Letzter Film, den ich gesehen habe

Damals 2019 hat der Youtubekanal Filmfabrik unter dem griffigen Titel FF@FFF einige verschiedene Filme vom Fantasy Filmfest vorgestellt. Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass ich vom Fantasy Filmfest erfahren habe. Jedenfalls habe ich damals von den vorgestellten Filmen 1-2 Filme auf meine Watchlist gesetzt, ohne zu wissen wie schwer es sein wird an diese Filme ranzukommen.

Aber was lange währt, wird gut und ich habe es endlich geschafft Diner von Mika Ninagawa zu sehen.
Und was für ein toll aussehender Film. Hier konnten sich Kostümbildner und Setdekorateure austoben und es sieht fantastisch aus. Wenn OST, Cinematografie derartig überzeugen (und manchmal überfordern), bin ich auch gern bereit bei der Handlung Abstriche zu machen. Auf jeden Fall richtig gute Unterhaltung, die auf der Kinoleinwand und mit dem richtigen Publikum sogar noch ein bisschen besser gewesen wäre.

Für mich eine 8/10 auf dem FFF hätt ich wahrscheinlich auch die 9 gegeben.

Nur schade, dass es so schwer ist an diese Filme ranzukommen. Gerade im Steaming ist der Aufwand kleine Filme bereitzustellen doch überschaubar. Aber wahrscheinlich scheitert es dann oft an den Lizenzen.

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Darf man fragen, wo bzw. wie Du jetzt fündig geworden bist?
Würde DINER zu gerne nochmal sehen, war ja ein extrem buntes Knall-Bonbon.

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Den würd ich auch gerne haben :smiling_face_with_three_hearts:

Vor kurzem, als es die 99-Cent-Aktion bei Amazon wieder kam, habe ich mir ein bisschen was angesehen.

The Lost Talisman hat mich positiv überrascht. Ich dachte anfangs, es wäre eine Art Abenteuerfilm. Sehe mir halt wirklich selten mal einen Trailer an. Es ist aber eher ein Okkult-Thriller. Schon unterhaltsam.

River, wie Beyond the Infinite Two Minutes. Beide Filme nehmen sich nicht viel.

Dann gab es noch das Prequel zu Tribute von Panem, ja mei.

Und dann, ohne 99-Cent-Aktion, habe ich mir noch Plane angesehen. Der Film war schon unterhaltsam, aber mega-unrealistisch[citation needed], es sei denn ein Pilot belehrt mich eines besseren.

Und dann noch Thanksgiving auf Netflix. Anfangs habe ich mich gefragt, ob der Film eine Satire á la Scary Movie ist. War aber doch schon unterhaltsam.

Nachdem absehbar war, dass der Film hier demnächst nicht veröffentlicht wird, habe ich mir dann die japanische Blu-Ray bestellt. Dann noch mit englischen Untertitel aus dem Internet versehen und es ist fast das Fatasy Filmfest-Feeling im OmeU :slight_smile:

Wer Kinder hat, wird ihn sowieso sehen. Wer keine Kinder hat, sollte ihn aber auch sehen. Für mich einer der besten Filme des Jahres (ja, noch vor FURIOSA, POOR THINGS und CIVIL WAR).

INSIDE OUT 2
https://www.ofdb.de/film/380092,933166,Alles-steht-Kopf-2/review/

Den werde ich mir nicht ansehen, waren total deprimiert aus dem Kino gekommen, mein Kind und ich. :grin:

Warum DAS denn? Du meinst nach dem ersten Teil?

Ja. Mein Kind war den Emotionen nicht gewachsen. Und dann stirbt da auch noch einer (oder hab ich das falsch in Erinnerung?). Die Ausgangssituation in dem Film war unserer damals ähnlich, kam wohl bisschen was zusammen.

Abgesehen davon, find ich die Animation nicht so ansprechend.

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Oh ok, das kann ich nachvollziehen. Das ist dann einfach eine persönliche Sache. Ging uns ähnlich beim dritten GUARDIANS OF THE GALAXY, da wurde unser Kater kurz vorher überfahren und die Tierquälerei und die Tode im Film waren wirklich schwer zu ertragen. Nichtsdestotrotz ein guter Film.

