Aktuelle Genrefilme

Ja, aber hier war’s echt lächerlich. Ich hab meine Tastatur auch schon mehrfach geschrottet mit Kaffee, dann war halt nur meine Tastatur hin, aber doch nicht gleich unser ganzes Computernetzwerk.

Ich schalt auch gerne Logik aus, grad bei solchen Filmen. Aber manchmal … :smile:

Also in Bezug auf Computertechnik hab ich wirklich schon ALLES erlebt, weshalb mir die Szene garnicht mal als SO dumm erschien. Wir haben früher immer gesagt „Chemie ist wenn es knallt und stinkt, IT ist das was nie gelingt“ :smiley:

Kenn ich auch, allerdings mit Physik und nicht IT :grin:

Als Kontrast zu den tendenziell positiv gestimmten Reviews, hier (m)eine andere Perspektive. Als langjähriger James Gunn-Fan muss ich leider konstatieren, dass der Wechsel vom MCU zum DCU lediglich ein finanzieller Gewinn für das Studio ist und kein kreativer – Gunn war noch nie so langweilig und storytechnisch so unstrukturiert wie hier.

SUPERMAN
https://www.ofdb.de/film/392445,966365,Superman/review/

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@todi vielleicht magst Du die übrigen SUPERMAN-Posts aus dem „Letzter Film“ Thread hier vor meinen rüberziehen?

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I very much second that… wenn ich irgendwann mal nachlesen möchte, was User:In XYZ zu Genrefilm ABCD geposted hat (Ja-hah, sowas kommt bei meiner Wenigkeit tatsächlich ab und an mal vor, auch noch Monate und manchmal sogar Jahre, nachdem der jeweilige Streifen in den Kinos gelaufen ist), dann ist das oftmals eine fürchterlich umständliche Sucherei sowohl hier in diesem thread als auch drüben im „Letzter Film, den ich gesehen habe“-thread. Von daher: Bitte allgemein etwas mehr thematisch passende posting-Disziplin, das macht es für uns Alle bedeutend einfacher… und ja, ich bin mir selbstschreibend vollkommen der Ironie bewußt, dass nun gerade ich als alte off topic-Liesel zu derlei Selbst-Disziplinierung aufrufe… :wink: :smile:

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Mir fällt auf, dass ich noch gar nichts zu den Filmen geschrieben habe, die ich beim NIFFF in Neuchâtel gesehen habe. Ich war ja nur knapp 3 Tage da, darum habe ich gar nicht so viel geschafft (sehr wohl aber eine zweite Sichtung von CLOWN IN A CORNFIELD, wunderschön an einem lauen Abend im Liegestuhl beim Open-Air-Screening). Meine Ausbeute an guten vs. weniger guten Filmen war in etwa 50:50, vor allem zwei verdienen aber auf jeden Fall eine etwas genauere Erwähnung:

EDDINGTON
Ursprünglich sollte der neue Film von Ari Aster hierzulande ja am 17. Juli ins Kino kommen, die Pressevorführungen letzten Monat wurden aber ganz kurzfristig abgesagt - und der neue Starttermin ist jetzt erst der 20. November :open_mouth: Keine Ahnung, was genau da passiert ist … aber ich bin froh, dass ich den Film jetzt doch schon sehen konnte. Er ist nämlich wirklich großartig - aber auch ganz schön harte Kost. Er versetzt uns nämlich zurück in die Corona-Hochzeit und ihre besonders unangenehmen Begleiterscheinungen.

