blockbuster, wie Marvel-Filme, eine Aneinanderreihung von aufgefrischter ewig alter Witze ist, ist der Film wie eine Aneinanderreihung von Klischees und Phrasen.

Ich finde die ganze Berichterstattung in den Nachrichten, die Ice Cube sich ansieht, einfach lächerlich. Und natürlich muss es zum Namedropping kommen. Denn in einer Videokonferenz sagt der Präsident dann sowas wie „Ich starte den Krieg der Welten!“

Ein riesiges Problem, was der Film hat, ist der Umgang mit der Zeit. Desktop-Filme wirken alle wie Echtzeit, aber mit Pausen. Z.B. fährt in Searching der Protagonist seien PC runter. Das führt dann zu Zeitsprüngen für den Zuschauer. Damit ist es ähnlich wie bei Found Footage. Wenn mal nicht gedreht wurde, sehen wir was nicht. Das ist auch gut so.

So, in *Krieg der Welten" gibt es diese Pausen nicht. Damit muss ich als Zuschauer annehmen, dass das ungefähr Echtzeit ist. Zumindest, dass der ganze Film innerhalb eines Tages spielt. Und das ist einfach so unglaubwürdig in Anbetracht der Tatsache, was in dem Film passiert.

Der Film hat aber noch mehr Probleme. Z.B. Schaut Ice Cube die ganze Zeit Nachrichten. Man sollte meinen, dass der hochrangigste Überwachungsfuzzy der USA, der den Präsidenten berät, irgendwie von anderen Angehörigen der Regierung gebrieft wird. Aber er video-called einfach immer mal mit seiner Freundin, die halt für die NASA arbeitet.

Und wie die Tochter, die so viel Blut verloren hat, so schnell wieder fit wird, ist auch unerklärlich.

Und die Konstellation, ein Überwachungsfuzzy ohne Kollegen, der die ganze Welt alleine überwacht, aber vor allem seine Familie. Eine NASA-Wissenschaftlerin, die die Freundin des Überwachungsfuzzys ist. Die Tochter, die Wissenschaftlerin ist, und zufälligerweise genau das erforscht, womit später die Aliens erledigt werden. Und der Sohn, der sowohl der größte Hacker seiner Zeit als auch der meistgesuchte Terrorist ist, weil der von einem Komplott der US-Regierung spricht und Youtube-Videos veröffentlicht. Und dann den Freund der Tochter, der für Amazon Pakete ausliefert. Also, eine gesunde, realistische Mischung, um die Aliens aufzuhalten. Alles in einer Familie.

Aber ein bisschen Hilfe bekommen sie schon. Und zwar von den Hackerfreunden des Sohnes. Da sich die Aliens von Daten ernähren, haben sie eine Idee, wie sie die Aliens ausschalten können. Aber der Plan schlägt fehl. Zitat Ice Cube: „Sie haben deine IP, du bist komplett ungeschützt.“ So werden die Hacker also von den Aliens gehackt und vernichtet. Nur Ice Cubes Sohn natürlich nicht. Dieser hat nämlich mit der Alien-Invasion gerechnet, und auch damit, dass die Aliens es auf ihn absehen würden, wenn es zum Showdown kommt. Deshalb hat er sie ausgetrickst (irgendwie). Komischerweise hat er seinen Hacker-Freunden, die ebenfalls von der Alien-Invasion davon nichts gesagt. Dadurch sind die halt alle gestorben. Sind halt auch Vollidioten. Wie kann man sich nur so schlecht auf eine Alien-Invasion vorbereiten und keinen Plan B haben, sollten die Aliens einen hacken?

Und was war der Komplett? Der Hacker-Sohnemann hat herausgefunden, dass die USA seit Jahrzehnten von der Existenz von Aliens wissen. Und, dass diese sich von Daten ernähren. Das wurde aber vor der Bevölkerung geheim gehalten. Nun, im Laufe der Zeit wollte der Geheimdienst ein noch bessere Überwachungssystem namens Goliath. Was hat das mit den Aliens zu tun? Naja, wenn Goliath live geht, werden so viele Daten gesammelt, dass es die Aliens anziehen und es zu einer Invasion kommen würde. Ist ja logisch! Und der Chef vom Goliath-System hat das auch vorausgesehen, und deshalb das Rechenzentrum super gut geschützt. Und der Hacker-Sohnemann wollte die Welt halt davor warnen. Jedenfalls, Goliath ging live, die Aliens kamen, um Daten zu saugen. So ist das.

Aber, wie der Kritiker schon andeutete, Ice Cubes Überwachungssystem ist so umfangreich, man fragt sich schon, wie etwas noch besser in Sachen Überwachung sein kann. Also, Ice Cube hatte auf alles Remote-Zugriff. Ice Cube könnte vermutlich meine Mikrowelle einschalten.