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Bei Temperaturen, bei denen das Gehirn ohnehin keine Mehrleistung bringen möchte, kann man sich auch mal so ein Double Feature geben. Immerhin ist der zweite Teil von Ben KILL LIST Wheatley inszeniert, was hier aber gerade mal so gar keinen Unterschied macht. Dafür war der erste dann doch unterhaltsamer als erwartet.

THE MEG
https://www.ofdb.de/film/304812,934933,Meg/review/

MEG 2 – THE TRENCH
https://www.ofdb.de/film/369358,934932,Meg-2-Die-Tiefe/review/

Für Fans der gehypten Serie THE BEAR empfehle ich einen ungewöhnlichen, weniger bekannten Küchen-Thriller, der in nur einer Einstellung gedreht wurde:

BOILING POINT
https://www.ofdb.de/film/355274,933846,Yes-Chef/review/

Und schließlich noch ein interessantes Giallo-Double Feature: Für Freunde des obskuren Films ist DEATH LAID AN EGG eine echte Offenbarung, starbesetzt, poppig und kapitalismuskritisch im Gewand eines Giallos, in einer hervorragenden UK-Bluray-Edition erschienen. Die erneute (inzwischen dritte) Sichtung von Argentos Klassiker war dagegen ernüchternd. Ich bevorzuge hier inzwischen tatsächlich die gekürzte Fassung, man verklärt ja rückblickend mal ganz gerne.

DEATH LAID AN EGG
https://www.ofdb.de/film/30167,926592,Die-Falle/review/

PROFONDO ROSSO
https://www.ofdb.de/film/424,926701,Rosso-Die-Farbe-des-Todes/review/

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Der Genre-Fan kennt die Filme von Night Shyamalan. Sie folgen im Prinzip immer der gleichen Regel, nach der zunächst ein sehr dichtes Mystery-Gebilde konstruiert und gegen Ende der Geschichten zumeist per unerwartetem Twist wieder eingerissen wird. Man geht meist mit dieser Erwartungshaltung in seine Filme und wird als Fan eigentlich nur selten enttäuscht. Nicht so bei „Trap“. Hier setzt Shyamalan den „Twist“ erstmals an den ANFANG des Films. Ob das eine so gute Idee war ? Ich finde nein.

Alles an dem Film nervt. Vor allem die grausige Teenie-Musik, mit der wir über sehr weite Strecken des Films gnadenlos gefoltert werden und die so GAR NICHT meinen musikalischen Geschmack trifft. Nerven tut auch, das die eigentlich coole Idee einer Konzerthalle als Hauptschauplatz des Thrillers zwar Ideenreich genutzt wird, die Bühnenshow samt zahlreicher Musik- und Showeinlagen aber maßlos überstrapaziert wurde, selbst unter dem Aspekt, das Sängerin und Teen-Idol „Lady Raven“ (gespielt, welch Überraschung, von Saleka Shyamalan) im letzten (und am wenigsten interessanten) Drittel des Films noch über Gebühr in den Mittelpunkt der Geschichte gesteckt wird.

Nerven tut auch die dauerquengelige Tochter. Und noch nie hat man während eines Popkonzertes SO viele Menschen von ihren Plätzen aufstehen und fortlaufen sehen, was der Glaubwürdigkeit von „Trap“ nicht gerade gut tut.

Im Prinzip ist die Geschichte eine Art „Catch me if you can!“, was zu Anfang noch seine Reize hat, aber leider viel zu schnell langweilig wird. Weil es einfach keine Katze mehr gibt, die man aus dem Sack lassen könnte. Sowas mag 1978 bei „Columbo“ noch Spaß gemacht haben, nicht aber in einem Film von Shyamalan.

Das perfide an „Trap“ ist, das man eigentlich während des ganzen Films hofft, es möge doch noch dieser eine fiese Twist oder diese unverhoffte, herbeigesehnte Überraschung kommen. Es kommt aber nichts. So wird „Trap“ zu einer Art juckenden Stelle am Rücken des Kinobesuchers, die man 2 Stunden lang vergeblich versucht zu kratzen.