Joaquin Phoenix spielt Joe Cross, den Sheriff eines Kaffs namens Eddington in New Mexico mit 2.500 Einwohnern. Wie die ganze Welt damals ist dessen Bevölkerung im Frühjahr 2020 mit der Pandemie und den entsprechenden Schutzmaßnahmen konfrontiert. So hat Bürgermeister Ted Garcia (Pedro Pascal) etwa in Absprache mit dem Gouverneur eine Maskenpflicht für Innenräume erlassen. Das schmeckt Sheriff Cross ganz und gar nicht - in bester Wutbürger-Manier versucht er, andere Einwohner zum „Widerstand“ zu animieren, und beschließt irgendwann, rasend vor Zorn, bei den anstehenden Bürgermeisterwahlen als Opponent von Garcia anzutreten. Dabei nutzt er sein Amt (und seine Deputies) skrupellos, um Werbung für sich selbst zu machen: eins der absurden Highlights des Films ist die Szene, in der er mit seinem zum rot-weiß-blau-dekorierten, von oben bis unten mit Anti-Garcia-Hetzplakaten beklebten Wahlkampfschiff umfunktionierten Streifenwagen durch die menschenleeren Außengebiete des Ortes cruist und über die Lautsprecheranlage überaus platte Parolen poltert.

Der Grund für Cross‘ Attitüde zum Thema Corona & Co. ist zuallererst in seinem Zuhause zu suchen: seine Ehefrau Louise (Emma Stone) ist eine Vollblut-Querdenkerin, ihre unglücklicherweise derzeit, „vorübergehend“ (…) bei ihnen wohnende Mutter Dawn (Deirdre O‘Connell) eine Hardcore-Verschwörungsgläubige, die den ganzen Tag bei voller Lautstärke hetzerische Videos und Podcasts mit unfassbar bizarren Aussagen konsumiert. Zwar kann man mehrfach bemerken, dass Cross die Intensität dieses Wahnsinns durchaus selbst auf den Geist geht. Aber irgendwo hat er halt doch abgefärbt, und der Sheriff ist kein Mann, der auch mal innehalten und reflektieren würde. So kommt es, wie es in einem Film von Ari Aster wohl kommen muss: Die Situation im Ort eskaliert auf maximal mögliche Weise. In ein wahres Blutbad. Wobei Aster auch hier noch genügend Gelegenheit findet, allerlei absurde Szenarien einzubauen … ich sage nur „vom Deep State bezahlte Antifa-Terrorgang“! :laughing:

Mitunter ist der Film wirklich schwer erträglich und tat mir schon fast körperlich weh, denn man bekommt hier nonstop eine Überdosis Querdenker-Quatsch um die Ohren geblasen. Die Schmerzen bzw. Mühen lohnen sich aber absolut, denn in Gänze ist EDDINGTON ein kleines Meisterwerk des Bösen und Brutalen, das hier - im Gegensatz zu den Vorgängerfilmen des Regisseurs - knallhart in der unter gleißender Wüstensonne sezierten Realität einer trumpisierten USA dargeboten wird. Der Film wird nicht nur dort für Empörung unter den üblichen Verdächtigen sorgen. Auch hierzulande werden konservative Wutbürger sicherlich ein feuchtes Höschen beim Eingrooven in ihre Boykottaufrufe bekommen.

Eine Polit-Satire über Querdenkertum, Verschwörungstheorien, Rassismus und Polizeigewalt, die irgendwann zur äußerst blei- und bluthaltigen Groteske wird. 8/10 Punkten.

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EXIT 8
Auf diesen japanischen Beitrag hatte ich mich sehr gefreut und mich trotz starker Konkurrenz (ALPHA, DANGEROUS ANIMALS) für ihn entschieden. Ich wurde nicht enttäuscht: Für alle, die auf Mindfuck stehen, gekreuzt mit der Paranoia und Klaustrophobie etwa eines CUBE, ist das ein echtes kleines Highlight. Es handelt sich hierbei um die Verfilmung eines recht aktuellen Computerspiels, das ich allerdings nie gespielt habe, weshalb ich nichts zur „Werktreue“ sagen kann. Im Internet ist aber zu lesen, die filmische Umsetzung habe sich eng an die Vorlage gehalten, und der zentrale Handlungsort - ein endloses Fußgängertunnel- bzw. Gang-System in einem japanischen U-Bahnhof, das im Spiel wohl seinerseits klar inspiriert von einigen spezifischen Bahnhöfen in Tokyo ist - sei eins zu eins nachgebaut worden.

