Hat hier schon jemand HARVEST gesehen? Wurde/wird in meiner Bubble sehr gehypt und startet morgen im sehr kleinen Rahmen in Deutschland. Kreuzung aus Horror, Drama und Western. Von Athina Rachel Tsangari.
Danke für den Tipp…werd’ ich mal Ausschau nach halten. Der Trailer sieht schon mal sehr stimmungsvoll aus - wie 'ne weird-bedrohliche Kreuzung von slowburn-Folk Horror und Neo-Euro-Western. Basiert übrigens auf einem gleichnamigen Roman von Jim Crace.
Und jetzt weiss ich endlich auch wieder, wieso und woher mir der Name der Regisseurin bekannt vorkommt - die hat damals den greek weird wave-Beitrag „Attenberg“ gedreht (den ich immer mal hatte sehen wollen, den zu sichten ich aber immer noch nicht geschafft habe).
Die Meisten werden’s wohl schon mitbekommen haben (ist ja auch schon ein paar Stunden her), aber hier nochmal alle diesjährigen Gewinner-Filme des Cannes Film Festival 2025:
Hauptpreise
Palme d’Or:„It Was Just an Accident“, Jafar Panahi Grand Prix:„Sentimental Value“, Joachim Trier Jury-Preis:"Sirât“, Óliver Laxe / „In die Sonne schauen“, Mascha Schilinski (das freut mich für beide Filme ganz ungemein) Preis für die Regie: Kleber Mendonça Filho für „The Secret Agent“ Preis für die beste Darstellerin: Nadia Melliti für „La Petite Dernière“ Preis für den besten Darsteller: Wagner Moura für „The Secret Agent“ Preis für das beste Drehbuch: Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne für „Jeunes mères“ Spezialpreis: Bi Gan für „Resurrection“
Weitere und unabhängige Preise (Auswahl)
Un Certain Regard-Preis:„La misteriosa mirada del flamenco“, Diego Céspedes Un Certain Regard-Jury-Preis:„Un Poeta“, Simón Mesa Soto Queer Palm: „La Petite Dernière“, Hafsia Herzi Caméra d’Or:„The President’s Cake“, Hasan Hadi Grand Prix de la Semaine de la critique:„A Useful Ghost“, Ratchapoom Boonbunchachoke Quinzaine des cinéastes Audience Award:„The President’s Cake“, Hasan Hadi Cannes Soundtrack Award: Kangding Ray für "Sirât“
Die Haupt- / Festival-Jury bestand in diesem Jahr aus:
Wer von den Hamburger:Innen Bock auf ein bisschen Folk Horror-angehauchten Neo-Western im englischen Mittelalter hat: „Harvest“ läuft zur Zeit als OmdU im 3001-Kino in der Schanze. Ich werd’ wohl morgen abend um 20:30 Uhr dabei sein. Werde dann mal berichten, wie’s war.
Auch wenn Cannes ja nun (für dieses Jahr) vorüber ist, hier (und auch in den nächsten Tagen) noch ein bisschen Nachbereitung / Aufarbeitung (ich will mich ja auch noch durch die ganzen anderen Sektionen wühlen, jedenfalls zumindest, was Genre- und Genrenahe Filme anbelangt):
Am heutigen Sonntag erst einmal für alle eventuell Interessierten, die ein bisschen nebenbei reinhören möchten (was ich tatsächlich leider(???) gar nicht kann, auch nicht beim Videospielen (es sei denn, es handelt sich wirklich um stupideste und stumpfste Grind-Routinen und / oder farming loops)), die gesammelten und teils recht empfehlenswerten critic.de-Cannes-podcasts:
„Framing Cannes Teil 1“ Gesamtlänge 13:58 Minuten, mit folgenden Filmen: „Partir un jour“ (Amélie Bonnin), von 04:09 bis 10:12
„Framing Cannes Teil 2“ Gesamtlänge 25:33 Minuten, mit folgenden Filmen: „In die Sonne schauen“ (Mascha Schilinski), von 00:50 bis 16:35, „Two Prosecutors“ (Sergei Loznitsa), von 16:35 bis 21:37, und „Mission Impossible - The Final Reckoning“ (Christopher McQuarrie) von 21:37 bis podcast-Ende
„Framing Cannes Teil 3“ Gesamtlänge 22:27 Minuten, mit folgenden Filmen: „Miroirs No.3“ (Christian Petzold), von 00:25 bis 08:14, „La Petite Dernière“(Hafsia Herzi), von 08:14 bis 14:58, und „Eddington“ (Ari Aster) von 14:58 bis podcast-Ende
