und noch einer. ![]()
Bin gespannt, ob sich vielleicht auch jemand findet, der die Daumen für Mickey 17 hoch hält?
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Bin gespannt, ob sich vielleicht auch jemand findet, der die Daumen für Mickey 17 hoch hält?
Quelle (and explanations): Reddit
Keine Ahnung, ob das für irgendeine:n Andere:n der hier Mitlesenden / -postenden überhaupt noch unter „Genrefilme“ fällt, oder nicht (ist mir, ehrlich geschrieben, aber auch egal
), aber „Lilo & Stitch“ war damals anno 2002 der letzte „traditionell“ animierte Walt Disney-Film, den ich mir ansah… und für eine Realfilm-Adaption sieht das hier doch schon ganz ordentlich aus (außerdem ist Chaos-Alien Stitch einfach eine unschlagbare Mischung aus Katastrophen-Krawallmacher und schnuffig-fluffigem Kuschelviech)… Ich glaub’, den geb’ ich mir.
Schon lange nicht mehr zum Reviewschreiben gekommen, daher hier einiges auf einmal:
MICKEY 17
Da man nur enttäuscht werden kann, wenn man Erwartungen hat, kann man in diesem Fall dem gutgelaunten Trailer des Films mehr Schuld geben als seinem Regisseur.
https://www.ofdb.de/film/387908,956292,Mickey-17/review/
DAS LICHT
Tom Tykwers neuer Film ist ebenso ein Genrefilm wie EMILIA PEREZ – und leider auch fast so schlimm. Und das schreibt ein großer Tom Tykwer-Fan.
https://www.ofdb.de/film/377633,956294,Das-Licht/review/
NIGHTBITCH
Erinnert sich noch jemand an Marianna Palkas Film BITCH vom FFF 2017? Die Regisseurin von NIGHTBITCH offensichtlich nicht.
https://www.ofdb.de/film/382608,956284,Nightbitch/review/
NEVER LET GO
Alexandra Aja durfte man ja viel zutrauen, aber das überrascht doch: Er hat einen sterbenslangweiligen Film gedreht.
https://www.ofdb.de/film/381024,956288,Never-Let-Go-Lass-niemals-los/review/
LOWLIFES
Was dieser Film mit ROBIN HOOD, DEEP IMPACT und VOLCANO gemeinsam hat? Wer GET AWAY gesehen hat, weiß Bescheid.
https://www.ofdb.de/film/380542,956290,Lowlifes/review/
BROKEN RAGE
Der neue Beat Takeshi läuft außer Konkurrenz bei amazon prime.
https://www.ofdb.de/film/382486,956287,Broken-Rage/review/
Also mir hat er sehr gut gefallen. Sehr atmosphärischer Mystery-Grusel mit tollen Bildern und einem starken music score. Einige Szenen gingen echt unter die Haut, wenn auch mehr psychisch als physisch, für Aja vielleicht untypisch. Man muss sich auf die nahezu poetische Erzählweise halt einlassen, durch die allerdings die rar gesetzten „jump scares“ umso heftiger wirken. Die Geschichte wirkt zugegebenermaßen wie ein script von Shyamalan und in Teilen nicht sehr originell. Die Umsetzung allerdings ist wirklich gelungen, nicht nur wegen Halle Berry.
Hm, ich weiss ja nicht…aber kann es sein, dass du Bongs bislang besten Film gar nicht gesehen oder einfach bewusst unterschlagen hast?
MEMORIES OF MURDER iss schon ein veritables Meisterwerk, hat sich mir aber auch erst bei der zweiten Sichtung so richtig erschlossen…
Ist eigentlich sogar einer der besten koreanischen Filme überhaupt…
Da gebe ich Dir Recht, den habe ich in dem Fall nicht mit eingerechnet, da mein Fokus eher auf den Filmen der letzten 20 Jahre lag, in denen er zunehmend Genres mischte. MEMORIES hat mir natürlich auch gut gefallen, auch wenn ich mit „Meisterwerk“ etwas sparsamer umgehe.
Komme gerade aus L‘AMOUR OUF, den ich mir hauptsächlich aufgrund Deiner Empfehlung angesehen habe und bin sehr geflasht. Das ist Kino, wie es sein soll, toll toll toll. Danke und Tipp für alle anderen, in deren Einzugsgebiet er noch läuft. Review folgt.