Die Handlung dreht sich um einen namenlosen, mittelalten „Salary Man“/Büroangestellten, der am Anfang des Films in der U-Bahn beobachtet, wie ein aggressiver Mann eine junge Mutter wegen ihres schreienden Babys rabiat angeht - aber, wie alle Mitreisenden, nicht einschreitet, sondern wegschaut. Am Ziel seiner Fahrt angekommen, telefoniert er mit seiner Freundin, die große Neuigkeiten hat. Deshalb achtet er nicht weiter auf seine Umgebung und findet sich irgendwann in einem Gang wieder, der zu einem „Exit 8“ führen soll, als das Gespräch abbricht und er feststellt, dass er hier ganz alleine ist.

Ohne sich weiter etwas dabei zu denken, folgt er den Wegweisern Richtung Ausgang. Nur um bald festzustellen, dass sich die Szenerie immer wieder wiederholt: ein langer Gang, an dessen Wänden Werbeposter angebracht sind und in dem ihm ein Geschäftsmann mit Tasche entgegenkommt, ein kurzer Gang mit Schließfächern und einem Fotoautomaten, ein weiterer kurzer Gang mit einem Schild, das zum Exit 8 und den dort befindlichen Sehenswürdigkeiten etc. weist. Und … auf dem eine Zahl erläutert, in welcher „Runde“ er sich befindet. Am Anfang steht dort die Null. Falls er sich nun „richtig“ verhält (mehr dazu gleich), lautet die Zahl beim nächsten Durchgang Eins. Beim nächsten Zwei. Und so weiter - bis er bei der Acht das höllische Loop-Setting vielleicht endlich verlassen kann. Begeht er jedoch einen Fehler, wird er zum Anfang zurückgestuft, wie aich zeigt: die Zahl lautet wieder Null, er muss noch mal ganz von vorne anfangen.

Worum es geht, ist, sogenannte Anomalien zu bemerken. Falls er auf eine trifft, muss er umdrehen. Falls nicht, weitergehen. Was genau allerdings eine solche Anomalie ist, wird nicht erläutert … und muss selbst herausgefunden werden. Es kann sich dabei um unübersehbare, manchmal sogar groteske Erscheinungen und Geschehnisse handeln. Vielleicht aber auch etwa um kaum merkliche Veränderungen an den Werbepostern. Als Zuschauer bekommt man hier eine gewaltige Bandbreite an Anomalie-Optionen geboten, die manchmal aber gar keine solchen sind, was sich oft erst später erschließt. Insbesondere im Zusammenhang mit den wenigen anderen menschlichen (?) Figuren, auf die unser Protagonist trifft. Dessen Verwirrung, Angst, Verzweiflung überträgt sich langsam, aber zielsicher auch auf den Betrachter. Irgendwann will man nur noch raus aus diesem Albtraum. Diesem symbolgeschwängerten Fegefeuer. Und verliert die Hoffnung, dass es tatsächlich einen Ausweg gibt.

EXIT 8 holt das Maximum aus seinem bewusst eingeschränkten Setting und eher kleinwüchsigen Budget heraus. Insbesondere, da er hervorragend gecastet ist, speziell in Gestalt seines Protagonisten, der eine ideale Projektionsfläche abgibt. Was meine Begeisterung ein bisschen schmälert, ist die etwas plump geratene Auflösung und die auch schon vorher spürbare schlichte Moral von der Geschicht‘, die uns auch noch überaus druckvoll unter die Nase gerieben wird. Frei von Kitsch ist der Film in seinem Finale dabei leider auch nicht. Insgesamt aber ist das Szenario derart fies albtraumhaft, öffnen sich hier so feine Psycho-Abgründe in Richtung David Lynch und Konsorten, und ist der Soundtrack von einem so brutal einprägsamen Industrial-Klang (kreischendes Metall) geprägt, der einen nicht mehr loslässt, einen geradezu verfolgt … dass ich das Werk den geschätzen Kreisen der hier Mitlesenden unbeding empfehlen kann :wink:

Klaustrophobie par excellence - eine ganz und gar eigenständige Vision des Fegefeuers: 7,5/10 Punkten

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Außerdem sehenswert:

GATILLERO
Eine argentinische No-ChiChi-Version von BUYBUST, die in manchen Kritiken als „ein härterer JOHN WICK“ bezeichnet wird. Das führt m.E. aber ziemlich in die Irre, denn hier ist gar nichts Hochglanz oder SFX-lastig: Der Film ist extrem auf Authentizität gebürstet, schmutzig, roh. Helden gibt’s hier auch keine. Inhaltlich geht’s um den verzweifelten Versuch der Bewohner eines heruntergekommenen Viertels von Buenos Aires, sich gegen die Narcos zu wehren, die hier alles unter Kontrolle haben und von korrupten Cops geschützt werden. Inszeniert ist das Ganze als One-Shot. Extrem energiegeladen; die Laufzeit vergeht wie im Flug. 7/10 Punkten

U ARE THE UNIVERSE
Der ist ja nun schon etwas älter, darum kennen ihn manche bestimmt auch schon. Ein so intelligenter wie herzzerreißender Sci-Fi-Film aus der Ukraine, der wie nebenbei mehr über die moralischen Fragen unserer Zukunft mit der KI zu sagen hat als der furchtbar platte, eindimensionale Cannes-Beitrag und Eröffnungsfilm des Festivals, der französisch-belgische DALLOWAY aka THE RESIDENCE mit Cécile de France und Mylène Farmer.

Andriy, ein intergalaktischer „Müllwagenfahrer“, der radioaktiven Abfall von der Erde zu einem Jupiter-Mond transportiert, findet sich auf seiner Rückreise plötzlich als letzter Mensch im Universum wieder, als unser Planet infolge eines nuklearen Krieges explodiert. Mit ausreichend Vorräten für noch etwa 16 Monate ausgestattet, gelingt es ihm sogar, seine hoffnungslose Einsamkeit halbwegs zu genießen, unterstützt von der „sentient AI“ seines Raumschiffs: einer sprachfähigen, mit Armen ausgestatteten, semi-beweglichen Vorrichtung an der Decke, welche den Input des Bordcomputers sozusagen körperlich umsetzt. Etwa beim Schachspielen gegen unseren Protagonisten. Noch häufiger aber beim Erzählen grandios schlechter Witze. Was bereits verdeutlichen sollte, dass U ARE THE UNIVERSE zwar finstere Themen umkreist, dabei aber stets auch eine gewisse Leichtigkeit an den Tag legt. Was es deutlich leichter macht, ins Szenario einzutauchen, als es etwa bei einem GRAVITY (oder überhaupt den meisten Sci-Fi-Filmen) der Fall ist.

Eines Tages teilt die KI dann aus heiterem Himmel Andriy mit, dass er eine E-Mail erhalten hat. Von einer jungen Wissenschaftlerin, die am anderen Ende unserer Galaxie in einer Raumstation überlebt hat. Bald stellt sich Andriy die Frage, ob er sich mit seinem beschädigten Schiff auf die ziemlich ausweglose Reise zu ihr machen soll. In der Hoffnung, noch ein einziges Mal menschliche Nähe spüren zu dürfen. Die KI hält das allerdings für keine gute Idee. Und macht das erschreckend realistisch deutlich.

Ein außerordentlich bewegendes Stück Weltraum-Melancholie, nein, -Philosophie, gespickt mit einer kleinen bösen HAL-9000-Hommage und Reverenzen auch an SOLARIS: wunderschön, 7,5 von 10 Punkten.

