Veronica Mars - 7,5/10
Definitiv nur was für die Fans der Serie, aber diese kommen sicherlich auf ihre Kosten.
Veronica Mars - 7,5/10
Definitiv nur was für die Fans der Serie, aber diese kommen sicherlich auf ihre Kosten.
Kann ich bestätigen, würde ihm 8/10 geben.
Gestern “Running Dead - Dead Season” und “Motel Hell - Hotel zur Hölle” gesehen.
Der erste ist in Deutschland nur cut erhältlich, war die UK DVD mit deutschem Ton. Etwas günstig gedreht aber tolle Einstellungen, teilweise richtig Drama und am Ende schnelle Action. Die Freigabeverweigerung ist aber nicht wirklich nachvollziehbar. 4/5
Motel Hell hätte ich wohl vor 10 Jahren noch gut gefunden, heutzutage ist man nun mal was anderes gewohnt. Ist eher eine seichte Komödie, teilweise fühlt sich der nicht mal wie Horror an. Die Idee mit dem Garten ist ganz nett, ein modernes Remake könnte da Abhilfe schaffen. Heute regen wir uns über die doofen Charaktere auf aber damals ging wohl jedes komische Verhalten durch. Wurde ja gerade vom Index gestrichen, heute ein klarer 16er. 3/5
Dom Hemingway - 7,5/10
Kan mir gut vorstellen, dass der ilm unter den FFF-Fans ganz gut ankommt (obwohl keine Horror- oder Fantasy-Elemente enthalten sind). Spaßiger Flm, der leider etwas zu uneben ist (ab der Hälfte hat man das Gefühl, ein anderer Film hätte angefangen). Jude Law in der Titelrolle ist eine Wucht, so gut war er selten. Die Rolle ist stark mit der von James McAvoy in Drecksau vergleichbar. Der Film beginnt mit Jude Laws langer Lobpreisung von seinem Schwanz
Bonus für “Game of Thrones”-Fans: Emilia Clarke (Daenerys) spielt mit.
The Invisible Woman - 6/10
Ralph Fiennes spielt Charles Dickens in seiner Regiearbeit. Technisch makellos umgesetzt und von Fiennes, aber insbesondere von Felicity Jones toll gespielt. Hat einige sehr gelungene Moment, ist aber zu großen Teilen in der Rubrik “gepflegte Langeweile” einzuordnen.
Vorgestern sah ich The Man from London (Ungarn), 140 Min. im B-Movie. Von dem mir bis dato völlig unbekanntem Regisseur Bela Tarr. Auch wenn ich nicht in der perfekten Stimmung für diesen Film war; ziemlich bemerkenswerte Regie. Seehr lange Einstellungen vermitteln ein Gefühl, als würde die Zeit wie eine zähe Flüssigkeit dahinfließen. Die Schauspieler sprechen ebenso gedehnt langsam. Es scheint nicht viel zu passieren in diesem Noir artigem Ausnahmewerk, - ein Mann, dessen Leben leer und einsam ist, wird Zeuge eines Mordes - das zudem noch die perfekte musikalische Begleitung hat, die den langsamen, sich monoton wiederholenden Rhythmus des Films noch unterstreicht, unter anderem mit Akkordeon. Mir ist gerade erst richtig bewusst geworden, das es ja ein schwarz - weiß Film war. In dem übrigens auch Tilda Swinton die (überzeugende) kleine Rolle der Ehefrau der Hauptfigur spielt. Ich bin noch nicht sicher, wie sehr mir diese Art des Filmemachens zusagt, aber Bela Tarr ist ein Regisseur von dem ich irgendwann noch einen weiteren Film sehen möchte. In meinen Augen ein Geheimtipp.
Gestern sah ich Phantom of the Paradise von Brian de Palma im Metropolis. Was für ein schräger, extrem unterhaltsamer Film. Creepy Pop Spektakel, das in der Glitterrockszene spielt. Musical artig zwischen Rocky Horror Picture Show, dem Humor eines frühen Woody Allen und Elementen die an Terry Gilliam’s Brasil Zeit erinnern angesiedelt, ist Phantom of the Paradise , der durch seinen starken Erzählfluss und seine interessante Kameraführung überzeugt, sehr zu empfehlen.