Und selbst jetzt kommt es mir vor, als hätte ich nur die Hälfte der Schwächen des Films halbwegs beschrieben.

Übrigens, anders als der Kritiker sagt, finde ich einen Aspekt sehr realistisch. Denn, in dem Film streamen alle quasi permanent live die Alien-Invasion, schauen auf’s Handy, oder sind sonst irgendwie dumm. Ich glaube, dass ist genau dass, was passieren würde. Bei einer Alieninvasion würden viele nicht daran denken, sich in Sicherheit zu bringen, sondern das wichtigste sind halt Likes und Views auf Tiktok.

Ich muss übrigens sagen, die Eröffnungssequenz von diesem Kritiker ist schon ziemlich gut. Also, dass trifft den Film ziemlich genau. Wie eine Kurzzusammenfassung. :joy:

Für die ganz Todesmutigen: Wer amazon prime hat, und keine Angst, nach dem Anschauen wirres Zeug vor sich hinbrabbelnd, mit glasig glänzenden, weitaufgerissenen Augen, irrem Blick und jeder Menge Schaum vor’m Mund sich in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie des örtlichen Spitals wiederzufinden, kann sich datt Dingens dort (also, bei amazon prime) auch für umme geben. Für etwaige psychische Langzeitschäden übernehme ich trotz dieses Hinweises hiermit ausdrücklich keine Gewähr !!! Fast wäre ich dann ja selbst doch noch schwach geworden, und sei es nur, um danach einen saftigen Verriss in die Tasten hauen und von sich selbst behaupten zu können, dass man gerade den kaputt-sinnentleertesten Film aller Zeiten überstanden habe - aber habe dann doch viel zuviel Bammel davor, dass mir die Sichtung den kümmerlichen letzten Rest, der an geistiger Stabilität bei mir noch vorhanden ist, gnadenlos auspustet, und mir meinen vor sich hinrottenden Bregen eiskalt wegbrutzelt… Zumal Alles das, was Du dazu noch in den spoiler tags Deines obigen posts geschrieben hast, mir noch mehr Respekt vor diesem Mount Everest der kaputtesten und fertigsten Filme ever einflößt… :grimacing:

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Es gibt sogar einige moderne Smart Fridges, da sind internetfähige Kühlschränke mit KI-Technologie, Sensoren und Kameras, die den Bestand überwachen und ihn automatisch nachbestellen.

Einige moderne Smart-TVs nutzen Kameras um Gesten zur Steuerung des Geräts und/oder zur Gesichtserkennung, um Nutzerprofile zu identifizieren.

Einige fortschrittliche Modelle verstecken sogar Kameras hinter dem Displayglas. Oftmals ist ein „gratis“ Mikrofon im TV ebenfalls verbaut.

Und da wären wir noch nicht bei all den KI-Apps die man installieren könnte.

Und zum Thema Mikrowelle… es gibt moderne Smart Mikrowellen, die sich per KI-App fernsteuern lassen. Solche innovativen und modernen Geräte + KI-App + WLAN ermöglichen es, die Mikrowelle von unterwegs aus zu starten oder zu stoppen und Einstellungen wie Garzeit und Leistungsstufe zu ändern.

Ich finde, ob es der schlechteste Film ist, darüber lässt sich streiten. Kann mir vorstellen, dass viele zuerst an irgendeinen Uwe-Boll-Film denken. Mir würde spontan Dragon Wars, auch D-War einfallen, diese unsägliche koreanisch-amerikanische Co-Produktion aus dem Jahr 2007, die leider auch noch relativ erfolgreich in den koreanischen Kinos lief. Also, zumindest viele Zuschauer.

Würde mich jemand kidnappen und mich zwingen, mir einen Film anzusehen, und zur Auswahl stünden Amazons Krieg der Welt und Dragon Wars, würde ich Krieg der Welten wählen.

Denn, die größte Schwäche des Films ist vielleicht auch seine größte Stärke. Die Handlung ist absolut bekloppt, die Handlungen der Figuren nicht nachvollziehbar, die Hauptfiguren sind OP (over-powered), und alles passiert Schlag auf Schlag und eine abgedroschene Phrase nach der anderen, so dass man sich halt alle paar Sekunden und den Kopf packt und sich sagt „Was zum Teufel wie?!?!?“.

Aber gerade, weil alles so Schlag auf Schlag passiert, wird der Film halt nicht richtig langweilig, sondern ist einfach nur nervig und man regt sich halt auf, weil alles so dumm ist. Ungefähr, als würde man sich eine Rede von Trump anhören, die ja auch so schlecht sind, dass sie wieder amüsant sind. Einige von Trumps reden sind lustiger als Krieg der Welten, aber die meisten würden vermutlich gut den Inhalt des Films treffen.