Ich wollte den Film wirklich mögen, nur leider ist mir das diesmal nicht gelungen. Ich hoffe sehr das Shyamalan in Zukunft dann wieder Mystery-Thriller machen wird, und keinen weiteren (schlechten) Musikfilm für Saleka Shyamalan.

Ich sehe einige Dinge anders als du (u.a. mochte ich die Tochter und fand auch, dass die Regisseur-Tochter einen passablen Job gemacht hat, auch wenn sie nur aus Augen besteht, Alita lässt grüßen). Allerdings halte ich das Script für eines der schlechtesten in einem Kinofilm mit breitem Release, das mir in den letzten Jahren untergekommen ist. So viel „Augen zudrücken“ war für mich selten nötig, um der Handlung zu folgen.

Das hatte ich ganz vergessen zu schreiben, stimmt. Sind einfach zu viele „Zufälle“, „Glücksfälle“, etc. Einigen wir uns darauf das es einfach kein guter Film ist.

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Dogs Don’t Wear Pants (2019)

Zweitsichtung. Das Werk von J-P Valkeapää gefällt mir immer besser. Ein wahres Meisterwerk.

Schrieb dazu mal ein paar kurze Zeilen nieder:

„Ein faszinierendes BDSM Erotikdrama aus Finnland von J-P Valkeapää, der auch am Drehbuch beteiligt war. Mir hat das Werk sehr gut gefallen, obwohl ich mir innerlich noch mehr Tiefe in der Beziehung zwischen Juha (Pekka Strang) und Mona (Krista Kosonen) gewünscht hätte. Legt man aber den Fokus auf Juha allein funktioniert das Werk erstaunlich gut. Diverse BDSM Praktiken werden im Film zwar gezeigt, der sexuelle Aspekt steht aber nicht im Vordergrund. Viel mehr geht es um Verlust und Verlustbewältigung. Juha, Herzchirurg und Protagonist des Films, verfällt nach dem fast tödlich für ihn endenden Versuch seine Frau aus den Tiefen eines Sees zu retten, in eine Depression. Durch Zufall gerät er an eine Domina namens Mona, die ihn in einigen Sessions stranguliert bzw. ihn über BDSM Praktiken in einen Zustand der Bewusstlosigkeit versetzt. Für Juha werden diese Praktiken unter Mona zu einer Obsession, er erfährt durch die herbeigeführten Nahtoderfahrungen intensive Rückblenden bzw. Kontakt zu seiner ertrunkenen Frau. Juha kann davon nicht genug bekommen. Mona verliebt sich in ihn und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es ist auch eine Reise zur Selbstfindung, wenn man das wirklich klasse Ende des Films betrachtet. „Dogs Don’t Wear Pants“ enthält kaum Dialoge, die sind eher recht karg gehalten, treffen aber insgesamt auf den Punkt. Der visuelle Stil ist duchaus beeindruckend. Oftmals sagen Bilder viel mehr als Worte. Absolut stark sind die schauspielerischen Leistungen von Pekka Strang und Krista Kosonen, das Duett ist einfach großartig, ohne deren bemerkenswerte Darbietung würde die Geschichte seltsam anmuten, wahrscheinlich zur Lächerlichkeit verkommen und einfach auseinanderfallen. Ihre Performance ist wahrlich eine Augenweide. Ein wirklich mutiges Werk von J-P Valkeapää mit zwei äußerst talentierten Schauspielern. Empfehle den finnischen O-Ton, die deutsche Synchronisation ist eine totale Katastrophe und vernichtet das Werk komplett. Ich wurde jedenfalls prächtig unterhalten. Vergebe mal mit Tendenz nach oben 9-10/10.“

Erhöhe meine Bewertung auf 10/10.