Divergent - Die Bestimmung - 6/10
Der Film lässt einen The Hunger Games direkt noch mehr schätzen als zuvor, wenn man sieht, wie gelungen die Dystopie in jener Young-Adult-Verfilmung dargestellt wurde, veglichen zum Film von Neil Burger. Im Falle von Divergent habe ich die Vorlage nicht gelesen, weiß also nicht, ob die Probleme bereits darin begründert sind oder nur im Film. Jedenfalls konnte mir der Fil die dargestellte Dystiopie in keienr Sekunde glaubhaft “verkaufen”. Gemeinsam haben Divergent und The Hunger Games, dass der beste Aspekt der beiden Filme deren Hauptdarstellerinnen sind. Shailene Woodley ist große Klasse und auch Kate Winslet macht als kalte Bitch eien gute Figur. Doch insgesamt ist der Film nur mäßig. Hätte aber auch schlimmer sein können. Zu Beginn fand ich den geradeheraus lächerlich, doch er wurde stets besser, sodass am Ende etwas knapp Passables herauskam. Ein Kinobesuch lohnt sich aber trotzdem nicht wirklich.
Die Schöne und das Biest (2014) - 7,5-8/10
Christophe Gans ist nach acht Jahren Abwesenheit wieder da und brignt ein wahrhaftig wunderschönes Märchen auf die Leinwand. Nicht ohne Makel, aber dennoch rundherum sehr gelungen. Vor allem kann der Film auf visueller Ebene mit den Hollywood-Märchenblockbustern absolut mithalten, sei es Oz: The Great and Powerful oder Alice in Wonderland. Oscarnominierungen für Kostüme und Ausstattung wären mehr als verdient für den Film! Eine absolute Augenweide. Deprimierend ist zu wissen, dass Deutschland von sich aus nie einen solchen Film machen würde. Frankreich führt uns mal wieder vor.
Beziehungsweise New York (a.k.a. L’Auberge Espagnole 3) - 7,5/10
Angenehmes Widersehen mit alten Bekannten- nicht so gut wie der erste Film, aber etwas besser als der zweite. Amüsant, toll gespielt und mit einigen interessanten, wenn auch redundanten Einsichten. Brignt die Reihe zu einem guten Abschluss (oder doch noch keinem Abschluss?)
Noah - 7,5-8/10
Also der war deutlich besser als ich erwartet habe. Aronofsky blieb sich treu und hat sein Ding durchgezogen. Man merkt, dass es sein Film und kein Studio-Kompromiss ist. Interessant ist, dass die Trailer v.a. Bilder aus etwa 15 Minuten des Films zeigen und gewaltige Brocken komplett auslassen (vllt Marketing-technisch auch gut so). Rzussell Crowe, Jennifer Connelly und Emma Watson spielen toll. Bei weitem nicht alles von dem, was Aronofsky da umsetzen will, funktioniert (insbesondere in der ersten Hälfte…kann aber nichts sagen, ohne zu viel zu verraten), aber insgesamt ein sehr ansehnlicher und durchaus interessanter Film, der sich in der letzten Stunde zu einer Charakterstudie eines Besessenen wandelt. Typisch Aronofsky eben.
20 Feet from Stardom - 7/10
Kein schlechter Film, dass er aber den Doku-Oscar anstelle von The Act of Killing erhielt ist zugleich nachvollziehbar und schade. Erzählt eine wichtige Geschichte, hat aber nicht genug Material für seine 90 Minuten Laufzeit und wiederholt sich immer mehr gegen Ende.
Stereo - 8/10
Ein deutscher Regisseur sieht A History of Violence und macht es nach - überraschend erfolgreich. Wer hätte sich je Jürgen Vogel in einer Actionrolle vorgestellt?! Und er macht es gut!
Sabotage - 7/10
Ich war der einzige bei meinem Screening, der den Film mochte und auch ich gebe zu,d ass er einige gewaltige Probleme hat, aber ich fand ich sehr solide. Ein böser. nihilistischer Film mit Arnies unsympathischstem Charakter seit dem ersten Terminator. An der Gewaltschraube wird hier bis zum Anschlag gedreht und ich bewundere den Mut des Films, (bewusst) nur unsympathische Charaktere zu haben. Das Tempo des Films ist leider zu uneben.
