Ich bin bisher immer noch auf meine Kosten gekommen, auch wenn es manchmal vorher nicht so aussieht.
Ich möchte Chainz aber widersprechen: ich möchte nicht mehr Dramen oder Thriller auf dem Fantasy Filmfest sehen, auch wenn diese gut unterhalten. Da seh ich mir lieber B-Movies aus dem Bereich Horror und SF an. Denn das sind meiner Meinung nach eher die Filme, die zum FFF passen.
Mir gefallen auch die Horror-Parodien und Komödien. (Wie halt auch einen OSS 117 oder Cash)
Schade finde ich auch, dass die Asiaten offenbar auf dem Rückzug sind. Was mir bei den Franzosen allerdings egal ist.
Vor einigen Jahren wurde rumgemeckert, dass es zu splattrig wird, letzens waren es zu viele Zombie- und Found-Footage-Wackel-Kamera-Filme, nun zu viele Klappstuhlfilme. Ich denk mal, es allen recht zu machen ist einfach nicht möglich. Und man muss als Veranstalter halt auch nehmen, was man kriegen kann - so erhielt ich mal auf meine Frage, ob man nicht mehr Vampirfilme zeigen kann, etwas genervt die Antwort: dann dreh halt einen selber. Wenn Vampire grad nicht in sind, gibt’s halt auch keine entsprechenden Filme. Wenn Zombies gerade nicht tot zu kriegen sind, dann gibt’s halt mehr Zombie-Filme.
Ein paar wenige möchten Retrospektiven, aber dann wird das Kino nicht voll und es rentiert sich für die Veranstalter nicht. Was ich persönlich schade finde. War schon ein Erlebnis, Christopher Lee mal auf der großen Leinwand als Dracula zu sehen. Oder mal einen kleinen Eindruck von Cronenbergs Werk zu bekommen.
Und, auch wenn ich mich wiederhole, viele von uns sind ja schon 10 oder mehr Jahre dabei, da ist es schwierig, noch was neues zu entdecken, weil “hat man schon gesehen”, “nichts neues”, “typische Klischees”. Bei jahrelangen Fans fallen dann halt Filme wie “Don’t be afraid of the dark” durch, weil es für uns eben eher durchschnittlicher Horror ist, falls man aber neues Publikum anlocken will, dann dürfte so ein Film gerade richtig sein, da er ja auch mehr oder weniger bekannte Namen hat und eher dem mainstream-Geschmack entspricht.
Kommt halt auch darauf an, wohin die rosebuddies wollen, ob sie sich von einem eher kleineren, unbekannten Genrefestival weiter entwickeln wollen zu einem größeren, bekannteren Festival, das breiter gefächert ist und somit ein größeres Publikum anspricht. (Wogegen allerdings die mangelnde Werbung spricht).
Ich denke, dass sich nicht nur das Festival ändert, sondern auch die Festivalgänger. (Man ist ja schließlich nicht ewig 20, oder ?)
[ Diese Nachricht wurde bearbeitet von: Michaela am 24.08.2013 19:33 ]