Das Gehirn wird halt permanent bei Laune gehalten, weil man sich ständig fragt: „Ergibt das irgendeinen Sinn?“, „Ist der Typ nicht absolut gestört?“, „Was hat sich Amazon dabei gedacht?“, „Liegt es an der Unerfahrenheit des Regisseurs oder wurde das Skript vielleicht beim Konsum von Drogen und Alkohol auf einer Party geschrieben?“

Und obwohl der Film eigentlich nach 20 Sekunden schon ziemlich schlecht ist, hat man am Anfang immer noch die Hoffnung, dass es der Film im Verlauf vielleicht besser wird. Also, ich hatte immer das Gefühl wie „okay, das ist schon ziemlich bescheuert, aber sobald die Aliens kommen, wird er vielleicht besser“. Von daher haben es die Produzenten immerhin geschafft, dem Zuschauer Hoffnung zu machen, so dass man bis zur Amazon-Werbung durchhalten.

Habe mir mittlerweile auch ein paar Kritiken durchgelesen und bin ja erfreut, dass viele die gleichen Kritikpunkte haben wie ich. Aber für die meisten ist das Ende am schlimmsten wegen diesem komplett lächerlichen „Prime-Air rettet die Welt“-Plot-Point. Aber ich finde halt den Anfang eigentlich nerviger. Denn, wie beginnt der Film? Ice Cube setzt sich an den PC. Irgendein Hacker und Terrorist soll hochgenommen werden und er unterstützt die Mission mit Drohnen und Überwachungsaufnahmen. Es soll irgendein ganz schlimmer Hacker sein, den der Nachrichtendienst seit Monaten verfolgt, und jetzt haben sie ihn wohl. Und was macht Ice Cube? „Ah, mal das Gebäude, wo der Terrorist ist, auf einer Karte anschauen… aber jetzt erst mal Fenster minimieren. Ich muss meinen Sohn und meine Tochter überwachen und den Chat-Verlauf zwischen meiner Tochter und ihrem Freund durchlesen. Oh was, Chef ruft an. Dann instruiere ich ihn mal über unsere heutige Mission.“ Gut, da denkt man noch, Ice Cube hat sich vielleicht vorher gut vorbereitet. Aber dann, Mission beginnt. Und was macht Ice Cube? Erstmal Missionsfenster minimieren, Tochter weiter überwachen. Chat zwischen Tochter und Freundin mitlesen. Tochter anrufen. Während eine ganz wichtige Mission im Gange ist, bei der Menschen sterben könnten und er eigentlich unterstützen soll, in dem er die Kameras im Auge behält und was weiß ich macht.

Gut, kurz danach kommen die Aliens und der Film wird permanent schlechter. Aber die Eröffnungsszene hat mich einfach so fertig gemacht, mental. Die ganze Zeit habe ich mich einfach nur noch gefragt: „Was, was, was?“ Erstens war es einfach mega nervig. Wollte einer richtigen Handlung folgen und nichts von Ice Cubes Überwachungsobsession gegenüber seiner erwachsenen Tochter. Die sich darüber etwas stört, aber nicht in dem Maße, in dem es angebracht wäre. Zweitens habe ich mich gefragt, ob die Szene Gesellschaftskritik üben soll. Denn vermutlich ist es tatsächlich so, dass die meisten heute während der Arbeitszeit was anderes machen als zu arbeiten. Fühlt sich halt nervig an, so etwas in einem Film zu sehen, während suggeriert wird, dass gerade eine mega wichtige Mission des Geheimdiensts im Gange ist.

Deshalb für mich nur der nervigste Film, aber nicht der allerschlechteste Film. Der Film ist halt so nervig, dass ich mir keine Gedanken drüber machen kann, wie schlecht er ist.

Wenn wir schon bei nervig und schlecht sind. Spontan fällt mir da noch der Disney-Realfilm Mulan ein. Der war wirklich so nervig und dumm, dass ich den nicht beenden konnte.

Ich habe zwar Amazon Prime, aber der Film interessiert mich schon deshalb NULL, weil das Thema SOWAS von ausgelutscht ist. Ich meine, wieviele Filme, Remakes, direct-to-DVD, Fernsehserien mit dem Titel „Krieg der Welten“ gibt es jetzt ? 20, 30 ? Das Ding hab ich schon aus purem Prinzip ignoriert und hätte wahrscheinlich längst vergessen das es diesen Film gibt, hättet Ihr den hier nicht so breitgetreten. Sogar beim Filmposter haben sie sich nix neues einfallen lassen und das uralte Design der Aliens übernommen. Gibt es eigentlich keine Drehbuchautoren mehr, streiken die alle, oder haben die Produzenten in Hollywood so gar keine Eier mehr, das sie sich nicht mal trauen sich einem NEUEN Thema anzunehmen ?