Ride Along - 4,5/10
Habe dreimal gelacht. Lief leider in der DF, vllt hätte ich in der OV noch 1-2 mal mehr gelacht. Immerhin nicht langweilig.
Words and Pictures - 3,5/10
Clive Owen und Juliette Binoche sind zwar gut in dem Film, aber insgesamt war es absolut belangloser Quatsch mit blasierten Charakteren und mit einer mindestens 20 Minuten zu langen Laufzeit. Mies.
Meine teuflischen Nachbarn (The 'Burbs)
Tom Hanks, 1989, Komödie von Joe Dante… das wird vielleicht ein ganz netter Nostalgietrip, habe ich mir gedacht. Tatsächlich war der Film dann aber sogar mehr als das, er ist auch aus heutiger Sicht noch ein echtes Gute-Laune-Paket.
Eine gelungene Satire auf das Zusammenleben in der spießigen Vorstadt. Neu hinzugezogene Nachbarn werden zuerst argwöhnlich beäugt, dann ausspioniert, und wie sich die Paranoia ausbreitet macht richtig Spaß mitanzusehen. Dabei sind die Charaktere zwar ziemlich überzeichnet, aber allesamt sympathisch. Joe Dante hat außerdem wie schon bei Gremlins ein paar Horrorelemente mit verbaut, so dass sogar Spannung aufkommt.
Ich bin ja der Meinung, dass in den 80ern bis maximal 1995 eine Menge genialer Filmkomödien in Hollywood entstanden sind, und dass es davor und danach nur wenig vom Stil her vergleichbares gab. Vor allem mit Fantasy- und Horrorelementen. Das mag aber auch nur nostalgische Verklärung sein, weil ich mit diesen Filmen aufgewachsen bin.
8/10
Zulu - 8/10
Abschlussfilm der letzten Filmfestspiele von Cannes - eien große positive Überraschung. Orlando Bloom ist zum ersten Mal in seiner Karriere richtig gut! (ja das geht und Forest Whitaker istsowieso toll. Der Film fängt wie jeder normale Polizei-Ermittlungsfilm an und dann gibt es plötzlich nach 30 Minuten eine solch unerwartete Explosion der Gewalt, dass man dem Film danach nur noch gebannt folgen kann.Lediglich mit dem Ende hatte ich einige Probleme.
Zählt “Monster High - Scaris, Stadt der Mode” auch ? Ich liebe diese Monster High Filme, auch wenn es Monsterfilme für Kinder sind. Putzig: Clawdeen Wolf (eine Werwolf-Dame), Ghoulia, Frankie Stein, Draculaura, Spectra, … um nur ein paar der Monsternamen zu nennen.
Wir sehen uns zur Zeit auch gern Filme noir an, wenn jemand Tipps dazu hat, immer her damit. Hab die Film Noir Box bei amazon erstanden und angesehen bisher:
The Killers - basierend auf einer Kurzgeschichte von Hemingway. Fand ich ganz okay. Konnte mich nur nicht entscheiden, ob Burt Lancasters Schauspiel overacting oder einfach nur schlecht war. Scheint allerdings auch sein erster Film gewesen zu sein. Tja, wurde mit zunehmenden Alter immer besser.
The Blue Dahlia - war etwas unausgewogen, teilweise unlogisch. Und mit dem damaligen Dream Team Alan Ladd und Veronika Lake (was für eine Frau, was für ein Name - kein Wunder, dass sie spätere Filmfiguren, wie Jessica Rabbit oder Kim Basingers Rolle in L.A. Confidential beeinflusst hat, ein Name, wie aus einem Mike Hammer Roman).
Dann zuletzt Double Indemnity - introducing Alan Ladd. Diesen Film fand ich ziemlich gut und spannend, in einer kleineren Rolle Edward G. Robinson, von dem ich schon viel gehört habe, und mich nun zum ersten Mal überzeugen konnte, dass er es einfach drauf hat. Der Film hätte auch von Hitchcock sein können, ist aber von Billy Wilder, der ja eher durch seine Komödien bekannt ist (Some like it hot, Irma la Douce).