Außerdem gesehen:
DALLOWAY, siehe oben. Meh. 5/10

BABY ASSASSINS: NICE DAYS - bereits der dritte Teil der japanischen Gen-Z-Auftragskillerinnen-Farce. Deutlich gereift, wie auch seine Protagonistinnen. Wohl der bislang stärkste Teil der Reihe - 7/10

TOUCH ME - ultra-low-budget, queeres Indie-Sci-Fi-Kino, das auf der Haben-Seite ein Tentakel-Alien und ein paar (wenige) herbe Splatter-Szenen verbuchen kann, aber äußerst geschwätzig daherkommt. Subtext: Missbrauch, Co-Dependency, Sex als Waffe. 6/10

THE THING WITH FEATHERS
Verfilmung des Bestsellers „Grief is the Thing with Feathers“ mit dem grundsätzlich sehr geschätzten und auch hier groß aufspielenden Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle. Hatte seine Premiere bei der Berlinale und ist dort auch am besten aufgehoben: eine bis zum Finale äußerst zähe, nur selten wirklich berührende Arthouse-Version von THE BABADOOK. 5,5/10

A USEFUL GHOST - ein einzigartiger Fantasy-Film aus Thailand, der eigentlich eine ausführliche Besprechung verdient, aber dafür bin ich inzwischen zu müde. Vielleicht in der nächsten Ausgabe der Deadline :wink: Was zunächst wie eine skurrile kleine Komödie anmutet, die vor allem anfangs sogar einige typisch asiatische brachial-humoristische Szenen einbaut (in denen etwa jemand Sex mit einem Staubsauger hat), entwickelt sich bei fortschreitender Laufzeit immer mehr zu einem Drama mit bitteren Untertönen - und schließlich zu einem hochpolitischen Film, der die korrupte Elite Thailands anklagt. Unbedingt sehenswert! 7,5/10

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U Are The Universe lief hier vor einiger Zeit auf den „ukrainischen Filmtagen“ in Köln. Eher zufällig ausgewählt und ich fand den ebenfalls sehenswert. :+1:t2:

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Habe eben die neue Fortsetzung zu I KNOW WHAT YOU DID LAST SUMMER gesehen. Finde sie im Endeffekt genauso mittelmäßig wie die Originalfilme - aber das kann man ja auch als positive Wertung verstehen :wink:

Ist zumindest kein kompletter Reinfall. Der Film schafft es recht „natürlich“, eine Verbindung der Story zu den Vorgängern zu schaffen. Und hat neben Jennifer Love Hewitt und Freddie Prinze Jr. noch ein, zwei weitere Überraschungen zu bieten (Sitzenbleiben nach dem Ende lohnt!). Vor allem aber verfügt er über einige wirklich sehr lustige Dialoge. Mein Favorit: „Fuck the 4th of July.“ - „I couldn’t agree more.“ :grin:

Leider verhalten sich die Figuren aber genauso dämlich und unglaubwürdig wie in den alten Filmen. Und für meinen Geschmack gibt es einen klaren Mangel an Gore (das scheint die Mehrheit bei Letterboxd aber anders zu sehen :thinking:).

Zusammengefasst: Kann man gucken. Muss man aber nicht mehr als die Originale.

ACHTUNG STUTTGART!

Am 30.7. läuft in der Weird Wednesday Reihe im EM 2 tatsächlich REFLECTION IN A DEAD DIAMOND von Hélène Cattet & Bruno Forzani in der OmU „Preview“! (Haha, viel Glück, den Film nochmal irgendwo „offiziell“ im Kino zu sehen, vor allem in Stuttgart!)

https://www.innenstadtkinos.de/programm/details/?id=995593&filter=1

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Auf Netflix ist mit Wall to Wall nun der nächste 층간소음-Film. Daher ist er natürlich Noise sehr ähnlich. Noise konnte übrigens bislang mehr als 1,3 Millionen Menschen in die koreanischen Kinos locken.