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Der liegt bei mir schon seit einiger Zeit auf dem Watchlist Stapel der Scham herum. Das Indeed Mediabook wurde seinerzeit ja zu Schleuderpreisen unter 5 Euro verhökert und beinhaltet sogar einen Audiokommentar des Regisseurs. Werde ich mir dann wohl nach Deiner 10/10 Punktebewertung jetzt im FFF24 Rausch dann wohl doch endlich mal anschauen müssen mit dem AK, zum Mittagsslot :grin:

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Endlich ein Film weniger vom Stapel der Schande, dank alex_wintermute und es war definitiv keine Schande ihn endlich gesichtet zu haben. Es steckt in der Tat viel drin in diesem kleinen finnischen Melodrama und Festival Liebling von 2019, der keinesfalls als Skandalfilm zu bezeichnen ist, sondern eher als große Indie Überraschung mit kleinem Budget, das man ihm aber nicht ansieht. Fantasy, Mystery, Drama, Traurigkeit, Tragik, Dunkelheit, Verzweiflung, Asphyxiation, Hoffnung, Humor, Liebe, Schmerz. Wer sich schon mal mit BDSM auseinandergesetzt hat oder es vielleicht sogar live und real er- oder gelebt hat, dürfte dem Film vermutlich noch viel mehr abgewinnen und ihn wahrscheinlich sogar noch tiefer spüren als der „Stino“. Die beiden Protagonisten harmonieren in Ihrem emotionalen Zusammenspiel wirklich ganz hervorragend, haben eine warme ambivalente Dynamik und sind beide wahrlich tief in Ihre Rollen abgetaucht. Die Kamera nimmt den Zuschauer immer ganz nah und dicht in ästhetisch, stylischen Großaufnahmen mit in die Geschehnisse hinein. Das Farbenspiel bleibt dabei in den Grundfarben Rot-Grün-Blau fest definiert. Visuell angelehnt dürfte der Film wohl in den 60/70er Jahren sein, mit seinen „out of focus“ Effekten und den „dirty glasses“. Trotz all der Dramatik, dem Schmerz und der Atemnot, gibt es zum Glück noch genug Luft für „Romantic Feelings“ und lakonische Schmunzeleien. Fürs Erste würde ich hier stabile, nach oben offene, 7von10 Strangulierungen vergeben.

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Den Film hab ich auch schon seit Erscheinen auf meiner Must-See-Watch-Liste.
Könnte sogar Teil meiner „Die besten Filme aller Zeiten“- Sammlung werden.

Sehr schade, dass „Dogs don’t wear pants“ nicht auf dem FFF lief :frowning:

Die beiden letzten Beiträge zu meiner Sammlung waren übrigens:

Lion- Der lange Weg nach Hause (2016) mit Dev Patel und
Capernaum- Stadt der Hoffnung (2018)

Beides unfassbar berührende Filme, in denen das Schicksal von Kindern in Indien bzw. dem Libanon geht!!!

Weiss schon oft anhand von Inhaltsangabe und Trailer, ob ein Film in meine Sammlung wandert. Bisher sind es unter 200 Filme.

Gerade gesehen:
Die letzte Stunde von den reitenden Leichen, Blind Dead, unfreiwillig komisch aber diese Skelett Zombies auf den Pferden haben schon was.

Hereditary, oh Gott, gar nicht meins, Familiendrama, Mystery Grusel und alles extra langsam und verkopft. Dazu dann dieses deppernde Ende.

Vermines, diesmal auf deutsch, modern und gut.

Halloween II, der alte aus den 80ern. Auch ziemlich langweilig, halt schlecht gealtert.

Kino war brechend voll. Mein alter Trailer lief, hab zwei Kalender verlost und bekam Hoodies mit, zum bei mir verlosen.

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Officer Black Belt

Jason Kim mag es einfach, wenn Leute verdroschen werden, und Protagonisten, die moralisch richtig handeln. Waren es noch Polizeianwärter in Midnight Runners, Boxer in Divine Fury und Bloodhounds, wenn ich mich nicht irre, ist es nun ein Kampfsportler, der den schwarzen Gürtel in Taekwondo, Hapkido, Judo und, ich glaube Kendo, hat. Er macht nur Dinge, die im Spaß machen und gewinnt immer. Deshalb macht er viel Sport und spielt Videospiele mit seinen Freunden. Aber eines nachts hilft er einem Polizisten und kommt so zur Polizei. Anfangs fragt er sich, ob ihm die Arbeit Spaß machen würde, doch dann merkt er, dass es wichtig ist, den Leuten zu helfen.

Wann finden Jason Kim und Ma Dong-seok zusammen? Viel Action, es werden viele Schläge und Tritte ausgeteilt.