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Ich würde ja mal behaupten, dass Hollywood seit mindestens 20 Jahren keine Ideen mehr hat. Aber junge Drehbuchautoren kommen doch gerade massenweise nach. ChatGPT, DeepSeek, Perplexity, Claude, HyperWrite, iWeaver, NovelCrafter. Die jungen Wilden.

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Eine duchaus provokante Behauptung. Fakt ist Hollywood setzt stark auf Franchises, Sequels, Reboots und MC oder DC Universen, sowie familienfreundlichen Inhalten. Serien wie Marvel Cinematic Universe, DC Extended Universe, sowie große Filmreihen wie „Star Wars“ oder „Fast & Furious“ dominieren die Kinos. Ich finde diese Filme alle schrecklich langweilig und eintönig. Trotz des Fokus auf solche Filme gibt es aber auch innovative Filme in Bereichen wie SciFi, Horror, Animation und Independent Projekten. Aber ich stimme dir irgendwie zu, zumindest teilweise, dass Innovation, Originalität und Kreativität immer seltener werden und viele Filme auf bewährte Konzepte setzen. Das Kino der 70er Jahre war eindeutig besser als das Kino ab 2000. Trotzdem können KI Tools bei der Drehbuchentwicklung sogar hilfsreich sein, da sie ganz andere und neue Möglichkeiten für kreative Prozesse bieten.

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Ich hab gerade kurz gesucht, aber vermutlich übersehe ich die ganzen Wortmeldungen zum ganz vorzüglichen Weapons, der gerade im Kino läuft? Ein relativ frischer Take, der Regisseur liefert nach Barbarian wieder ab. Freue mich sehr, dass die männliche Hauptrolle nicht der momentan omnipräsente Pedro Pascal spielt, sonderm Josh Brolin. :blush:

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Guckste sonst auch hier:

Oder hier:
https://www.ofdb.de/film/391545,968122,Weapons-Die-Stunde-des-Verschwindens/review/

Eines meiner Highlights des Jahres, ohne Frage :ok_hand: :bomb:

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Schau ich Sonntag, Review folgt. Für viele ja der Horrorfilm des Jahres in einem an Horrorfilmen ja nicht gerade sparsamen Jahr. Ich bin gespannt.

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Weil ja alle über Weapons sprechen, habe ich ihn mir auch mal angeschaut. Der Trailer zu dem Film lief ja auch dauernd auf den Nights und den hätte ich mir normalerweise nicht angeschaut. Aber ich dachte mir, wenn Julia Garner dabei ist, kann er ja nicht so schlecht sein. Kann man sich jedenfalls anschauen. Der Hype erscheint mir aber etwas übertrieben, da ich an dem Film nichts besonderes erkennen kann. Er ist ja teilweise auch schon trashig.

Ob der Hype um WEAPONS nun berechtigt ist oder nicht – meiner bescheidenen Meinung nach ist der Film die beste Einstimmung aufs FFF, die man sich derzeit geben kann. Und ich wage mal die steile These, dass im Horrorbereich dieses Jahr weder im FFF-Programm noch sonstwo etwas besseres laufen wird.

WEAPONS
https://www.ofdb.de/film/391545,968498,Weapons-Die-Stunde-des-Verschwindens/review/

Ähnlich erzählt, aber auf einem ganz anderen Niveau befindet sich der neue Film der Macher von CAPTAIN MARVEL. Eigentlich nur 80s-Retro-Freaks und Pedro Pascal-Fans zu empfehlen.

FREAKY TALES
https://www.ofdb.de/film/390782,968499,Freaky-Tales/review/

Die neue Eurospy-Genre-Hommage von Cattet & Forzani ist Kino pur, aber auch ganz schön anstrengend.

REFLECTION IN A DEAD DIAMOND
https://www.ofdb.de/film/388917,968500,Reflection-in-A-Dead-Diamond/review/

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Exakt diese 3 aktuellen Filme interessieren mich sehr, insbesondere „Reflection in a Dead Diamond“, deshalb verweigere ich mich die Reviews zu lesen. Zumindest vorerst.

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Das halte ich wirklich für eine gewagte These. Die wichtigen Festivals (und damit die spannenden Weltpremieren) kommen ja alle erst noch.

Davon unabhängig aber ist WEAPONS klasse. Wenngleich für mich nicht ganz so innovativ, überraschend und überzeugend wie BARBARIAN.

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