„Framing Cannes Teil 4“ Gesamtlänge 25:36 Minuten, mit folgenden Filmen: „Nouvelle Vague“ (Richard Linklater) (von 00:43 bis 07:22), „Die, My Love“ (Lynne Ramsey), von 07:22 bis 18:41, und „The Secret Agent“ (Kleber Mendonça Filho), von 18:41 bis podcast-Ende
„Framing Cannes Teil 5“ Gesamtlänge 25:47 Minuten, mit folgenden Filmen: „Highest 2 Lowest“ (Spike Lee), von 00:56 bis 06:22, „Alpha“ (Julia Ducournau), von 06:22 bis 22:25, und "It Was Just an Accident“ (Jafar Panahi), von 22:25 bis podcast-Ende
„Framing Cannes Teil 6“ Gesamtlänge 22:34 Minuten, mit folgenden Filmen: „The History of Sound“ (Oliver Hermanus), von 00:51 bis 09:20, „Romería“ (Carla Simón), von 09:20 bis 15:44, "Sentimental Value“ (Joachim Trier), von 15:44 bis podcast-Ende
„Framing Cannes Teil 7 : Festival-Rückblick / - Resümee“ Gesamtlänge 52:14 Minuten, mit u. A. folgenden Filmen: „The Chronology Of Water“ (Kristen Stewart, mit Imogen Poots ), von 02:04 bis 06:31, „Urchin“ (Harris Dickinson), von 06:31 bis 09:14, "Eleanor The Great“ (Scarlett Johansson), von 09:14 bis 11:53, diverse Filme in den Nebensektionen (mit u. A. „Ken!“ (Navad Lapid)), von 11:53 bis 21:00, andere Filme im Wettbewerb (mit u. A. "Sirât“ (Óliver Laxe)), von 21:00 bis 31:55 !!! ACHTUNG !!!Massivster Spoiler für "Sirât“ !!! (Ich bin ansonsten und ganz generell meist eher Spoiler-unempfindlich, aber diesen einen hätte ich dann doch lieber vermieden…)
Was die Filme von Stewart und Johansson anbelangt: Die wurden dann ziemlich genau so aufgenommen / besprochen, wie von mir erwartet: Stewart liefert ab, hat angeblich 'ne tolle Bildsprache, und adaptiert ihr Ausgangsmaterial souverän bis begeisternd, während Johansson eine eher schnachnasige Story inszeniert, welche zudem auch schwer (über-)konstruiert wirkt. Und dass Imogen Poots passionierte Schwimmerin ist, wusste ich tatsächlich auch noch gar nicht (aber ich interessiere mich generell auch eher weniger für das Privatleben irgendwelcher Schauspieler:Innen). (Vor-)Freuen tue ich mich auf Schilinskis „In die Sonne schauen“ (das könnte, nach Allem, was ich bisher so dazu gelesen und gehört habe, genau meine Sorte Film sein), "Sirât“ von Óliver Laxe (der mich gleich mit dem Trailer schon gepackt hat, und es mich freut, dass er ja wohl auch in der Gesamtheit zu fesseln vermag), Wes Andersons Neuesten, Ducournaus „Alpha“ (aller Negativ-Stimmen zum Trotz), (mit Abstrichen) „La Petite Dernière“ von Hafsia Herzi, und last but not least Kleber Mendonça Filhos „The Secret Agent“. Den Rest muss ich irgendwann noch genauer durchhören, bin da auch noch mittendrin.
Ohne überhaupt auch nur einen einzigen der „Final Destination“-Filme gesehen zu haben, hier ein IMHO doch ganz interessanter Text zur gesamten franchise (und auch Part 6):
Ich habe alle Teile (zum Teil mehrfach) gesehen und halte den 6. für einen der mit Abstand besten der Reihe. Die „Analyse“ des franchise mag inhaltlich stimmen, ist mir aber zu verkopft und intellektuellisiert. Da wird zu viel reingedichtet, was gar nicht da ist. Für mich ist FINAL DESTINATION, ähnlich wie SCREAM, einfach eine der besseren und wirklich gut gemachten Horror-Reihen die man fast schon als Popcorn-Genrekino bezeichnen könnte und deren neuester Teil einen fantastischen Eröffnungsfilm zu den diesjährigen Nights gegeben hätte.
Seltsamerweise war ich auf gewisser Ebene selbst überrascht von „Final Destination 6“, normalerweise kann ich mit der Reihe überhaupt nichts anfangen, aber der Trailer zum neuen Film des Franchise hat tatsächlich mein Interesse geweckt. Das Werk scheint erfrischend anders konzipiert zu sein, als all die Vorgängerfilme der letzten Jahrzehnte. Bei Gelegenheit mal den kompletten Film sichten werde.