Edit-to-Add:
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Habe ihn heute gesehen und sorry, Leck Mich!, ich schließe mich sowas von an!!!
Ich bin komplett von den Socken. So muss Kino sein! @todaystomorrow und @Herr_Kees haben ja sowas von Recht, ein feuchter Traum von einem Film! Der macht wirklich alles komplett richtig.
Ich war - schnüff - zu dritt in einem Programmkino, zusammen mit einer etwa 60-Jährigen und einer Rentnerin. Das letzte Drittel, also immer noch ne knappe Stunde, haben wir alle drei komplett durchgeheult, weil’s einfach so herzergreifend war. Und so toll gespielt! Von meiner Leinwand-Göttin Adele Exarchopoulos erwarte ich ja schon gar nichts anderes mehr, die ist mir seit BLAU IST EINE WARME FARBE ans Herz gewachsen (und das FFF kennt sie ja auch schon von der durchgeknallten Rolle bei Dupieux), aber auch alle anderen Rollen (grade etwa der jugendliche Hauptdarsteller) sind exqisit besetzt und gespielt.
Ein Jahrzehnt-Film, nichts anderes, und seit CAROL der erste, der geradewegs straight in meine All-Time-Top-Ten rauschen könnte. Ich schlaf nochmal drüber. Aber ich werde ganz sicher süß träumen… von BEATING HEARTS!
Fand, The Electric State war wie ein Mix aus The Creator und Fallout, aufgrund des Jungens vielleicht noch mit einem Hauch Matrix. Von der Qualität aber leider wie The Creator. Ich kann mit diesen stereotypischen Geschichten einfach nichts anfangen. Mir ist das einfach zu dumm, wenn auf einmal ein Junge so ein außergewöhnliches Gehirn hat, dass man ein paar Kabel anschließen kann und dann läuft auf einmal ein weltweites Virtual-Reality-Netzwerk mit dem Gehirn als Betriebssystem. Zielgruppe sind halt offensichtlich Kinder. Die Roboter waren ganz süß.
So, und hier folgt nun auch meine Review zu L’AMOUR OUF, noch mit schlagendem Herzen geschrieben:
BEATING HEARTS
https://www.ofdb.de/film/379476,957552,Beating-Hearts/review/
Außerdem habe ich nun auch einen der wohl meistdiskutierten Genrefilm des letzten Jahres nachgeholt:
HERETIC
https://www.ofdb.de/film/380767,957556,Heretic/review/
Und einen ebenso viel gelobten Geheimtipp für die Romantiker unter uns, denen LISA FRANKENSTEIN zu doof war:
YOUR MONSTER
https://www.ofdb.de/film/378610,957557,Your-Monster/review/
Auch wenn ich den Film ja gar nicht gesehen habe, und auch niemals sehen werde: Ich kann Dir (und auch allen Anderen) wirklich nur allerwärmestens ans Herz legen, sich von der klischeebeladenen Doofheit des movie scripts nicht abschrecken zu lassen, und stattdessen aber der literarischen Vorlage von Simon Stålenhag eine Chance zu geben… das dürfte ein Unterschied wie Tag und Nacht sein. Das Buch jedenfalls ist in meinen Augen ein grandioses Meisterwerk, dass seine melancholisch-todtraurige Geschichte nicht nur über seine fantastisch-surrealen Illustrationen (die aber viel mehr sind, als ebendas) erzählt, sondern auch in seiner Sprache und den wenigen Wörtern Bilder und Stimmungen evoziert, deren emotionaler impact Eine:n dann am herzzerreissenden Ende (welches auch ganz anders ist, als das stereotype Hollywood ending des Films) eiskalt-heisskalt erwischt. Eine verstörend-technokalyptische Alternativ-Realität, die in einer Vielzahl von kleinen Details eine gar nicht mal so weit weg scheinende Parallel-Gesellschaft erschafft, welche in ihrer tristen Selbstvergessenheit kaum noch lebenswert erscheint. Für mich persönlich eines der absoluten Meisterwerke der Science Fiction-Literatur nicht nur des neuen Jahrtausends, sondern wohl überhaupt. Dass von den „Blade Runner“- und „„Tron“ als postsoziale 90s-Grunge-Variante“-vibes der Vorlage im filmischen Debakel der Russo Bros. scheinbar quasi nichts mehr übrig geblieben ist, und der graublaue Farbton der Original-Bilder gegen ein knalliges-08 / 15-Blockbuster-color grading ausgetauscht wurde, sind nur zwei der vielen vielen Todsünden, derer die filmische Adaption sich in meinen Augen schuldig gemacht hat. Und nein, weder Millie Bobby Brown noch Chris Pratt hätten auch nur ansatzweise die actorial chops gehabt, sich in einem Film, der sein Ausgangsmaterial auf eine wertschätzende, ernsthaft-erwachsene Art und Weise interpretiert hätte, schauspielerisch hervorzutun, bzw. einzubringen. It’s just a crying shame, all in all. ![]()
So, und hier folgt nun auch meine Review zu L’AMOUR OUF, noch mit schlagendem Herzen geschrieben:
Vielen Dank für die wunderschön geschriebene Kritik, habe mir erlaubt, sie gleich bei Freunden anzupreisen…
Dass ich das nochmal erleben darf: @Herr_Kees greift zur 9! ![]()
Dass ich das nochmal erleben darf: @Herr_Kees greift zur 9!