Und morgen dann Snowpiercer
Hab noch einen film noir vergessen: This gun for hire, wieder mit Alan Ladd und Veronica Lake - der war mir aber etwas zu konstruiert.
Drei schöne Film Noirs hast Du da gesehen. Wobei mir das Remake von The Killers besser gefällt, das ist von Don Siegel und mit Lee Marvin, Angie Dickinson und Ronald Reagan (in seiner vermutlich besten Rolle). Unbedingt anschauen solltest Du Dir auch The Maltese Falcon und The Big Sleep, beide mit Humphrey Bogart.Und Touch of Evil mit Charlton Heston, Marlene Dietrich und einem unglaublich guten Orson Welles. Zum Thema Film Noir gibt es viel zu entdecken!
The Raven - 6/10
John Cusack spielt Edgar Allan Poe in diesem spekulativen und kaum auf den wahren Begebenheiten beruhenden Serienkiller-Streifen. Nette visuelle Atmpshäre und Cusack macht seine Arbeit gut, aber Spannung kommt nicht auf und das Drehbuch hat mehr Löcher als Schweizer Käse. Besonders beum Finale stört das schon etwas.
Snowpiercer:
Fand ich ganz interessant, hat definitiv eine koreanische Note.
Thor - the Dark Kingdom
Naja, Natalie Portman sieht aus wie Kate Middleton und nervt. Wobei ihre Sprüche noch die besten und auch realistischsten waren. Die besten Szenen waren die, in denen Tom Hiddleston als Loki auftrat. Leider hatte er zu wenige Auftritte. Der Rest war jetzt so ganz passabel. Ich war sehr überrascht, als ich feststellte, dass Chris Evans “Captain America” ist. Ich fand ihn nämlich in Snowpiercer nicht mal schlecht. Überrascht war ich, festzustellen, dass es sich hierbei um ein und denselben Schauspieler handelt.
The LEGO Movie - 8/10
Hätte mir einer vor einem Jahr gesagt, dass der LEGO-Film was taugen würde, hätte ich nur den Kopf geschüttelt, aber verdammt, wenn das nicht einer der lustigsten Filme der letzten Zeit war und mehr oder weniger die perfekte Umsetzung von dem, was man unter einem LEGO-Film sich vorstellen könnte. Spielt sehr gekonnt mit Meta-Ebenen und hat so viele verdammt gute Gags und “Gastauftritte”. Die visuelle Überreizung und die Gag-Dichte sind so groß, dass der Film allerdings nach eienr Stunde gehörig ermüdet…und dann gibt’s aber noch 'nen tollen Twist gegen Ende.
Wenn möglich, unbedingt im Original anschauen, allein schon wegen des geilen/schrecklichen Ohrwurm-Songs “Everything is AWESOME!!!”
Ist ja lustig, ich fand nämlich den Trailer zu The LEGO Movie mehr als abtörnend und würde ihn anhand des Trailers nicht sehen wollen.
Ich habe bewusst keine Trailer dazu gesehen, aber der Film ist verdammt gut.
RottenTomatoes hat da schon Recht
Fand den Trailer auch megaübel. Definitiv nix für mich.
Statt dem Trailer sollte man sich den Abspann ansehen, der ist absolut genial gemacht!
Danach habe ich jedenfalls beschlossen, dass ich den Film sehen muss:
http://www.artofthetitle.com/title/the-lego-movie/
(“Art of the Title” ist übrigens eine sehr empfehlenswerte Seite, falls ihr sie nicht schon kennt)
Und der nächste Film Noir:
The Big Steal
mit einem gut aufgelegten Robert Mitchum - der Film musste seine Zwangspause im Gefängnis berücksichtigen, 43 Tage wegen Marijuana-Besitz - und einer Jane Greer, die sich wohltuend von dem Blondinen-Typ Veronika Lake, abhebt, eine schon ziemlich emanzipierte Dame. Die Geschichte des Films ist jetzt nicht so spannend, eher das Agieren der einzelnen Charaktere, wobei ich die Dialoge ziemlich witzig fand. Interessant auch die Colorisierung des Films und die durchweg positive Darstellung der Mexikaner, die “Americanos” kommen ja eher unsympathisch rüber.