Jetzt fehlt nur noch The Invite von Ha Jung-woo. Leider wurde der Film auf das nächste Jahr verschoben. Der Film dürfte dann wieder in Richtung Noisy Mansion gehen, da er als Komödie kategorisiert wird.

Weil auf Amazon für 99 Cent habe ich mir Heretic angesehen. Fand den ziemlich cool und kurzweilig.

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Ich fand den viel zu glatt und geleckt. Eine Kulisse wie aus dem Hochglanzprospekt eines Reiseveranstalters. Makellose, braun gebrannte Körper, in einer Luxus-Szenerie, die mehr an Malibu erinnert, denn an ein Küstenkaff. Da kam irgendwie so gar keine Gruselatmosphäre auf. Zudem lassen sich die wenigen wirklich spannenden Szenen an einer Hand abzählen, ist der „showdown“ eigentlich albern und selbst ohne Kenntnis des Originals, hatte ich den „Mörder“ ziemlich schnell erraten. Kann man sich schenken.

5/10

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Aber all das, was du da kritisch aufführst, trifft ja 1:1 auf die Originale zu. Darum passt das m.M. auch alles so. Diese Filme waren nie „gut“, immer nur seelenlose Teenie-Cash-ins. Etwas anderes hatte ich deshalb auch hier gar nicht erst erwartet.

Die Kamerafahrt auf die Küste zu, ganz am Anfang, haben sie übrigens exakt der aus dem ersten Teil nachempfunden :laughing:

Das hättest du vermutlich gerade nicht, wenn du die Originale kennen würdest :wink:

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Ich fände es ja schön, wenn das mit den Soft-Reboots ein Ende nehmen würde. Irgendwie ist das wie mit den Marvel-Filmen. Die sind alle irgendwie gleich. Die wärmen den alten Stoff alle auf die gleiche Art und Weise wieder auf.

Mir wurde auf Youtube leider der Trailer als Werbung gezeigt und meine Fernbedienung lag zum Überspringen zu weit weg. Aber danach wollte ich den Film nicht mehr sehen. Alles an dem Trailer hat so gewirkt, als würde ich den Film schon kennen.

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Neuester Trailer-rundown, den ich hier einfach mal unkommentiert reinhaue / ohne weitere Worte an Euch durchreiche - Denkt Euch, genau wie ich selbst, einfach Euren Teil dazu:

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Ich weiß, was du meinst. Aber irgendwie ist „Soft Reboot“ hier nicht der richtige Begriff (allerdings fällt mir auch kein besserer ein). Nüchtern betrachtet ist das in diesem Fall nämlich nichts anderes als eine ganz simple Fortsetzung. Fühlt sich wegen des großen zeitlichen Abstands und einer ganz, ganz leichten Metaebene nur nicht wirklich so an. Inhaltlich ist es das aber. Teil 3 der Reihe wird halt ignoriert, aber das ist ja wohl aus jeder Perspektive die richtige Entscheidung :laughing:

Komme gerade aus einer Preview von THE LIFE OF CHUCK.

Falls man die zugrundeliegende Kurzgeschichte von Stephen King nicht kennt, kann einen der Film vermutlich ziemlich umhauen. Er ist schließlich wirklich sehr ungewöhnlich erzählt und bietet große Überraschungen, die mitunter echte emotionale Auswirkungen haben können.

Falls man sie allerdings kennt, fällt Letzteres leider komplett weg, denn - wie es in einem Review bei IGN heißt - Mike Flanagans Verfilmung ist weniger eine Adaption des Stoffes als vielmehr „a glorified book on tape from a talented King superfan“. Durch den Mangel an Überraschung wird einem in diesem Fall dann leider durchaus eine Neigung des Films zu typischem Hollywood-Kitsch bewusst.

Trotzdem ein insgesamt starker Film, insbesondere wegen eines (wie fast immer) großartigen Tom Hiddleston. 7/10 Punkten.

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