Abgesehen davon, dass ich Filmbewertungen prinzipiell eher doof finde und selbst nur zur groben Orientierung nutze: Tatsächlich war ich direkt nach dem Film eher bei 8/10, aber der Film hat nachgewirkt, wozu auch die Spotify-Playlist beiträgt, die bei mir seit einer Woche läuft.
Dann reihe ich mich mal in die allgemeinen Verrisse ein:
THE ELECTRIC STATE
https://www.ofdb.de/film/389769,958466,The-Electric-State/review/
THE ELECTRIC STATE
Mir hat der Trailer schon gereicht. Vollkommen überladen dieser Film. Unfassbar, dass das Teil 320.000.000 USD an Produktionskosten verschlungen hat. Mit der Kohle hätte man locker 10 bessere Filme drehen können. Weiß jemand zufällig, was der bis dato eingespielt hat? Tippe mit höchster Wahrscheinlichkeit auf Flop.
Das ist ja ein Netflix Original. Die spielen ja so gesehen nichts ein. Manchmal laufen die Filme limitiert im Heimatland im Kino, irgendwo habe ich auch mal was von Blu-ray-Auswertungen von populären Serien gelesen. Aber vielleicht verwechsle ich das mit Amazons Fallout in Großbritannien. Bei Netflix ist das relevante, wie viele Leute sich den Film angeschaut haben.
Hier das Ergebnis der ersten Woche:
The Electric State continues to struggle in the Netflix top 10s.
Das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, dass der aktuell in der Top 10 der Netflix Charts enthalten ist. Die Kritiken auf Rotten Tomatoes sind jedenfalls vernichtend. Tomatometer bei gerade mal 15% bei 149 Reviews. Bei der Masse scheint der Film aber besser anzukommen, Popcornmeter bei aktuell 69%. Und die Gesamtnote auf IMDB (5,9/10) und OFDB (5,8/10) sind nicht gerade prickelnd. Aber der Trailer nebst schlechter Bewertung auf diversen Sites war bei mir ausschlaggebend dafür, dass ich eigentlich null Interesse habe diesen Film zu sichten.
Bei Netflix ist das relevante, wie viele Leute sich den Film angeschaut haben.
Yep… da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Die Einnahmen hängen zwar nicht direkt von den Einspielergebnissen eines Films ab, wie es bei traditionellen Kinos der Fall ist, aber der anscheinende Erfolg eines Films wie „The Electric State“ ist wohl an der Anzahl der Zuschauer und die Abonnentenzahlen gebunden. Anscheinend kommt der Film bei der Streaminggemeinde im Bezug zur Top 10 ganz gut an. Aber 320.000.000 USD… totales Risiko in meinen Augen. Das extrem hohe Budget hätte man durchaus mehrfach splitten können und anstatt eines einzigen SciFi Films direkt mehrere kleinere hochwertigere Filme produzieren sollen. Im Endeffekt geht es aber um Markenimage und die Plattform als führenden Anbieter von Originalinhalten zu positionieren. Aber es scheint trotzdem gut gegangen zu sein, laut Netflix zumindest. Bis dato scheint die Streamingmasse den Film der Russo Brothers ziemlich zu mögen.