Nunja, ich fand das es schon an das Prinzip der Reihe anknüpft und die Fans hier entsprechend ihren Erwartungen bedient werden sollten und auch werden. Aber der Film ist insgesamt einfach so viel besser als die letzten beiden Teile, die ich nicht mehr mochte, allerdings jetzt auch nicht dramatisch besser als die sehr guten Teile 1+2, als das franchise noch „frisch“ war. Aber auch bei SCREAM fand ich den letzten Teil wieder überraschend besser, als die Vorgänger. Schön zu sehen, das man beiden, fast tot gesagten, Reihen doch noch mal neues Leben einhauchen konnte. Und ja es stimmt, die Geschichte von FD6 ist wirklich komplexer und hat mich irgendwie auch an die letzten „Halloween“ Filme erinnert, nur kann ich das jetzt ohne zu spoilern nicht erklären. Grundsätzlich einfach unfassbar nervenaufreibend und spannend gemacht, mit keiner Sekunde Leerlauf oder Langeweile. Wirkt viel weniger generisch als er vielleicht ist. Ich würde da sogar 9 Punkte geben. Hat mich geflasht.
Absolut! Ganz ehrlich, bei „progressiven, utopischen Gedanken“ bin ich ausgestiegen, bzw. hab die Analyse erst gar nicht angeklickt. Für mich ist das Popcorn-Kino par excellence. Da braucht es so eine pseudointellektuelle Betrachtungweise imo nicht. Und, ja, auch mit dem Eröffnungsfilm hast Du vollkommen Recht. Das wäre ein Trumpf gewesen.
Was mir bei dem Film zudem besonders positiv aufgefallen ist, ist sein wuchtiges Sound Design. Das ist echt wuchtig und präzise.
Auf FD-6 mal gespannt bin. Betrachte Filmreihen bzw. Franchises generell eher skeptisch. Als Beispiel beim „Scream“ Franchise mag ich nur den 1. Teil. Der ist wahrlich ein Meisterwerk im Slasher Genre. Rest funktioniert bei mir nicht mehr.
Aber bei mir ist es noch extremer geworden. Man nehme die Horror Klassiker Reihen bzw. Franchises wie "Friday the 13th ", „Halloween“, „A Nightmare on Elm Street“ oder „Hellraiser“.
Mit den Jason Filmen gar nichts mehr anfangen kann, bis auf die exzellente Trashgranate „Jason X“, der erfrischend anders ist. Alle anderen Filme interessieren mich wirklich nicht mehr und sind aus meiner Filmsammlung geflogen.
Bei Michael Myers ist es ähnlich, da mag ich nur noch den John Carpenter Klassiker, also den 1. Teil, der ist absolut großartig. Und noch das erste Rob Zombie Remake dazu, der ist zwar deutlich schwächer als das Original, hat es aber trotzdem irgendwie in meine Filmsammlung geschafft. Rest der Reihe aus dem Regal geflogen.
Kommen wir zu Freddy, auch hier radikale Säuberung in meinem Filmregal. Der 1. Teil zu „A Nightmare on Elm Street“ ist absolut herausragend, wahrlich ein Meisterwerk in dem Genre. Danach ging es leider bergab. Bis auf die Figur Freddy haben mir alle Teile danach nicht wirklich gefallen, was oftmals an der langweiligen und zu simplen Konzeption der Gesamtfilme lag. Auch hier befindet sich mittlerweile nur noch der 1. Teil in meiner Filmsammlung.
„Hellraiser“ schneidet von allen noch am besten bei mir ab. Da komme ich immerhin noch auf 4 Filme in meiner Filmsammlung. „Hellraiser“ 1+2 ist klar, die beiden sind mit Abstand die besten Werke der Reihe und im Vergleich untereinander, unterschiedlicher wie sie nicht sein können. Mir gefallen jedenfalls beide sehr. Aber auch mit dem 5. Teil, der im Film Noir Gewand, kann ich immer noch etwas mit anfangen. Und selbst dem 6. Teil konnte ich etwas abgewinnen, der von vielen gehasst wird. Jedenfalls sind die 4 Teile noch in meiner Filmsammlung, Rest rausgeflogen.
Wie sich die Zeiten ändern. Bin wohl zu alt dafür geworden.
Ja, mit Horror Filmreihen ist das so eine Sache. Im Grunde ja nur für Hardcore Sammler oder Komplettisten so wirklich interessant. Ganz ehrlich, ohne Zuhilfenahme von IMDb und Wikipedia hätte ich da null Durchblick, was denn genau in welchem Teil passiert. In der Regel sind die Nachfolge Teile ja ohnehin von mittelmäßiger oder sagen wir schwankender Qualität und nur was für Fans. FD6 ist hier mal ein positives Exemplar.
Und bald können wir dann hier unseren Senf zum neuen Teil von „I know what you did last summer“ abgeben, der hoffentlich ähnlich gut ist wie FD 6. Der Trailer sieht eher generisch aus (wir durften ihn vermutlich alle beim Filmfest bewundern), aber ich habe trotzdem Hoffnung.
Hat jemand schon den neuen Fear Street (Prom Queen) gesehen? Ich fand die ersten drei Teile ja ziemlich unterhaltsam. Aber Prom Queen fand ich schon ziemlich trashig. Frage mich, ob das die Intention des Regisseurs war oder ob einfach kein Budget da war. Hat wie ein B-Movie gewirkt.